Tarife von Transportunternehmen

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3 Antworten

Da muss man auch unterscheiden zwischen Spediteur und Frachtführer. Der Versender schließt mit dem Spediteur einen Speditionsvertrag ab, das heißt der Spediteur muss sich einfach darum kümmern, dass das Gut von A nach B kommt, er muss den Transport nicht unbedingt selbst machen. In der Praxis schließt dann meistens der Spediteur mit dem Frachtführer einen Frachtvertrag ab, und den Frachtführer erledigt den Transport von A nach B. Was es dann für verschiedene "Tarife" gibt, ist eine gute Frage. Natürlich ist der Preis pro Stück niedriger bei einer hohen Stückzahl. Ich denke, dass dein Lehrer / Professor auch auf so etwas hinaus will, aber am Besten machst du dir einfach ein paar Gedanken, notierst dir die und fragst dann nochmal nach. LG Andi

Eine Preisvereinbarung (meini hat Recht, tarife gibt es nicht mehr) können unterschiedlich aufgebaut sein.

Paketdienstleister ( UPS, DHL etc) rechnen meistens nach Gewicht ab, es gibt aber auch eine Serviceart die nach Packstück kalkuliert wird. Paletten werden entweder pro Palette, pro lademeter und bei Teil-und Komplettladungen pro Fahrzeug/Tour abgerechnet.

Grundlage für alles ist aber die Auslastung des Fahrzeugs, die zurückgelegten kilometer und die Nebenkosten.

Wenn eine Kunde dem Transportdienstleister ein hohes Volumen an Paketen / Paletten anbieten kann und das täglich bekommt er sicherlich einen besseren Preis als jemand, der einmal pro Monat eine Palette zu versenden hat.

Tarife gibt es sein ca. 1994 nicht mehr. Es gibt nur noch Rahmenvereinbarungen, die individuell mit Kunden ausgehandelt werden. Mag sein, daß der Eine oder Andere das dann "Tarif" nennt.

Im Großen und Ganzen fallen mit nur Rahmentarife für Komplett- und Teilladungen sowie für Stückgut-/ bzw. Sammelverkehre ein.

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