tagsüber einnässen mit 6?

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10 Antworten

Was kam dann beim Psychologen raus? Das kann eine Entwicklungsverzögerung sein (dann würde es zb. auch in der Familie gehäuft vorkommen). Auch ist fraglich ob es vielleicht ein sekundäres Einnässen ist. War er bereits sauber und hat dann wieder angefangen? Dann wäre in der Tat von einer psychischen Komponente auszugehen. Bestrafungen oder schimpfen kann das Problem eher noch verschlimmern. Ich würde an ihrer Stelle weiter mit Belohnungssystemen arbeiten und einen Kinderpsychiater aufsuchen.

Mit 3 war es für eine Weile wirklich gut doch dann fing es irgendwann wieder an

es war früher auch schon schlimmer das sie 5-8 mal am Tag nasse Sachen hatte inzwischen meint sie ist doch nen gutter schnitt wenn er nur einmal einpullert aber er ist doch schon 6 und man kann das doch nicht einfach so hinnehmen

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@TeenMum3

Wenn es wirklich schon besser war und sich wieder verschlechter scheint er dieses Verhalten verstärkt einzusetzen um etwas bestimmtes damit zu erreichen. Siehe das was du geschrieben hast mit der Hüpfburg. Das is eine reine Trotzreaktion. Ich denke schon, dass das durch einen Kinderpsychiater abgeklärt werden. Vielleicht ist er auch eifersüchtig auf die Schwester weil die mehr Aufmerksamkeit bekommt und er sich diese Aufmerksamkeit die er ihm vorher zu Teil wurde mit dem Einnässen wieder zurück holt. Da scheint bei ihm aber auch viel Angst dahinter zu stecken.

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Hallo,

wenn ein Kind mit 6 Jahren noch tagsüber einnässt und keine organischen Schäden festzustellen sind, gehe ich von einer psychischen Belastung aus.

Manchmal kommt es vor, dass Schulkinder nachts noch eine Windel brauchen, weil sie so fest schlafen, dass sie nicht aufwachen, wenn die Blase drückt. Aber tagsüber darf das eigentlich nicht mehr sein.

Kinder reagieren auf Druck, auf zu hohen Erwartungshaltungen und anderen psychischen Belastungen oft mit Einnässen. Sie können sich verbal noch nicht so gut ausdrücken, um zu sagen, wo der Schuh drückt.

Druck: das kann sein, dass die Eltern unbedingt wollen, dass das Kind trocken ist, dies immer zum Thema machen: bald kommt die Schule und das geht doch nicht, und werd doch endlich trocken, du bekommst etwas, wenn es klappt........

Zu hohe Erwartungshaltungen: das Kind muss immer in den Kindergarten, es muss alles gut können und schon lernen, weil es bald in die Schule kommt, es merkt den Frust der Eltern, wenn das Kind nicht perfekt ist, es darf nicht Kind sein, darf nicht mal zu Hause bleiben, muss immer zu anderen Oma, Tante..... es muss funktionieren, weil die Mutter auch arbeitet.

Psychische Belastungen: das kann z.B. die Trennung vom Papa oder von der Mama sein, es hat einen Verlust erlitten, ein Geschwisterchen ist geboren, die Eltern haben keine Zeit fürs Kind, schieben es nur ab, es ist oft allein oder muss von anderen Personen beaufsichtigt werden, es bekommt zu wenig Zuwendung, es bekommt zu viel Zuwendung.

Vielleicht trifft irgend ein Argument auf das Kind zu, damit du deiner Feundin sagen kannst, welche Auslöser das Einnässen hat. Vielleicht kann sie gegensteuern. Auf jeden Fall soll und muss sie den Druck vom Kind nehmen, trocken sein zu müssen. Einfach die Sache ignorieren und so tun, als ob alles normal wäre. Das Kind auch mal umarmen und liebevoll sein, nicht ausgrenzen und links liegen lassen.

Hallo TeenMum3,

wie ich lese, hatte Deine Freundin schon alles versucht - wobei ich Schimpfen und Ignorieren eher für verungünstigend gehalten hätte, auch Belohnungssysteme in diese Richtig laufen würden.

