Taktik Astrofotografie?

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2 Antworten

Das A und O ist eine vernünftige Montierung. Ohne diese hast du nur verwackelte Bilder. Zweite Sache ist, dass diese richtig eingenordert/ ausgerichtet sein muss denn sonst hast du anstelle punktförmiger Sterne nur Striche und nur Striche kann man auch ohne Teleskop hinbekommen:-)

Welche Kamera hast du denn bzw. welche Kamera willst du mit welchem Teleskop benutzen? Ein schnelles Öffnungsverhältnis ist klar von Vorteil weil das die Belichtungszeiten reduziert.

Je mehr Belichtungen, sprich Bilder, du übereinanderlegst, desto besser wird dein Bild - somit summiert sich letztendlich auch die Belichtungszeit.

Stacken kann man wunderbar mit dem Programm Deepsky-Stacker - gibt es als Gratis-Download im Netz oder mit Registax.

Und das wichtigste: AM BALL BLEIBEN - Fehlschläge sind vorprogrammiert, jedoch mit Option auf Erfolge ;-)

Danke für deine Antwort :)

Ja, auf die Montierung leg ich dann schon viel Wert.

Ich habe eine Canon EOS 600d.

Aber was ich noch nicht ganz verstanden habe; was für einen Vorteil hat es, 30 Bilder â 1 Minuten aufzunehmen, anstatt 1 Bild â 30 Minuten? Liegt das an der Erdnachführung? Oder bringt das im Endeffekt mehr Tiefe?

Und danke für das Stacking Programm :)

Jap, dass die ersten Versuche wohl daneben gehen werden, ist mir bewusst; aber aus Fehlern lernt man ja bekanntlich :)

LG

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@Michilix

Je länger du belichtest desto stärker mach sich das Rauschen des Sensors bemerkbar. 30 Bilder á 1 Minute sind besser da sich durch das Stacken das Rauschen verringert und Darks machst du dann ja sowieso noch.

Überlegenswert wäre jedoch auch eine gekühlte CCD-Kamera - Sensorglühen ist somit kein Thema mehr.

DSLR an nem Newton - da könntest du Probleme mit dem Fokus bekommen.

Für wirklich lange Belichtungen wirst du auch noch was zum Guiden benötigen.

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Hmmm... kenne mich mit Fotografie nicht so gut aus. Aber soweit ich weiß wird nicht das für den Menschen sichtbare Spektrum des Lichts benutzt sondern der infrarote Bereich. Wäre für einen Hobbyfotografen/astronomen vermutlich (!) simpler ein spezielles "Fotopapier" zu verwenden als das Teleskop dahingehend zu konfigurieren. Wenn es so ein Fotopapier gibt. Ansonsten: relativ lange belichten lassen, kann dir gerade nicht genau sagen wie lange und wenige Belichtungen!

Wie man fokussiert müsstest du ausprobieren, was ist stacken?

Eine Belichtung reicht für ein Deep Sky Objekt ja nicht aus. Deshalb macht man etwa 10 - 100 Bilder eines Objektiv und stapelt sie dann mit einer Software zusammen.

Danke trotzdem für deine Antwort.

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@Michilix

Okay, wusste ich so nicht =/ habs mit einfacheren Überlegungen angestellt. Aber finds Klasse das du dich da so reinhängst. =)

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@WkaloA

Danke ;)

Wenn du Lust hast, kannst du dir ja mal ein paar Bilder von mir anschauen; sind halt NUR mit Spiegelreflex und Tele/Kit/Fisheye Ojektiv... aber naja.

http://view.stern.de/de/rubriken/natur/nacht-dunkel-sterne-milchstrasse-nahaufnahme-original-2621466.html?u=368934

Ich darf hier nur ein Link einfügen; aber du kannst dich auch mal durch meine Bilder klicken; da sind mehr Astrofotos drin.

Das waren auch alles Einzelbelichtungen... ohne Erdnachführung etc.

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@Michilix

Ganz klasse Bilder!!! Lassen sich sehr hübsch anschauen. Da braucht man schon Talent um solche Aufnahmen hinzubekommen:-)

Steht wohl noch eine Menge Übung vor mir ;-)

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@Startrails

Danke! :)

Ja, das ist ein endloser Lernprozess.. aber es macht sehr viel Spaß zu sehen, wie die Bilder immer besser und interessanter aussehen :)

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