Tagebuch - edel, oder pragmatisch?

 - (Beziehung, Buch, Gefühle)

4 Antworten

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Bei mir ist das wirklich sehr unterschiedlich, ich habe Phasen, da schreibe ich alle 2-3 Tage tatsächlich Tagebuch, dann wieder Jahre gar nicht und komme auch gar nicht auf die Idee. Wenn ich allerdings Tagebuch schreibe, dann mit einem Füller - das einzige, was ich wirklich mit Füller schreibe. So derzeit bin ich in einer Jahrelang-kein-Tagebuch-Phase - deswegen wusste ich es nicht, aber scheinbar gibt es mein Stammdesign von Notizbüchern nicht mehr... Ich benutze so magnetsiche Notizbücher - die schon eher edel aussehen, vor allem aber hardcover sind - denn Tagebuch schreibe ich meistens im Park oder so - auf jeden Fall nicht dort, wo ich einen Tisch oder vgl. Unterlage hätte.

So was in der Art benutze ich, als Buch dafür:

https://www.amazon.de/Paperblanks-PB4401-Notizbuch/dp/1551564408/ref=sr_1_40?ie=UTF8&qid=1548746828&sr=8-40&keywords=paperblanks+unliniert

Genau das sind auch meine Favoriten.

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Für mich sind echte Bücher in jeglicher Form immer reizvoller, als jede 'virtuelle' Verfassung. Vorausgesetzt, es handelt sich nicht um Informationsaustausch des Wissens.

Ein Buch zum Lesen ist für mich deutlich persönlicher und in gewisser Weise 'wertiger'.

Allerdings muss ich gestehen, dass mich ein handycap deutlich beschränkt, sodass jegliche von mir handschriftliche Verfassung möglichst vermieden wird.

Wie nun ein Tagebuch auszusehen hat, sofern es sich um ein Buch handelt, ist vermutlich eine Sache des persönlichen Geschmacks und eigene Vorliebe. Für mich wäre wohl eher ein möglicher Verschleiss relevant und weniger das Ausssehen.

Der Verschleiß ist bei mir eher nebensächlich, da kaum vorhanden. Letztes Jahr ist so viel in meinem Leben passiert, dass ich meist eh nur zwei bis drei Monate mit einem Exemplar ausgekommen bin. Aber ich gebe dir Recht - auch das ist ein beachtenswerter Punkt. Und klar, der persönliche Geschmack ist natürlich Hauptausschlaggebend. Genau deshalb stellte ich diese Frage.

Danke für deine Antwort.

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@Flausen

Wenn ich soviel schreiben würde, würde ich ernsthaft zu einem Ringbuch mit möglichst viel Fassungsvermögen tendieren. Bin da wohl eher pragmatisch veranlagt. Das Aussehen wäre wie gesagt für mich eher nebensächlich, und würde evt mit der Zeit es selbst 'persönlicher' gestalten, sofern mir danach wäre. :)

Schöne und wirklich alte Bücher habe ich auch so, die entsprechend 'behandelt werden' Bei einem Tagebuch wäre mir das weniger ausschlaggebend.

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Hallo!

Ich finde Tagebücher schöner und klassischer, einfach "echter". Das betrifft im Übrigen auch klassische Notizbücher - ich benutze bis heute kein Tablet und kein PC-Organizer-Programm, sondern kleine DIN A6 Notizbücher und handgeschriebene Kalender in Papierform, weil ich damit einfach erheblich besser zurecht komme und auch vor Technik-Kapriolen aller Art gefeit bin. Seit Beginn meiner Ausbildung 2007 habe ich alle Kalenderbücher aufgehoben, ich habe jedes Jahr das Gleiche von der Sparkasse.

Meine Gedanken bringe ich gelegentlich auch zu Papier, da habe ich ein spezielles Notizbuch mit weinrotem Leder-Einband und einen speziellen Kugelschreiber dafür. Ich schreibe aber nur besonders schöne oder besonders "denkwürdige" Gedanken und Erlebnisse nieder, seit der Schulzeit ca. 2003. Ist befreiend!

Aber das Thema mit Papier oder PC ist wie alles im Leben eine Frage der Optik :)

Woher ich das weiß:Hobby

Einfach ein Notitzbuch nehmen.

Und mit Füller schreiben.

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