Taschenlampe gesucht

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3 Antworten

Ein Ratschlag: Finger weg von LED-Lenser und Maglite. Maglites sind völlig veraltet. Bei LED-Lenser werden noch viele Modelle aus den Anfängen der LED-Entwicklung zu den selben Preisen wie früher verkauft und die moderneren Modelle haben ein sehr schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis. Da bieten andere Hersteller für das gleiche Geld deutlich besseres.

Ich würde dir diese hier empfehlen:

http://www.taschenlampen-papst.de/Crelant-V21A-U2-Taschenlampe-Taschenlampen-Thrower

Ein paar Punkte, die für die Crelant und gegen die LED-Lenser V2 sprechen:

  • Viel heller (450 statt 90 Lumen)
  • Bessere Verarbeitung (wasserdicht, weniger bewegliche Teile)
  • 2xAA statt 3xAAA (Batterien werden meistens im Viererpack verkauft und AA-Batterien haben eine viel höhere Kapazität)
  • Sehr viel modernere und sparsamere LED
  • Mehrere Leuchtstufen (sehr wichtig um Strom zu sparen und sich nicht selbst zu blenden!)
  • Elektronische Regelung, sodass die Lampe auch mit leerer werdenden Batterien noch die volle Leistung bringt (die LED-Lenser wird nach und nach dunkler)

Man könnte noch einige Punkte mehr aufzählen. Die meisten Taschenlampen die man bei Baumärkten und den üblichen Elektrohändlern bekommt, haben billigste und veraltete Technik, sind hinten und vorne nicht ausgereift und viel zu teuer. Nur wissen die meisten Leute nicht, dass es für das gleiche Geld auch um Welten bessere Lampen gibt und kaufen trotzdem diesen überteuerten Schrott.

Ich weiss nicht woher du die Idee hast dass LED Lenser veraltete Technologie verwendet :D Bitte um Fakten und keine Spekulationen.

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@HerrHagen
  • Die elektronische Regelung durch Konstantstromquellen hat erst sehr spät bei einigen Modellen Einzug gehalten, bei anderen Herstellern ist das seit vielen Jahren Standard (was auch gut so ist, denn LEDs sollten immer über eine Konstantstromquelle betrieben werden).
  • Es werden nach wie vor veraltete LEDs benutzt. Moderne LEDs wie Cree XM-L, XM-L2 oder XP-G2 werden nicht bei LED-Lenser verbaut.
  • Die meisten LED-Lenser-Taschenlampen können nur mit Alkaline-Batterien und nicht mit Akkus oder Lithiumbatterien betrieben werden, weil sie den Innenwiderstand der Batterien (!) als Vorwiderstand für die LED missbrauchen. Das ist eine so hanebüchene Konstruktion, dass ich es selbst nicht glauben konnte, aber es wurde mir von einem Zweibrüder-Mitarbeiter bestätigt (findet man im firmeneigenen Forum, bin jetzt zu faul zu suchen).
  • Die meisten LED-Lenser-Taschenlampen sind nicht wasserdicht. Eine Schutzklasse von IP67 oder höher ist bei anderen namhaften Herstellern absoluter Standard.
  • Die Verarbeitungsqualität (Eloxierung, Materialstärke) ist deutlich unter gleich teuren Konkurrenzprodukten.
  • Die "Helligkeit" (Lichtstrom) ist gemessen an Größe und Preis der LED-Lenser-Lampen durchweg schlechter als bei vielen Konkurrenzprodukten.
  • Modelle, die vor vielen Jahren auf den Markt kamen und seitdem nicht mehr weiterentwickelt wurden, werden bei anderen Herstellern auch nicht mehr produziert. LED-Lenser baut diese Oldtimer weiterhin und verkauft sie als neueste Errungenschaft der Technik.

Ich könnte noch einiges mehr aufzählen, aber ich denke es ist klar geworden, was ich meine. LED-Lenser sind deutlich besser als die alten Glühbirnen-Taschenlampen wie z.B. Maglite. Aber trotzdem spielen moderne, ausgereifte LED-Taschenlampen nochmal in einer ganz anderen Liga und sind oft sogar billiger. Ein Trabi ist auch um Welten besser als eine Pferdekutsche, aber das macht ihn noch lange nicht zu einem modernen und ausgereiften Verkehrsmittel.

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Als die LED-Lenser V2 auf den Markt kam, waren LEDs noch nicht sehr verbreitet, schwach und wenig effizient. Damals war sie eine der besten und hellsten Lampen, die es gab.

Inzwischen hat die Entwicklung aber riesige Fortschritte gemacht und die LED-Lenser V2 ist nicht viel mehr als ein Andenken an die Anfangszeiten der LED-Entwicklung. Kaufen würde ich sie heute nur noch, wenn ich ein Taschenlampenmuseum hätte.

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