Täuschen im Meer

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  • Seeteufel: Lophius spec., eine Meeresfischart. Er hat am isoliert stehenden vordersten Strahl seiner Rückenflosse ein Hautanhängsel ("Angel"), das er wie einen Wurm bewegen kann, mit der Folge, dass andere Fische angelockt und so zu einer leichten Beute werden (Peckhamsche Mimikry ). Gleiche Technik auch beim Anglerfisch.
  • Feilenfische: Der Mimik-Feilenfisch hat, um dem Sattel-Spitzkopfkugelfisch zu ähneln, eine für Feilenfische untypische breite Gestalt, ist viel bunter als die meisten anderen Feilenfische, wechselt seine Färbung nicht und hält den für die Familie charakteristischen starken ersten Rückenflossenstachel meist in einer Hautfalte verborgen. Der an sich harmlose Feilenfisch profitiert von der Giftigkeit seines Vorbildes, der von Raubfischen gemieden wird. Er ist relativ selten, auf hundert Kugelfische kommen höchstens fünf Feilenfische, und hält sich meist allein in der Nähe von Sattel-Spitzkopfkugelfischen auf. Die Nachahmung eines ungenießbaren Tieres durch harmlose Tiere zur Täuschung von Feinden wird als Batessche Mimikry bezeichnet. Eine weitere weitgehend unbekannte Art der Gattung, Paraluteres arqat, ahmt den Augenfleck-Spitzkopfkugelfisch (Canthigaster solandri) nach.
  • Der Schlangenaal ist ein harmloses Tier, das Krebse und kleine Fische frisst. Der Ringel-Schlangenaal ahmt exakt die Warnfarben (schwarz-weiss gestreift) der Gelblippen- Seeschlange nach. Von Nahem gesehen können die zwei Tiere zwar unterschieden werden, die Schlange hat grosse Schuppen und einen paddelförmigen Schwanz. Aale haben keine Schuppen, eine lange Rückenflosse und Kiemen. Diese feinen Unterschiede kann jedoch ein Raubfisch nicht wahrnehmen und er wird den Schlangenaal in Ruhe lassen.
  • Der Augenfleck-Mirakelbarsch ist ein Höhlenbewohner. Von ihm ist ein sehr interessantes Verhalten bekannt geworden. Wenn er sich bedroht fühlt, so steckt er den Kopf in eine Nische oder einen Spalt, so dass nur noch der Hinterteil herausschaut. Er spreizt seine Schwanzflossen, bis sich seine Rücken- und Bauchflossen berühren. Gerade oberhalb des Schwanzansatzes ist ein heller Ring mit dunklem Kern zu erkennen, der an ein Auge erinnert.Mit diesem Scheinauge und der weißen Punkten auf der Haut sieht der Hinterteil des Fisches aus, wie der Kopf der gefährlichen Netzmuräne.
  • der Putzerfisch, ein harmloser Fisch, welcher fremde Fische von Parasiten befreit, von einem räuberischen Schleimfisch nachgeahmt. Wenn sich dieser den fremden Fischen nähert, fliehen diese nicht, da sie den Putzer vermuten. Doch der Schleimfisch beißt ihnen sofort Fleischstücke heraus. Bei der ersten Begegnung können die Fische den Nachahmer nicht vom Putzer unterscheiden, doch im Laufe ihres Lebens lernen sie es doch. Bei der Putzer-Mimikry gibt es ein einfaches Unterscheidungsmerkmal zwischen Putzer und Schmarotzer: Der Nachahmer greift stets von hinten an und beißt in die Schwanzflosse. Der Putzerfisch dagegen nähert sich auch von vorne.
  • Einige Fische tragen, meist auf ihrem Hinterteil, ein Muster, dass wie ein Auge aussieht (Perljunker, Pfauenaugen-Butt, Falterfisch,Kupferstreifen Pinzettfisch,Krabbenaugen-Grundel). Diese Augen haben einerseits eine abschreckende Wirkung - der Fressfeind nimmt ein viel grösseres Tier mit grossen Augen wahr. Andererseits lenken Scheinaugen vom richtigen Auge ab. Das bedeutet, dass der Fressfeind seinen Angriff auf das weniger verletzliche Hinterteil des Tieres lenkt anstatt auf den Kopf.
  • Der Geisterpfeifenfisch gehört zusammen mit den Seenadeln und Seepferdchen zur Familie der Pfeifenfische. Alle diese Tiere sind wahre Meister der Tarnung. Geisterpfeifenfische schwimmen (meist paarweise) kopfüber zwischen Feder- und Haarsternen, Hornkorallen oder Gorgonien. Seine bevorzugte Umgebung ahmt er auch perfekt in Farbe und Form nach, bis zu den federartigen Fortsätzen am ganzen Körper, die an die Federsterne erinnern. Sein Verwandter, der Seegras-Geisterpfeifenfisch, ahmt hingegen tote Gräser und Algen nach, denn er lebt in Seegraswiesen. Geisterpfeifenfische fliehen nicht vor ihren Feinden, sondern bewegen sich möglichst wenig und verlassen sich auf ihre perfekte Tarnung.

Das sind nur einige Beispiele. Google liefert sicher noch viel mehr.

Hi, also kenne den Steinfisch (zwar nich persönlich ;))kann sich sehr gut tarnen, sieht aus wie ein Stei3n, kommt bei Australien vor, hat sehr giftige Stacheln, also bei versehentlicher Berührung sehr gefährlich. Dann der Seeteufel, kann sich auch sehr gut tarnen, kann seine Farbe wechseln und sich gut der jeweiligen Umgebung anpassen. Und er hat noch eine Rückenflosse, die wie eine Peitsche ist und wo so ein Gebilde wie ein Wurm darauf ist, soll wie ein Köder auf andere Meerestiere wirken. Mehr kenn ich nicht - LG, Korinna

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