Tapeten halten nicht

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7 Antworten

So wie es sich anhört,hast Du Vliestapeten verarbeitet.Der Vorteil dieser Tapeten ist,daß Du sie trocken in das Kleisterbett legen kannst ohne das es einer Weichzeit bedarf.Der Kleister sollte nicht zu dünn auf die Wand aufgerollt werden und immer Bahn für Bahn vorkleistern.Um die Haltbarkeit und die Klebkraft zu erhöhen kannst Du dem Kleister etwas Gewebekleber oder farblosen Latex zusetzen.Von den Vorarbeiten her hast Du aber alles richtig gemacht.LG vom Maler.

wenn u alles eingehalten hast was der hersteller vorschreibt,hört es sich so an als ob du keine andrückrolle benutzt hast..es gibt kleine für die naht und grosse aus gummi für die fläche...ansonsten ist es wichtig gutes material zu verwenden(metylan kleister z.b.)ausserdem würde ich immer die wand vorkleisternoder mit einer untertapete versehen(makulatieren) es könnte auch sein das du zu langsam warst und deine wand schon zu trocken war...mfg

Die Ursachen für aufgehende Tapetennähte können im Untergrund liegen.Eine leichte Rauigkeit verbessert die Anhaftung.Gespachtelte Wände sollten auch nicht grundiert werden.Der Tapetenleim kann dann nicht in den Untergrund einziehen.Leichtes Schleifen (P 80) kann helfen. Oder der Tapetenleim ist nicht auf die Tapete abgestimmt. Wenn in Wandklebetechnik gearbeitet wurde,ist es keine Tapete im herkömmlichen Sinne,sondern ein Vlieswandbelag. Das Vlies auf der Rückseite saugt den Leim nicht so auf ,wie das Papier früherer Tapeten. Der Kleber für diese Vliesbeläge muss einen höheren Anteil Dispersionszusätze haben( sog. Kraftkleber) . Man kann auch einem Zell-Leim Dispersion zusetzen(mind. 20 % Ovalith).

Denke auch: Tapeten statt Wand kleistern und die Tapete darf nicht zu schnell trocknen. Also nicht Heizung voll aufdrehen.

HektorPedo 16.03.2011, 00:53

Und: Fenster geschlossen halten, auch wenn die Luftfeuchtigkeit tropische Grade erreicht!

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Haben wir bei der professionellen Verarbeitung in letzter Zeit auch immer wieder. Wir wissen nicht, woran das liegt (selbst Karten legen und wahrsagen konnten uns nicht helfen). Wir vermuten, dass entweder die Kleisterhersteller was geändert haben oder dass die neuen hydrophobierenden Einstellungen der Grundierungen damit zusammenhängen könnten. Kannst Die ja wohl vorstellen, was es bedeutet, wenn bei den Profis dann "mal eben so" ein paar hundert (oder mehr) Quadratmeter betroffen sind. Wir nehmen jetzt keinen Kleister zum anrühren mehr,  sondern "Fertigkleister" (Eimerware), die klebt deutlich besser. In den Fällen, wo wir nachkleben mussten, haben wir die Klebkraft des Kleisters mit "Bordürenkleber" oder "Gewebekleber" verstärkt. Gibs in jedem Baumarkt, im Fachhandel sowieso, Dosen zu 750 ml.  So 20 bis 30 % zugeben. Dann hält es auch. Und beim nachkleben überschüssiges Material sofort abtupfen

Hi,

ich bin Maler und kann dir vielleicht ein paar Tips geben. Nur guten Kleister nehmen nicht irgendein billigen Scheiß. Die Wände einmal vorkleistern. Kleister dünn anrühren und dann mit der Rolle auftragen. Das reguliert die Saugfähigkeit der Wand. Auch der Tiefgrund sollte ein anständiger sein. Und ob die Wand oder die Tapete eingekleistert wird, ist nicht entscheidend, entscheidend ist wie man kleistert. Es muss ausreichend und gleichmäßig gekleister werden. Am besten ist es wenn man die Tapete mit einem Kleistergerät kleistert. Man kann eine Tapete wo die Wand eingekleistert wird auch direkt einkleistern. Aber nicht si vliele auf mal. Die Tapete brauchen nicht weichen.

Eigentlich kleistert man die Tapete ein, nicht die Wand. Solch neumodisches Zeug ist fast immer Schitt.

Tapeten müssen ja auch einweichen, wie sollte das auf Putz gehen?

cueyatl 16.03.2011, 00:53

Die sind hinterher so weich,daß sie sicher nicht mehr zu händeln sind.Vielleicht muss ich dem Kleber was zusetzen?

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HektorPedo 16.03.2011, 00:54

Seh' ich auch so. Dadurch wird die Tapete auch viel angenehmer zu hantieren, besonders an Ecken usw.

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