Tarot Wie funktioniert´s?

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1) Welches Tarot Deck hast Du? Die Bedeutungen richten sich auch nach der Art des Decks, es gibt keine Allround-Bedeutungen, die auf alle Tarot-Decks passen, denn da gibt es einige Hundert verschiedene. Manche Decks sind bezüglich Symbolik und Deutung Jahrhunderte alt, andere sind relativ neu.

2) Tarot "bedient" man nicht, da gibt es keine "Bedienungsanleitung" wie für Elektrogeräte oder Gesellschaftsspiele. Die mickrigen Anleitungen, die den Decks beiliegen, sind grundätzlich kaum tauglich, da sie viel zu "dünn" ausfallen und den Tarot in seiner Komplexität gar nicht erfassen.

Auch zeigen diese Anleitungen nicht, wo, wie und wann die Intuition eingesetzt wird - was man wiederum in Jahrzehnten lernt, nicht in Wochen oder Monaten. Um Tarot wirklich gut legen zu können, muss man sich ein halbes Leben lang damit beschäftigen, die starren Kurzanleitungen taugen hier nichts.

Gerade bezüglich Tarot gibt es unglaublich viel zu lernen und zu verstehen - Der Tarot hat ein spezielles spirituelles Prinzip zur Basis, das man ebenfalls verstehen muss, bevor man die Deutungen der Karten versteht. Jede einzelne Karte hat mehrere Bedeutungen - und diese wandeln sich wieder, je nachdem, auf welcher Position im Legebild sie auftauchen und welche anderen Karten sie umgeben. Es sind 78 Karten (oder umfasst Dein Deck nur die großen Arkana - 22?) - da gibt es also Millionen Bedeutungs-Kombinationen.

Der Tarot eignet sich eher für die Beschreibung und Analyse innerer und äußerer Lebens-Entwicklungen. Für Fragen, die klarere Antworten erfordern, für die Analyse von Alltagssitautionen und für FrAGFEN ZU konkreten Erfahrungen und Erlebnissen würde ich Dir als Anfänger auf jeden Fall nicht zum Tarot, sondern z.B. zum Lenormand raten. Das ist für solche Dinge geeigneter, der Tarot ist von der Basis her sehr "esoterisch", damit muss man auch etwas anfangen können. Sachlicher, klarer und weniger "tiefenpsychologisch" sind da die Lenormand-Karten, Kipperkarten - oder Deutungen mit Skatkarten.

Wer nichts mehr glaubt ,glaubt alles. Das wurde schon in der Spätäntike gesagt. Die Heidenangst ist zurückgekehrt !!! Es wird ausgependelt, was nun zu tun ist, Kartengelegt, wie man seine Finanzen regeln soll, Ind Horoskop geschaut ,welcher Partner zu einempasst, In die Sterne geschaut, was der morgige Tag so bringt ,Blut geopfert um imaginären Geistern etwas abzuschwatzen, was nur irdisch ist und einem seine eigene Gier befridigen soll,Gläser gerückt, um mit Toten zu sprechen, und hält sich dabei für ganz normal. Und um die Ecke in der Psychatrie werden die Medikamente erhöht, wenn irgendeiner wieder Stimmen hört. Nur um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, wenn mehrere miteinander Verstorbene zum Reden zwingen ,ist das ganz normel, Halt der Ganz normal Wahnsinn,mit dem heutzutage Unsummen an Geld verdint werden

Heidenangst? Blutopfer? imaginäre Geister? Mit Toten sprechen? Psychiatrie, Medikamente, "Stimmen hören"??

Sag einmal, tinimini, geht es Dir soweit gut? Oder warum scheinen DIch Blutopfer oder Psychiatrie so zu inspirieren, dass Du exakt diesen Beitrag bereits mehr als 80 Mal auf GF gepostet hast - ganz egal, ob er gerade passt oder nicht? Ist da nicht ein wenig Fanatismus dahinter?

Und gleich noch eine zweite Frage: Bist Du ganz sicher, dass Du weißt, was Kartenlegen überhaupt ist???

Das Kartenlegen ist ein historisch überliefertes, tiefenspychologisches Deutungsspiel unter Zuhilfenahme der Intuition. Es arbeitet mit alter Symbolik für die Lebensphasen, für die emotionalen Zustände und die unterschiedlichen Lebensbereiche im Alltag des Menschen.

That`s all. Keine Magie. Keine Geister, keine Dämonen, kein Hokuspokus. Darum hat Kartenlegen auch nichts mit "Glauben" zu tun. Da gibt es so wenig zu "glauben" wie in der Psychologie - und mancher Psychologe setzt insbeondere den Tarot sogar bei seinen Klienten ein, da sie sich hier spielerisch auf die Bilder ihres Unterbewusstseins einlassen können.

Es ist ein Mittel zur (Selbst)reflektion. Dass das Kartenlegen der Sicht auf die Zukunft dient, ist gesellschaftliches Klischee und ein Ammenmärchen - das diejenigen verbreiten, die sich mit dem Kartenlegen niemals beschäftigt haben. Sie wissen es nicht besser. Du auch nicht, egal, was Dein Glaube Dir da zuflüstert. Die Blindgläubige bist Du, nicht die anderen.

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