Tagesklinik wie frage ich meine Eltern?

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3 Antworten

Wenn wir mal die pubertären Betriebsgeräusche abziehen, bleibt doch eine ziemlich blöde Familienssituation. Ob das Überforderung, Nicht-wahr-haben-wollen oder die Wut auf auf ein Tochter-Phänomen ist, in dem sich die Mutter nur allzu gut wiedererkennt, ist zweitrangig. Du hast ein Problem und fühlst Dich nicht aufgehoben, während Deine Eltern Dein Funktionieren einfordern.

Eine Therapie ohne Familienarbeit ist in Deiner Situation absolut überflüssig. Wenn Deine Eltern - was ist eigentlich mit Deinem Vater? - nicht zumindest ansatzweise in Deine Richtung mittanzen, wirst Du nach der Klinik hart landen.

Die Tagesklinik ist wohl Deine Idee, sonst würdest Du das nicht erst nächste Woche mit der Therapeutin abkaspern wollen. Mit Sicherheit brauchst du eine umfassende Beratung, was in deiner Situation möglich ist (mit oder ohne Schule im Hintergrund).

Vermutlich wird die Therapeutin die Möglichkeiten mit Dir besprechen und wenn sie gut ist, wird sie auch die stationäre Aufnahme, eine Wohneinrichtung oder auch andere angsteinflößende Methoden ansprechen. Möglicherweise gibt es auch eine/-n Bündnispartner/-in in Form einer Tante, einer Oma, die Dich in das unvermeidliche Gespräch mit Deinen Eltern begleiten.

Zuletzt: Ganz pragmatisch, das Frauentherapie- und Beratungszentrum Amanda in Hannover bietet an 3 Tagen in der Woche

(http://www.amanda-ev.de/allgemeine-beratung-und-therapie/)

eine Sprechstunde an, wo Du auch - anonym und kostenlos - anrufen kannst. Es sind ausnahmslos erfahrene Psychotherapeutinnen, die sich auch in der bundesweiten Therapielandschaft gut auskennen.

Pass auf Dich auf!

P.S.

Achso, wie den Eltern sagen? "Mir geht es nicht gut und ich würde gern mit Euch darüber reden." .... anders geht es nicht.

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Was versprichst Du Dir denn von einer Tagesklinik? Hast Du schon einmal über eine stationäre Psychotherapie als Alternative nachgedacht? Ich denke, Du solltest diese Fragen zunächst mit Deiner Therapeutin klären, um dann Deine Eltern von der Wichtigkeit einer teilstationären bzw. stationären Behandlung zu überzeugen. Ggf. könntest Du auch gemeinsam mit Deiner Therapeutin oder Deiner Ärztin mit Deinen Eltern darüber sprechen. Ich denke, die besten Voraussetzungen für ein Gespräch mit Deinen Eltern sind eine klare Zielsetzung, gute Argumente und die Unterstützung durch Deine Therapeutin, Deine Ärztin und Deinen Psychiater.- Viel Erfolg!

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Du meinst also, du kannst dir das alles aussuchen! Erst zum Austausch und dann erst in die Klinik, weil du dann nicht mehr in die Schule möchtest! Also bitte! So dringend scheint es ja dann nicht zu sein! Wenn es das wäre, dann würdest du sofort eingewiesen! Und nicht erst Sommerferien, Austausch etc. und anschließend bei Schulbeginn in die Klinik! So läuft das nicht.


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Kommentar von sportmensch
09.07.2016, 16:24

Die Wartezeiten sind lang wenn man kein akutfall ist!

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Kommentar von sportmensch
09.07.2016, 16:24

Übrigens kommt der Austausch zu mir sonst würde ich schon früher in die klinik!

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