Tätigkeitsnachweise Zeitarbeit?

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3 Antworten

Ich erklären es Dir mal etwas genauer.Monatsende: Zuerst wird geschaut, ob alle Zeitnachweise eingegeben sind. Diese muessen vorab kontrolliert werden, da die Mitarbeiter sich auch mal gern verrechnen. Dann wird kontrolliert, ob alle Fehlzeiten drin sind (Urlaub ect.)Dann werden diverse Listen erstellt. Da wir geprueft, ob alle Bank Daten drin sind, alle SteueridentNummern, SV-Nrn., ob die Personalausweise, Paesse und anderes mehr noch gültig sind u.s.w. Wenn das alles geprüft ist, machen wir einen Lohnvorlauf. Da werden Probeabrechnungen gefahren, wo geprueft wird, ob meine Kollegen oder ich sich nicht vertan haben, was auch mal passiert. Es werden alle Zuschlaege (Fahrgeld ect) geprueft Wenn das alles o.k. ist, wird auf den Knopf gedrückt und fuer alle der Lohn gefahren. Wir haben fast 200 Mitarbeiter. Das heisst über 800 Stundenzettel im Monat. Wir sind 3 Mitarbeiter im Personalbereich.Vielleicht verstehst Du jetzt ein wenig besser, wie wichtig eine zeitige Abgabe der Zeitnachweise ist. Es gehoert zwar noch mehr dazu, aber ich denke, Du verstehst es jetzt schon ein wenig besser -vielleicht

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Ich glaube, Du kannst Dir gar nicht vorstellen, was es für Arbeit bedeutet, 100 oder mehr Mitarbeiter abzurechnen.Es müssen alle Stunden eingegeben werden, Prüflisten erstellt werden, parallel Rechnungen geschrieben werden. Es würde den Rahmen sprengen, Dir das alles zu erklären. Unsere Mitarbeiter müssen die Stundenzettel wöchentlich abgeben (immer bis Dienstag der kommenden Woche) und den letzten zum Monatsende bis spätestens 2. des nächsten Monats. Ich gehe jede Wette ein, dass die Abrechnungen bis 5. oder 6. des nächsten Monats niemals erstellt werden können; es sei denn, die ZA-Firma hat nur 10 Mitarbeiter oder so. Bei uns steht das im Arbeitsvertrag auch drin. Du kannst Dir viel Zeit lassen, aber die Sachbearbeiter im Büro können sich überschlagen. Und wehe, Dein Geld stimmt nicht. Wo ist das Problem, die Zeitnachweise am Freitag unterschreiben zu lassen und dann sofort an die Firma weiterzugeben. Man kann diese zumailen, faxen oder per Foto mit dem Handy erstmal zur Abrechnung übersenden. Eins sei Dir gesagt, 2 Sachen passieren parallel bei der Stundeneingabe. Einerseits wird daraus die Berechnung Deines Lohnes durchgeführt und parallel dazu erfolgt die Ausweisung der Berechnung an den Kunden. Es geschieht nichts mehr manuell, so dass nur dass beim Kunden in Rechnung gestellt werden kann, wofür Du auch Deinen Lohn bekommst. Die Frage hört sich wiedermal so an, dass Du der Firma im Vorfeld schon unterstellen möchtest, dass sie Dir bestimmt Stunden (wie die letzte Woche im Monat) nicht bezahlen werden. Schlimmer noch, sie werden diese bestimmt unterschlagen. Tipp von mir. Kündige, dann brauchst Du keine Angst zu haben, niemandem was unterstellen und selbst entscheiden. Übrigens, das Arbeitsamt zahlt immer zum 30 des Monats (ohne Übersendung von Zeitnachweisen)

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Kommentar von Lulix
12.02.2016, 17:03

Mir ging es eigentlich nur um den Punkt, dass man für den Tätigkeitsnachweis ja wohl eine angemesse Frist bekommen muss. Schließlich ist das Zahlungsziel vieler Zeitfirmen der 15. des Monats.

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normal wie viele tausende , jeden abend zeit und ort notieren , kann doch nicht schwer sein.

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