In wie fern hatte sich bei all den Dingen schon ergeben, wie sich der Junge im Moment fühlt, wie er sich fühlt, wenn das passiert oder er das macht, was ihn vielleicht bewegt? Es muss ja irgendetwas sein, was ihn bewegt, was er vielleicht nicht sagen konnte - und vielleicht im Moment noch weniger sagen kann.

Es wäre in meinen Augen wichtig, wenn sich nochmals eine ganz neutrale Person seines Vertrauens, die noch nicht beteiligt war, für ihn interessiert. Es sollte nicht das Pipimachen im Vordergrund stehen, sondern die Person des Jungen. Es sollte jemand aus dem Freundes-, Bekannten- oder Familienkreis sein, die oder den er sehr gut kennt.

Es wäre mir wichtig, den Jungen zunächst zu verstehen, in seine Welt und Vorstellungsweise hineinzugehen, ihn auch so zu akzeptieren. Dann kann er sehen, dass ein spontanes Pipimachen nicht nur die Vorteile hat, die ihn motivieren, sondern auch so manche Umständlichkeit mit sich bringt (die vielleicht andere tragen müssen), so machen sozialen Nachteil (wie andere um ihn herum fühlen oder sich dann verhalten).

Wenn das Pipimachen für ihn etwas ganz wichtiges ist, dann müsste er lernen, wie und wo es geht, in welchen Situationen, mit welchen Hilfamitteln, wann eben ganz und gar nicht. In dem Fall braucht er nur Verständnis und einen Quant Vernunft. Wenn es etwas ist, was irgendwelchen verborgenen Umständen geschuldet ist, dann müssen diese Umstände auf den Tisch und angegangen werden. In dem Fall würde er leiden und braucht Hilfe.

Viele Grüße EarthCitizen

das ist alles eine Frage der Zeit. Wenn organisch alles in Ordnung ist, auch Psychologen schon geguckt haben, dann fehlt dem Jungen einfach nur Zeit.....

Und dabei kann man gar nicht helfen.............

Meine Tochter wird jetzt 9 und ab und zu passiert es, das sie nachts einpullert.....auch da können wir nichts machen...einfach hoffen das es das letzte mal war....

Mittlerweile machen wir es so, das sie hilft ihr Bett zu machen und dann ist es gut. Wir reden nicht mehr darüber, weil es ihr natürlich auch peinlich ist...

In der Schule habe ich ihr immer Wechselsachen in die Mappe gepackt (weil es da wegen den vielen neuen Eindrücken und der Spielerei oft passiert ist, das sie auch tagsüber eingepullert hat), mit der Lehrerin gesprochen und das war alles.....

Jetzt geht sie in die dritte Klasse und wir haben (zumindest Tagsüber) das Problem nicht mehr.....du siehst, irgendwann gibt es sich (auch wenn es für uns Eltern schwer aushalten ist, aber die Kinder leiden auch darunter und je mehr man darüber redet und probiert umso schlechter geht es den Kindern)

ich würde ihn mal zu einem kinderpsychologen schicken, vielleicht ist irgendwas mit ihm, vielleicht wurde er ja im kindergarten auch schon irgendwie geärgert, dass er jetzt angst hat vor was auch immer. keine ahnung, aber ich denke so jemand könnte ihm vielleicht helfen.

wurde festgestellt, ob er vielleicht nicht genug kraft hat den urin zu halten? also dass der praktisch einfach immer durchrauscht, sobald was in die blase kommt?

ich würde ihn mal zu einem kinderpsychologen schicken

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schimpfen ist hier absolut fehl am platz.ich an ihrer stelle würde mir noch ne zweite meinung einholen u ihn noch mal organisch untersuchen lassen

Vielleicht wäre es eine gute Sache ihn ein Jahr zurückzustellen - und für 6 Monate wohin zu verschicken!

mach die pepas weg und zeig wo das klo ist und zeigst wie das geht und dann sagst du versuche es auch mal das macht spaß wahr bei mein auch so

er trägt schon ewig keine Pampers mehr und wie gesagt es gibt Tage da klappt es ja auch gut das ist ja nicht ununterbrochen so

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meinst du nicht das sie das schon versucht haben? Meinst du, das die Kinder das schön finden und man ihnen nur zeigen müsse, das die Toilette spaß macht?

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Wenn körperlich und organisch alles in Ordnung ist, dann hat der Herr vermutlich einen Dickschädel....wenn er in der Schule erst einmal gehänselt wird, wird sich das ganz schnell geben...jetzt rennt ja jeder hinter her...wird ihm wohl gefallen....

bei meiner Tochter ist auch alles gesund, und nein, es gefällt ihr nicht wenn sie eingepullert hat...selten dämliche Antwort.......sorry, aber du scheinst nicht allzuviel Ahnung davon zu haben.....

ach ja, körperlich und organisch ist das gleiche :-)

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@geckobruno

Entschuldige Bitte Gecko..

Eigentlich wollte ich "Körperlich und psychisch"....schreiben. Ich hoffe du kannst mir noch einmal verzeihen....

Deshalb brauchtst du mich aber nicht beleidigen!

Lies mal die weiteren Kommentare der Mutter, dann wird dir etwas auffallen! Ich meine, mit meiner Ahnung und so....

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@XXungerechtXX

zum einen kam die Frage nicht von der Mutter..........und die Kommentare kamen später als meine Antwort...zu der ich trotz aller Kommentare stehe...

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@geckobruno

Ist es schön, wenn man zu jedem eine Antwort weiß....es muss ja keine richtige sein.

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@XXungerechtXX

wenn du richtig gelesen hast dann hast du wahrscheinlich auch gesehen, das ich über meine eigenen Erfahrungen berichtet habe.......und nun laß es gut sein :-)

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manchmal habe ich auch das gefühl

meistens ist ihm das auch recht egal wenns nen bisschen nass ist(ist ja nicht alles runtergelaufen) Oft tanzt er schon hin und her und greift sich in Schritt aber auf bitte zur Toilette zu gehen weigert er sich und man muss energischer werden das er doch zu gehen hat.Fällt einem das nicht auf ist halt manchmal die Hose nass(nicht immer mal geht er auch)

manchmal zieht er sich um,mal sagt er bescheid und mal spielt er einfach weiter

meistens passiert es wenn wir irgendwelche unternehmungen machen.Zum beispiel war wir auch mal auf einem Hüpfburgenfest.Den ganzen Tag war alles super und als die dann geschloßen haben und er rauskommen soll hat er sich geweigert zu gehen und als wir ihm denn rausgeholt haben sah man das er wieder in die Hose gemacht hat

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@TeenMum3
Den ganzen Tag war alles super und als die dann geschloßen haben und er rauskommen soll hat er sich geweigert zu gehen und als wir ihm denn rausgeholt haben sah man das er wieder in die Hose gemacht hat

Das ist eine reine Trotzreaktion. Vermutlich setzt er auch das Einnässen dafür ein um Aufmerksamkeit zu bekommen.

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@Ostsee1982

das ist zu vermuten denn mit mit 3 bekam er eine kleine schwester.Zu der Zeit war er auch gut sauber aber als sie älter wurde wurde das mit dem einpullern immer schlimmer(teilweise bis zu 8 mal am Tag) er liebt aber seine Schwester und gegen die kann man ja wohl nix mach und er wird auch super mit einbezogen.Inzwischen ist selbst die kleine Schwester(jetzt 3) 100%ig sauber und er mit 6 pullert immernoch stendig ein

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@TeenMum3

Mach dir keine Sorgen, dass wird sich geben. DU leidest vermutlich mehr darunter als er...

Du weißt, dass du alles tust, sämtliche Wege gegangen bist um festzustellen, dass wirklich alles in Ordnung ist. Es ist ein harter, weiter Weg....aber wenn er merkt, dass er damit Aufmerksamkeit bekommt, dann, warum sollte er es ändern...

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oder es wird schlimmer, wenn er gehänselt wird

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@stangahexi

Ja, dass kann auch dabei rauskommen...aber mehr als ausprobierten geht nun einmal nicht...Kinder haben nun mal keine Funktionsschalter!

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Bloß nicht unter Druck setzen!

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