Taschengeld aufbessern was sagt das Arbeitsamt dazu?

6 Antworten

Und was macht das 18 jährige Kind wenn es diese 2 Monate nicht arbeiten gehen würde ?

Das Jobcenter wird das Kind sicher nicht in Ruhe lassen,wenn es seine allgemeine Schulpflicht beendet hat,dann ist es verpflichtet für seinen Lebensunterhalt selber aufzukommen bzw.so gut es ihm möglich ist oder aber es muss sich ernsthaft um eine Ausbildung bemühen.

Wenn du ALG II beziehst und dann Vollzeit arbeiten gehst, dann musst du dich erwerbstätig melden und bekommst für den Zeitraum kein ALG mehr. Außerdem musst du die Stelle ganz normal anmelden (macht der Arbeitgeber) und von deinem Bruttogehalt werden dir automatisch die Sozialabgaben abgezogen.

Wenn du die Stelle wieder aufgibst, musst du dich erneut arbeitslos melden und bist dementsprechend auch in der Pflicht, dich bei allen Vorschlägen zu bewerben.

Du/er kann und darfst nur 100€ plus Fahrtkosten zur Arbeitsstelle Verdienen alles andere Wird dir vom Alg2 Abgezohgen werden
Arbeitest du/ér mehr als 15 Stunde die Woche bist du in einem Normalen Arbeitsverhältnis Das Amt besorgt dir nicht endlose Vorschläge und in diesem fall sogar garkeine.Du/er Brauch Dafür einen Arbeitgeber der ihn auf 450€ basis bzw für 100€ Beschäftiegt und den mus man Erstmal finden.Oder Wen möglich Am Markt nachfragen zb zum Auf und abbauen Der Stände..Auch mus das Beim Amt gemeldet werden.Aktuelle Reglungen findet man dazu im Sozialgesetzbuch buch 3.

Falsch!!!

Die von dir zitierten "100 € und die Fahrtkosten" stammen aus den ersten Tagen des neuen SGB II und sind schon zig mal überarbeitet und verändert worden.

Man kann soviel dazuverdienen, bis man mehr anrechenbares Einkommen hat als Bedarf nach SGB II.


Berechnung des anrechenbaren Einkommen
Vom Brutto wird ein sog. Freibetrag berechnet: die ersten 100 € sind anrechnungsfrei und vom 101. € bis zum Bruttoverdienst bleiben noch mal 20% anrechnungsfrei.
Den so errechneten Freibetrag darf man vom Netto abziehen. Was bleibt, ist das anrechenbare Einkommen.

Wenn das anrechenbare Einkommen den Bedarf übersteigt, dann ist man raus beim JC.
Bis dahin darf man natürlich dazuverdienen bzw. seinen Lebensunterhalt ganz oder teilweise selbst erarbeiten.

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@EstherNele

Man darf nicht nur,man muss es sogar,wenn man nicht gerade in Ausbildung ist !

Nicht ab 101 € - 1000 € Brutto gelten die 20 % Freibetrag,sondern ab 100 € bzw.ab 1 Cent darüber.

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@isomatte

Du nimmst es ganz genau - natürlich !!! In den gängigen Publikationen steht immer  großzügig  "ab dem 101. Euro", das habe ich mal eben etwas salopp übernommen.

Aber danke für die konstruktive Kritik

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@isomatte

Freue mich immer wenn 2 Experten sich um etwas anders formulierten Sätze streiten. :-D

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@blumenkanne

Sicher ist die Antwort von @ herakles 3000 falsch und das gleich 3 mal !

Erstens wird über dem Grundfreibetrag von 100 € nicht alles angerechnet,es bleiben dann bis 1000 € Brutto noch mal 20 % und dann bis 1200 € / 1500 € Brutto noch mal 10 % als Freibetrag übrig,die dann theoretisch vom Nettoeinkommen abgezogen werden und somit das anrechenbare Einkommen verringern.

Zweitens kann das Fahrgeld erst ab einem Einkommen von 400 € Brutto berücksichtigt werden und das auch nur,wenn das im Grundfreibetrag von 100 € enthaltene Geld den monatlichen Aufwand nicht decken würde,von diesen 100 € kann man die 30 € Versicherungspauschale und die 15,33 € an Werbungskosten abziehen,erst wenn der Restbetrag die Fahrkosten nicht decken würde,kann man den Differenzbetrag separat gelten machen.

Drittens treffen diese 15 Stunden pro Woche nicht im SGB - ll ( ALG - 2 oder auch Hartz - 4 ) zu,sondern nur im SGB - lll,also im ALG - 1 Bezug.

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