Tantal und folienkondensatoren?

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3 Antworten

Tantal C gehören zur Gruppe der Elektrolytkondensatoren - sind also gepolt und die Polung ist gekennzeichnet.

Dann haben wir die Metallpapierkoindensatoren. Diese haben keine Polung. Sie findet man z.B. in Netzteilen und hängen an der 230V Wechselspannung. Damit wird auch schon die Anwendung klar: Bei Wechelspannungen die MP-Cs einsetzen

Tantal-Kondensatoren sind  Elektrolytkondensatoren und somit müssen sie auch so eingesetzt werden.

Auch wenn Elektrolytkondensatoren u.a. aus aufgewickelte Folien bestehen, so wird der Begriff Folienkondensator immer (eine andere Definition ist mir nicht bekannt) für 3 aufgewickelte Folien benutzt.

Die erste und die dritte Folie sind elektrische Leiter die zweite, in der Mitte, ist eine Isolierfolie als Dielektrikum. Da sich die Materialien hier nicht durch "falsche" Polung (wie bei Elektrolytkondensatoren) abbauen, kann man sie beliebig polen.

vielleicht noch eine Ergänzung:

3 aufgewickelte Folien muss nicht wörtlich verstanden werden. Es recht auch eine Folie, die auf jeder Seite mit einer Metallschicht bedampft ist. Vorteil ist, das sich keine Luftblasen zwischen diesen "Folien" befinden können und dadurch die Kapazität (wegen des minimalen Abstands) größer wird. Folglich werden auch die Abmessungen bei gleicher Kapazität kleiner.

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Elektrolytkondensatoren sind meines Wissens nach die einzigen Kondensatoren. Folienkondensatoren sind günstig und fand Talkondensatoren haben relativ hohe Kapazitäten aber sind auuch teuer. Bisher nur in SMD gesehen.

das ist ja ein feiner Teutsch. Soll ich jetzt Geramikgondensatoren oder Luft-Drehkondensatoren oder Papierkondensatoren erwähnen? 

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@guenterhalt

Passiert wenn man beim Tippen telefoniert... Meinte natürlich das Elkos die einzigen gepolten sind

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@Nenkrich

Das stimmt aber nicht... Tantalkondensatoren sind definitiv auch gepolt.

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Echt? Dann hab ich mir das falsch gemerkt...

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