Tagsüber ständig laute Musik vom Nachbarn

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Herzlich willkommen in diesem Forum. Du hast verschiedene Möglichkeiten gegen diesen Verrückten vorzugehen, aber solche Leute neigen manchmal dazu, gewalttätig zu werden.

1.) Sinnvoll und empfehlenswert ist die Führung eines Lärmtagebuches, in dem Du diese Ereignisse und deine eventuellen Gegenmaßnahmen einträgst, besonders Beginn und Ende der Beschallung und in etwa die Lautstärke. Dies dient der Beweissicherung.

Als Zeugen kannst Du alle deine Besucher aufzählen, nehme doch als weiteres Beweismittel den Krach auf Tonband auf. Also: Besucher nicht mehr ausladen. Du hast auch Recht auf eigene Besucher.

2.) Kostenlos wäre erstmal eine Beschwerde beim Ordnungsamt, wegen laufender Geräuschemmisionen aus dieser Wohnung. Bestehe darauf, dass die Mitarbeiter vom Ordnungsamt eine Vor-Ort-Besichtigung in deiner Wohnung durchführen, dann hast Du weitere Zeugen, diesmal sogar vom Amt.

3.) Schreibe deinen Vermieter an und setze ihm eine Frist, bis zu der diese Dauerbeschallung aufhören muss, und drohe gleichzeitig mit einer Mietminderung. Diese Mietminderung solltest Du dann auch wirklich durchführen! Bei so einem Dauerkrach wird jeder Richter Verständnis haben dafür. Mir ist bekannt, daß Hundegebell und Klavierübungen beispielsweise nur stundenweise ertragen werden müssen.

Für die Höhe der Mietminderung würde ich mich bei einem Anwalt für Mietrecht beraten. Wenn Du keine Rechtschutzversicherung dafür hast und auch in keinem Mieterverein Mitglied bist, wäre die Beratung in einer Verbraucherzentrale am preiswertesten.

Die Maßnahmen 2. und 3. kannst Du parallel durchführen.

"Erst hat er mir den Stinkefinger gezeigt, später den Hitlergruss."

Anzeige bei der Polizei wegen Zeigen verfassungswidriger Symbole und Beleidigung. Solchen Leuten gehören klare Grenzen gesetzt.

"Kann es sein, dass das Rauschgift war?"

Es ist möglicherweise Haschisch (Kannabis, Marihuana). Schade, dass Du diesen Geruch nicht kennst, aber Du könntest auch hier die Polizei einschalten - aber ohne Blaulicht und Martinshorn, damit der Täter nicht vorgewarnt wird. Die Polizisten würden den Geruch erkennen.

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@chemieprofi01

Zusätzliche Hilfe könntest Du auch bei einer örtlichen "Antifa"-Gruppe, auch bei den Grünen oder den Jusos oder Piraten bekommen, wenn Du Dich von diesem Nazi bedroht fühlst. Möglicherweise wird die Polizei interessiert daran sein, bei diesem Individuum mal eine Hausdurchsuchung zu machen:

  • Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz / Cannabis-Konsum
  • öffentliches Abspielen vefassungsfeindlicher und deswegen verbotener "Musik"
  • offensichtlich Bevorratung von rechtsradikalem Propagandamaterial und vermutlich auch Waffen, bei dieser extremen Gesinnung?

Gebe dieses bei der Polizei an, die wird sich bestimmt dafür interessieren nach der Pleite mit dieser sog. "NSU".

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@chemieprofi01

Danke fürs Sternchen - Dauerlärm ist unbestritten auch schädlich für die Gesundheit, obwohl man sich teilweise dran gewöhnt. Er gilt auch als Foltermethode!!

Noch ne' Idee: Wenn der Verwalter/ Hauseigentümer nicht hilft, könnten sich ja plötzlich so Sprüche wie "Nazies raus!" an den Wänden innen und auch außen am Haus auftauchen! Wer das war, weiß ja niemand :-))

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@chemieprofi01

Zu guter Letzt:

Du könntest auch Radio, Zeitungen und Fernsehsender informieren mit der Info, dass die Nachbarn Angst haben. Wenn diese "Musik" auch außerhalb seiner Wohnung zu hören ist. Die werden versuchen, mit dem Urheber zu sprechen (Interviews).

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Ich machs kurz:

Musik aus Anlagen gehört zum vermeidbaren Lärm und darf rund um die Uhr nur in Zimmerlautstärke gehört werden!

Anruf bei Ordnungsamt bwz. Polizei dürften also zu jeder Tageszeit Erfolg versprechen. ;)

Ein Lärmprotokoll mit Zeugen zu führen macht da sicher auch sehr viel Sinn, ggf. auch Vermieter freundlich darauf hinweisen - erst wenn der nichts unternimmt, nach vorheriger Abklärung durch den Mieterschutzverein, mit Mietminderung drohen.

@elsbindo: Lärmprotokoll ist nicht mehr notwendig, es reicht die Aussage.

@Doedelhuhn: Als erstes musst du deinen Vermieter informieren, der steht in der Pflicht dies zu unterbinden, notfalls mit Unterlassungsklage. Im Mietrecht gilt vor den Gerichten: Alles was über das zumutbare Maß hinaus geht, muss man nicht hinnehmen.

Berufe dich z.B. auf §117 OWiG oder Landestypische Gesetze wie einer Gefahrenabwehrverordnung und natürlich auch der Hausordnung.

Viel Glück! PS: Gegen den Hitlergruß hilft eine Anzeige bei der Kripo

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