tankzahlung mit karte ging zurück . hab vom aw rechnung mit inkasso von 48 euro jetzt 180 euro.bekam nie ne mahnung die hatten keine adresse muss ich ik zahlen?

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3 Antworten

du hast eine Mitteilung deiner Bank bekommen das die Lastschrift fehlgeschlagen ist.... da stand auch die Kontoverbindung des Abbuchenden drin... und du wusstest ja vermutlich auch wo du getankt hast, bzw. hättest es von deinem Kontoauszug bzw. dem Bankbrief sehen können und dort anrufen. Hast du nicht gemacht, sondern es lieber ersmal ignoriert... somit musste der Gläubiger deine Adresse in erfahrung bringen... allein dafür fallen schonmal so reine 15€ bearbeitungskosten an... rücklastschrift dürfte nochmal bei ca. 3-10€ liegen... um den rest der Kosten kommst du evt. drum rum.

Korrekt.

Ich würde maximal bezahlen: Hauptforderung, Zinsen (wenige Cents), maximal 20€ für Rücklastschrift und Adressauskunft, 18€ für sogenannte "Gebühr für Schreiben einfacher Art".

Das Inkasso bekommt dann folgenden Brief: "Wertes Inkasso. Zunächst einmal weise ich die absurd hohen Gebühren zurück. Meine Zahlung ist zu verrechnen auf: HF, Zinsen, 20€ Rücklastschrift und Adressauskunft, 18€ Gebühr Schreiben einfacher Art. Sie werden mir unverzüglich für ihre Gebührenforderungen Rechnungsnachweise zusenden. Zudem werden Sie mir den vollständigen zwischen Ihnen und ihrer Mandantin geschlossenen Vertrag zusenden, sowie einen Bankauszug zum Nachweis, dass ihre Mandantin die Inkassokosten bezahlt hat. Dies benötige ich, um anwaltlich prüfen zu lassen, ob ihre Forderung korrekt ist."

Natürlich kommt man nie an die Verträge u.ä. Ist aber egal, denn ohne dass sie die vorlegen, darf man bestreiten, dass die Gebühr korrekt ist.

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@mepeisen

und die Anwaltskosten.der Anwalt hat mir ja die Rechnung geschrieben der will für sich 48,60 und für inkasso 54 euro und für 3 zurückgegangene LASTSCHRIFTEN nochmal16,50 und und aus 50,36 wurden 189,15. Die haben auch 3mal gemahnt aber an eine adresse wo ich schon 3 jahre nicht mehr wohne da gibts auch keinen Nachsendeauftrag mehr.Allso was empfehlen Sie mir zu zahlen.Im Vorraus vielen Dank

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@mepeisen

Muss mal die irrige Annahme korrigieren, dass man für Rücklastschriften Gebühren bezahlen muss. Laut BGH ist es nicht zulässig, wenn mangels Deckung eine Lastschrift nicht ausgeführt werden kann und dafür Gebühren verlangt werden. Das wird damit begründet, dass die Bank den Auftrag, das Geld an den Gläubiger zu überweisen, nicht ausführen konnte. Viele Banken berechnen in diesen Fällen Gebühren für nicht ausgeführte Lastschriften, weil man davon ausgeht, dass die Kunden das Urteil des BGH nicht kennen. Dennoch ist die Berechnung von Gebühren für nicht ausgeführte Lastschriften unzulässig. Dies eGebühr muss man nicht bezahlen. Wird diese Gebühr dem Konto belastet, kann man auf Stornierung dieser Buchung bei der Bank bestehen.

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@Ontario

Laut BGH ist es nicht zulässig, wenn mangels Deckung eine Lastschrift
nicht ausgeführt werden kann und dafür Gebühren verlangt werden.

Lies noch mal richtig.

Dem Gläubiger dürfen sehr wohl Kosten in Rechnung gestellt werden. Nur die Mitteilung an den Kontoinhaber hat kostenfrei seitens der Bank zu erfoglen

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@stukki1

und die Anwaltskosten

Das sind ja bereits die "Gebühren Schreiben einfacher Art". Also die 18€.

Inkasso- und Anwaltskosten zeitgleich in derselben Angelegenheit (=außergerichtliche Forderung) sind sowieso verboten.

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@stukki1

3 (!!) zurückgegangene Lastschriften die du ignoriert hast also... also 3x Rücklastschriftkosten + (sofern unterschiedliche konten) 3x Auskunftkosten.... und wenn die Mahnungen an die alte adresse gingen hat entweder deine Bank geschlampt oder du weil du dich bei der Bank nicht umgemeldet hast (die Adresse haben sie von der Bank). Das sind Dinge die du zu verantworten hast (sofern du dich umgemeldet hast). Würde aber auch erklären das du keine Info über die Rücklastschrift erhalten hast sofern du nicht auf deine Kontoauszüge geschaut hast.

Zu zahlen:

3x Rücklastschriftkosten
1x Adressaufkunftkosten (bei einem Konto, ansonsten entsprechend)
Mahnkosten/Inkassokosten (da ist die höhe strittig... 0,3 nach RVG finde ich aber einen angemessenen Wert wenn es nur 1 schreiben war.

und danach gleich deiner Bank deine neue Adresse miteilen.

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@mepeisen

Habe das Eingangsposting gelesen 

Würde zwar selbst auch so vorgehen wie von mepeisen und co empfohlen aber ich glaube der TE schafft das mental nicht. 

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@franneck1989

Meine das aber so im Kopf zu haben das das nur für Rücklastschriften gilt die proaktiv durch den Kontoinhaber ausgelöst wurden (auftrag an die Bank zurückzubuchen), nicht für den Fall Konto nicht gedeckt da hier die Schuld beim Kontoinhaber zu suchen ist.

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Hier ist eine Mahnung ausnahmsweise nicht erforderlich (§ 286 Abs. 2 Nr. 4 BGB). Der Tankstelleninhaber kann daher auch ohne Mahnung Inkassokosten verlangen.

Allerdings ist die Inkassorechnung der Höhe nach nicht gerechtfertigt, soweit bisher nur ein einziges Schreiben eingegangen ist. Hierbei handelt es sich nämlich nur um ein Schreiben "einfacher Art", sodass hierfür nicht mehr als 21,42€ mit Erfolg eingeklagt werden können

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@uni1234

Ich würde sogar die 0,3 Gebühr bezweifeln, da es sich bei diesen Firmen um spezialisierte Zahlungsdienstleister handeln, denen eine solche Mahnung sicherlich zuzumuten ist. Es handelt sich um deren Kerngeschäft.

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Es bedarf keiner Mahnung! Du wußtest, dass du zahlen mußt.

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