Systemkamera vs Spiegelreflexkamera?

...komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Hi,

das Thema wurde doch schon hundertfach diskutiert und getestet.

Fazit des Vergleichs:
Systemkameras und Spiegelreflexkameras haben ähnliche Vorteile bei unterschiedlichem Platzbedarf. Ambitionierte Amateure, sowie Profifotografen sehen für sich die Vorteile im optischen Sucher der Spiegelreflex und den Möglichkeiten der Bildkomposition.

Besser ist keine der beiden Kameraarten. Man kann hier nur nach den professionellen Ansprüchen jedes einzelnen Fotografen entscheiden. Profifotografen werden auch in der kommenden Zeit weiter der DSLR-Spiegelreflex-Kamera die Treue halten, aber mehr deshalb, weil sie hierzu viele passende Objektive haben.

Für Einsteiger und Hobbyfotofragen ist die weniger sperrige Systemkamera die bessere Wahl. Die Qualität reicht hier fast an die der Spiegelreflexkamera heran. http://www.spiegelreflexkamera-tests.de/spiegelreflexkamera-vs-systemkamera-welche-ist-besser/

Einfach mal ein bisschen lesen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo

die besseren Bilder macht der "Fotograf" also Hirn 1.0

mal technisch betrachtet;

alle Kameras haben einen APS-C Sensor und damit recht ähnliche Sensorleistungen. Die Nikon ist schon ein paar Jahre alt und hat weniger Megapickel ansonsten hat sich seitdem in Bezug auf Farbtiefe, Rauschen und Dynamik wenig getan. Kurz gesagt unterhalb von Posterausdrucken ist der "Bildqualitätsvorsprung" nur bei einem identischen Motiv und Details im Direktvergleich sichtbar. Wenn man an einem Computermonitor sitzt und einfach 200 bis 800% reinzoomt ist irgendwann jedes Bild "schlecht". Auch weil die meisten nicht verstehen das man auf dem Monitor dann denn Ausschnitt eines Garagentorgrossen Posters vor sich hat dessen Ausdruck einige 100€ kosten würde also dessen praxisrelevanz Richtung 0 tendiert

Also ist der grösste Bilqualitätsfaktor die verwendete Optik und da sind im Prinzip alle 18-55 auf einem vergleichbaren Level wenn auch Nikon und Pentax bei den 18-55 die Nase vorne haben.

Der Umstieg auf eine Systemkamera hat folgend Nachteile; 

- kein Sucher sondern nur noch TFT (Wenn auch die D3100 nur einen Gucklochsucher hat und keine richtigen SLR Sucher mit Mattscheibe aber selbst der Gucklochsucher ist bei ungünstigen Lichteinfall immer noch besser als die TFT)

- kleinere Objektivpalette

- die D3100 ist überhaupt nicht "gross" die ist zu winzig für Männerpratzen und taugt nicht als Arbeitsgerät und wiegen tut die eigentlich auch nix. Die Systemkamers sind ähnlich scher und inzwischen so klein das man die nur noch mit spitzen Fingern halten und bedienen kann. Die Asiaten mögens ja winzig und benutzen dann einen Kugelschreiber zum bedienen der Drucktasten aber dass ist dann kein Arbeitsgerät sondern geht Richtung "Spielzeug"

Denn "Grössenvorteil" der Systemkameras hat man nur solange man Optiken unterhalb der Brennweite der Bilddiagonalen verwendet darüber sind die Teleoptiken relativ gleich lang egal ob man einen Spiegelkasten hat oder nicht, 200mm Brennweite sind nun mal 200mm. Erst die Sensorgrösse definiert denn Bildwinkel

Deswegen einfach mal die Kombinationen DSLR und Systemkameras mit 18-200 vergleichen ( Grösse, Gewicht, Preis, Leistung) und schwupps schon ist eine Nikon ganz vorne

Wenn einem die winzige D3100 schon zu gross und unhandlich ist dann sollte man sich Richtung Kompaktkamera (Sony RX100 ab 330€) orientieren.

Fakt ist, die Bildqualitäten für Amateuransprüche sind seit 100 Jahren relativ Gleich und würde ich mal als Posterdruck im Berliner Blattspiegelformat definieren (in etwa Bildzeitung). Dafür brauchte man vor 150 Jahren noch Grossformat, mit Einführung des Rotationsdruck reichten 1Mio Bildpunkte und das konnte man vor 100 Jahren mit "Kleinbild" Rollfilm. Und heute geht das bei Tageslicht mit 2x3 mm Sensoren in Smartphones. Also der Fortschritt ist nicht die absolut machbare Bildqualität die nicht mal im Promilebereich der Anwendungen benötigt (und bezahlt) wird, sondern das was 99% der Fotoamateure bezahlen können/wollen also der 10x15cm Fotoprint aus dem Grosslabor oder inzwischen das Full HD JPEG.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich habe eine Samsung NX300M mit 18-55 und 50-200 Objektiv. Hatte vorher keine DSLR. Nachteil: teilweise winzige Bedienelemente, kein Sucher, geringe Objektivauswahl, kaum bis keine Objektiv-Drittanbieter. Der Größenvorteil ist nicht so sehr groß, da ich auch für mein Set eine größere Tasche brauche. