Tapezierarbeiten mit Rauhfaser, Acrylfugen wurden gesondert abgerechnet

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11 Antworten

die Verfugung ist eine Sonderleistung. Ohne die Verfugung kein Tapezieren. Ehrlich Handwerker weisen darauf bereits bei Angebotabgabe hin. Welche Schäden durch die Arbeiten entstanden sind lässt sich hier nicht beurteilen. Handwerker unter sich geben immer Nettoangebote ab. Einige versuchen diesen Trick bei Auftraggebern, damit sie günstiger erscheinen als Mitbewerber. Der Auftraggeber sollte normalerweise immer ein Angebot mit dem Bruttowert erhalten.

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Kommentar von anjanni
22.12.2009, 09:17

Wenn nach dem Tapezieren ein Verfugen nötig wird, ist das keine Sonderleistung sondern das Ausbessern unfachmännischer Arbeit.

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Wenn Ihr Privatleute seid und auch als solche auftretet, dann muß er Euch zwingend den Bruttopreis nennen. Seid Ihr auch Geschäftsleute, wird stillschweigend davon ausgegangen, daß es sich um Nettopreise handelt.

Reißen mußte ich beim Tapezieren noch nie - und ich bin auch Laie. Allerdings sind mir schon oft Tapeten gerissen, wo die gemauerte Wand auf die Leichtbauwand trifft. Angeblich soll das immer so sein - keine Ahnung.

Ich würde die Rechnung nicht bezahlen und die Sache nochmal mit dem Chef durchsprechen.

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Kommentar von Silly111
22.12.2009, 10:32

Wir sind Privatleute.

Heute Abend kommt der Chef. Zu diesem Termin wollte ich gut informiert sein.

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Kommentar von Silly111
22.12.2009, 10:32

Wir sind Privatleute.

Heute Abend kommt der Chef. Zu diesem Termin wollte ich gut informiert sein.

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Es gibt mit Sicherheit eine Innung des Malerhandwerks in eurem Kreis. Melde dich dort und bitte um Begutachtung. Dort erhältst du auch Auskunft darüber, ob die Arbeiten fachmännisch ausgeführt wurden.

Nach fachgerechter Tapeziererarbeit hört sich das, was du da beschreibst allerdings nicht an.

Ich lese immer "verfugen", da ist also Wand nicht von Tapete bedecktworden und mir wasserunlöslicher Acrylfarbe überstrichen worden. Meiner Ansicht nach ist das ein "Kunstfehler". Das auch noch in Rechnung zu stellen empfinde ich als frech.

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Kommentar von Silly111
22.12.2009, 10:30

Vielen Dank für den Tipp mit der Innung.

Die Acrylfarbe nannte sich Maleracryl.

Ob das mit dem Verfugen richtig ausgedrückt, weiß ich leider nicht. Es wurde immer davon gesprochen.

An Stellen, die nicht ordentlich klebten, hat der Maler Acryl drunter geschmiert.

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Rauphaser wird immmer gerissen !, wen man sie Schneidet sieht es unsauberer aus. Der Maler hat unsauber gearbeitet, wen man eine ordentliche Farbe nimmt und 2x Streicht, die Tapete ordentlich bis in die Ecken reißst. Dann braucht man auch kein Acryl!

Nur wen man sehr Fummelige Ecken hat, ist es einfacher diese mit Acryl auszuspritzen.

Ps. bin selber Maler, und habe immer einen auf die Finger bekommen wen ich beim Tapezieren Acryl benutz habe.

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Kommentar von Silly111
22.12.2009, 10:24

Ich habe aus Zeitgründen tapezieren lassen, weil ich es nicht geschafft hätte. Gestrichen habe ich selber, mit ordentlicher Malerfarbe aus einem Malerversand. An den Tapetenstößen habe ich nachgestrichen und trotzdem hat es nicht gedeckt.

Vielen Dank fürs PS.

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Wenn der Handwerker so unfachmännisch arbeitet, daß er seine Arbeit kaschieren muß, kann er doch die Ausbesserungsarbeiten nicht einfach in Rechnung stellen.

Ich würde ihn auffordern, die unfachmännische Arbeit auf seine Kosten noch mal auszuführen (mit Rauhfaser, die er besorgen muß... Warum habt Ihr diese Arbeit überhaupt abgenommen? - Ihr könntet sogar wegen unfachmännischer Arbeit noch was einbehalten.

Wendet Euch an die Handwerkskammer und beschwert Euch über diesen Handwerker.

Normalerweise muß der Handwerker in seinem Angebot zumindest dazuschreiben, ob es incl. oder excl. MWSt ist. Für Dich als Endverbraucher ist es sonst incl.

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Kommentar von Silly111
22.12.2009, 10:10

Wir haben ein mündliches Angebot bekommen.

Ein Baumarkt hat die Firma empfohlen. Dort haben wir auch das Material gekauft. Wir dachten, dass dies günstiger sei.

Allerdings wurde mit den Tapeten sehr großzügig umgegangen, auch mit dem Leim, wie sich später herausstellte. Wir hatten viele, viele Reste und Abfälle.

Noch einmal würde ich das nicht machen.

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Der Preis wurde Ihnen falsch genannt! Damit ist der Ihnen bekannte Preis bindend! Den Pfusch, der mit nicht abgesprochener Acrylartistik kaschiert wurde ist Sache des Anstreichers! Verhandeln Sie einen angemessenen Abschlag auf dieser Basis, wenn Sie mit dem Ergebnis der Arbeiten insgesamt leben können.

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Nettopreis + MwSt ist üblich. Daher immer vorher explizit vereinbaren, ob der m²-Preis Netto oder Brutto ist.

Wenn das Verfugen nicht im Auftrag vereinbart war, solltest du diese Position von der Rechnung abziehen. Für die Mängel würde ich auch noch mal ca. 5 % abziehen oder auf Nachbesserung bestehen.

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Mein Sohn hat eine grössere Malerfirma,manchmal mache ich Aufmass von größeren Objekten.Acrylfugen werden ausgeführt und aufgemessen an Übergängen zwischen Mauerwerk und Trockenbau sowie an Tür und Fensteranschlüssen soweit dies nicht durch Leisten verdeckt sind.Dieses ist nach VOB geregelt.

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Kommentar von Silly111
22.12.2009, 10:19

Alle Wände waren Trockenbauwände. Ich habe in Raumecken immer über Eck tapeziert. So gab es saubere Ecken. Der Maler hat nur bis zur Ecke tapeziert und dann an der nächsten Wand mit einer neuen Bahn begonnen. In diesen Ecken wurden dann Acrylfugen gezogen. Bei den Türen war es so, dass dort, wo die Bahn an der Tür begann, keine Fuge gezogen werden musste. Aber wo an der Tür gerissen wurde, entstanden unschöne Ränder, die verfugt wurden. Hier frage ich mich, ob das Verfugen bei einem abschließenden Zuschnitt überhaupt nötig gewesen wäre.

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Ich würde nicht zahlen, denn hier war wohl kein Profi am Werk. Wenn ich schon 'gerissen' lese, sträuben sich mir die Haare. Dann auch noch die Flickschusterei mit Acryl! Das macht kein Könner, hier war ein Stümper am Rumwerkeln!

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Das ist Sonderleistung.

Bei meinen Tapezierarbeiten war noch nie Acrylnachbesserung nötig, und ich bin Laie.

Lichtschalter etc. bau ich grundsätzlich aus, damit es da keine hässlichen Lücken gibt.

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Kommentar von anjanni
22.12.2009, 09:19

Jeder Fachmann würde die Lichtschalter und Steckdosen abbauen (oder den Auftraggeber bitten, das vorab zu tun). Alles andere ist unfachmännisch. - Und ich weiß jetzt einmal mehr, warum ich das Tapezieren selbst mache. So gut wie solche Betriebe kann ich das allemal.

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Kommentar von HHSthp
22.12.2009, 09:28

Wahrscheinlich war das gar kein gewerblicher Maler, der das gemacht hat. Ein Schwarzarbeiter vielleicht. Oder das wurde "unter der Hand" gemacht.
Normalerweise muss der Endpreis genannt werden, also incl. Steuer.

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ich hätte mit dieser Rechnung meine Probleme und würde es nicht bezahlen,..sucht einen unabhängigen Gutachter und lasst es bewerten,..

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