Tamron 18-200mm Bilder nie ganz scharf?

 - (Technik, Technologie, Fotografie)

12 Antworten

Du solltest es testen, ausprobieren.

Kamera mit dem Objektiv auf ein stabiles Stativ, Motiv ist eine Ziegelhauswand, formatfüllend.

Mit möglichst kurzer Verschlusszeit und einer mittleren Blende (8-11) die gesamten Brennweiten Stück für Stück durcharbeiten und danach die Fotos analysieren.

So erkennst du die weniger guten Brennweitenbereiche.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Seit 1980 mit Spiegelreflex unterwegs, seit 2001 DSLR

Objektive, die solche Brennweitenbereiche abdecken, sind nie so scharf wie Festbrennweiten oder Objektive mit kleineren Brennweitenbereichen. Da kannst du nichts machen.

vor allem wenn sie so günstig sind

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Das noch dazu. Ist vielleicht bei einem Canon L oder so nicht so schlimm. Ich würde (ich fotografiere allerdings Street) nur noch Festbrennweiten kaufen.

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Naja, man kann der Sache natuerlich auf den Grund gehen und saemtliche Fehlerquellen systematisch ausschließen:

Dunst, also Fernaufnahmen vermeiden.

Fehlfokussierung (also manuelle Fokussierung mit Liveview und Lupe)

Verwacklung (Stabi aus, stabiles Stativ, Spiegelvorausloesung hat die kleine Nikon bloederweise nicht)

verschiedenen Brennweiten und verschiedene Blenden ausprobieren.

Wenn man das alles mal durch hat, kommt man wahrscheinlich zu dem Schluss, dass auch mit optimalen Rahmenbedingungen das Objektiv einfach nicht besonders gut ist; ja sogar eher eines der uebelsten modernen Objektive ist, die man vor einen so anspruchsvollen Sensor wie den der D3300 schnallen kann.

Tipp, wenn Umtausch nicht mehr moeglich ist: nutze das Objektiv und schau dir an, welche Brennweite du am liebsten/oeftesten benutzt. Und dann besorgst du dir ein gutes Objektiv mit dieser Brennweite(/-nbereich)

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Fotografiere seit fast 40 Jahren, auch nebenberuflich

Hallo

Siehe im Nikon EX nach wo der/die Focuspunkt/e gesetzt war/en und welche Blende/Brennweite eingestellt war. Mach eine Liste wo sich die schlechten Bilder häufen. Besorge dir ein Stativ such dir ein Testmotiv, focusier manuel und schiess mit Fernauslösung eine Belichtungsreihe und anschliessend prüft man ob der Auto-Focus korrekt sitzt. Dazu muss man aber was bastelen. Falls das Problem dann messbar vorhanden ist Tamron kontakten und Fehler reklamieren. Dazu musst du aber vorher denn Garantieschein bei Tamron online ausgefüllt haben. Der Service wird evtl. nach Testbilder zur Analyse fragen die kannst du dann hochladen. Danach geht es unterschiedlich weiter. Tamron tauscht Euroware oft direkt um obwohl der Verkäufer dafür zuständig ist. Tamron tauscht nicht Grauimporte um oder gibt darauf Garantieleistungen da musst du dann zum Verkäufer und der muss das dann übernehmen.

DSLR haben einen "Shuttershock" beim Auslösen der ist bei Billigkameras weniger kompensiert als bei Profigeräten. Wenn die Verschlüsse altern dann verschleisst die Vibrationsbremse bzw die besteht oft nur aus Fett im Getriebe. Deswegen wollen viele Objektivhersteller bei Reklamationen zur Fehlersuche die Kamera verfügbar haben.

IS/VR/OS/VC/OSS/OIS,, System können bei bewegter Kamera Doppelkonturen erzeugen. Die Stabilsierungen können primär nur ein Stativ ersetzen und vetragen zum Teil Horizontales Panning. Das VC System ist in dem Bereich im Vorteil gegenüber Nikon VR aber sobald man in denn Grenzbereich komt reagiert VR sichtbar anderst als VC. Bei VR sieht man denn Grenzbereich früher das VR "Vibriert". Das VC System kippt ab und Blinkt bzw Tackert. Bei Sportfotografie oder Action muss man die Stabilsierung meist abschalten zudem sind dann eh Verschlusszeiten ab 1/250 angesagt. Aber VR/VC erhöht die Trefferarte vom Autofocus.

Am 24MP Sensor werden die meisten Kit Zooms am Rand nie ganz "Scharf". Nikon hat die Zooms nach 2009/10 kommend darauf optimiert aber zb das Nikkor AFS 18-200 VRII sieht an 24MP auch mässig aus in etwa so mässig wie das Tamron. Aber es reicht für Fotoreportagequalität und das Nikkor ist dazu sauschnell und akkurat.

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