Tätigkeitsschaden - Folgeschaden? Rechtsstreit eingehen, oder Kulanz zeigen

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4 Antworten

Wenn der Schaden damals nicht sofort an den Betriebshaftpflichtversicherer gemeldet wurde, wird dieser jetzt eine Regulierung ablehnen. Obliegenheitsverletzung. Hätte sich damals ein Sachverständiger des Versicherers diesen angeblichen Schaden angesehen, hätte jedenfalls der Schadensumfang eingegrenzt werden können. Die Vorstellungen dieses Kunden sich jetzt sein Schlafzimmer komplett renovieren zu lassen, wären ihm schnell als unsinnig erklärt worden.

Nach einem halben Jahr zahlt der Versicherer jedenfalls NICHTS mehr.

Aber auch jetzt kannst du deinen Versicherer immer noch ins Boot holen, um eine völlig überhöhte Forderung zurück zu weisen.

Na du hast den Schaden doch deiner Haftpflichtversicherung gemeldet. Also schickst du ihr nun die erneute Forderung. Sollen die sich damit beschäftigen. Dafür hast du doch deine Haftpflichtversicherung. Wenn sie müssen, zahlen sie, wenn nicht, wehren sie den Anspruch für dich ab.

Kulanz finde ich immer gut - wenn sie in irgendeiner Weise auch angebracht ist.

Aber hier machst Du Dich doch zum Obst. Sorry. Den Kunden wirst Du sicher verlieren. Aber würde denn Deine Versicherung das Ganze mitmachen? Lass die Versicherung das Ganze entscheiden und sag das dem Kunden auch so.

Die Versicherung wird sich das Ganze fachmännisch anschauen.

Wie soll denn der Versicherer nach einem halben Jahr den Schaden einschätzen?

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Ich bin auch der Meinung (wie Maximilian112), dass sich das Deine Versicherung ansehen soll, und das auch regeln soll.

Dann bist Du persönlich aus der Schusslinie.

Ich finde eine Kullanzregelung auch immer gut. Aber hier ist doch wirklich Hopfen und Malz verloren.

Auf diesen Kunden würde ich besser verzichten, denn der wird Dir immer wieder Ärger machen.

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