Tatsächlicher Ertrag von Solaranlage?

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meine solaranlage ist selbst montiert und soll in kürze 3 powerwalls von tesla erhalten, da ich damit auch mal nachts meinen tesla laden möchte

meine pv ist ein 12kwp anlage, mit günstigen panels um die 175-180w pro panel
die ausrichtung der anlage ist auch süd-östlich allerdings habe ich inzwischen reichlich verschattung dabei, da der nachbar aufgestockt hat
wohnen tue ich im rhein-neckar dreieck im süden von mannheim

der ertrag meiner anlage war 2016 10.600kwh und 2017 bisher 10.200kwh

d.h. pro kwp kannst du in der praxis gut mit 1mwh jahresleistung rechnen
und das mit wenig leistungsfähigen panels
rechne das mal mit den angebotenen panels durch - das dürfte dann dein praxiswert sein

ps. schau doch mal auf https://www.suntrol-portal.com/de vorbei, da kannst du vielleicht anlagen in deinem umfeld erkunden und deren werte sehen

Vielen, vielen Dank für deine Hilfe! Dass du eine durchaus vergleichbare Anlage hast und ich von deiner Erfahrung schöpfen kann ist natürlich Gold wert, aber auch die Seite, die du empfohlen hast. Kannte ich gar nicht und da bin ich nun sogar auf Anlagen die exakt dem entsprechen und auch aus meiner Region sind.

Nun hat sich allerdings wieder bestätigt, was du schon prognostiziertest: 1kwp enstpricht ziemlich genau 1000kwh/Jahr. Die 70%ige Deckung meines Eigenbedarfs resultiert wahrscheinlich daraus, dass ich die zeitliche Nutzung der ganzen Elektro-Geräte nie voll optimieren kann und immer irgendwo mit Strom aus dem Netz kompensieren muss.

Um möglichst autark zu sein, bedarf es also nicht unbedingt einer großen Anlage, sondern eher mehr Batterien, wie du es ja vorhast.

Soweit meine Gedanken dazu - ich muss solche Sachen einfach für Dummies für mich runterbrechen. In diesem Sinne auch Bitte um Korrektur, falls ich da völlig falsch liege.

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Da ich vom Fach bin: die Installationsfirma zockt Dich für den Einbau der Batterie (!) ab! Darum ist das so teuer!

Du kannst von 1.000 Stunden Lieferung über das Jahr ausgehen (bei 8765 Stunden im Jahr).   Installiert hast Du tatsächlich 9,6 kW, da Du nicht mehr als 160 Watt pro Quadratmeter erwarten kannst. Also grob 10 MWh. Das entspricht dem, was Du Dir gedacht hast (mehr als 7 MWh). Die Solarmodule komplett inkl. Installation und Inbetriebnahme dürfen keinesfalls über 15.000 € kosten, eher deutlich darunter. 

Tip: erst einmal nur die Solarmodule in die EEG-Umlage! Mit der Batterie warten. Tesla kann gerade gar nicht liefern, das bleibt auch noch lange so. Bei denen geht jeder Aufwand nur in Model 3. Batterien werden bald VIEL billiger werden. Sonnenbatterie ist ohnehin noch etwas besser. 

https://www.rechnerphotovoltaik.de/

Vielleicht dient das als Hilfe.

Ansonsten bin ich kein Befürworter von Photovoltaik.

Soweit mal Danke, allerdings sagt mit der Rechner leider nicht mehr als auch die anderen. Er bestätigt den Preis für eine 14.000er Anlage, aber erklärt mir nicht, warum ich von den 14.000kwh am Ende nicht mal 7000 übrig haben soll. Das ist ja laut der Firma die Schilderung und der Grund, warum ich so viel zahlen soll.

Ein Atomkraftwerk im Garten ist für mich leider keine Option. ;)

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@Xango

Es gibt durchaus Gründe, weswegen ich nicht überzeugter Sonnenstromer bin.

Viele Anbieter + Unternehmen haben Pleite gemacht.
Wer kommt für Gewährleistung etc. auf, wenn auch mein Unternehmen nicht mehr am Markt ist?

Von mehreren Nachträglich-Installierern kann ich berichten, dass sie nach 1 - 2 Jahren ein echtes Feuchtigkeitsproblem auf dem Dachboden haben. Obwohl alles wie vorgeschrieben gemacht.

Dann bin ich selbstständig, habe ein Gewerbe, muss abrechnen, Nachweise bringen + tralala - habe ich keine Lust drauf.

Die Rechnung geht ohne die liebe Sonne nicht auf.

Wer garantiert mir, wie lange sie scheint? Und was ist, wenn die Deckung nicht ausreicht?
Ein Bekannter hat vor ca. 10 Jahren echt eine Zeit lang gezittert, als der Ertrag nicht da war und seine Rechnung in bedrohliche Schieflage geraten war.

Die Kombination mit E-Auto scheint in der Tat eine gute Paarung zu sein, denn am meisten spart man natürlich beim Selbstverbrauch.

Das war vor einigen Jahren noch nicht präsent und kein Argument.

Dennoch würde ich ganz sicher einen renomierten Hersteller wählen und ein langjähriges Unternehmen mit der Montage beauftragen.

Nicht immer ist der günstigste auch der beste.
Genau genommen sogar sehr selten.

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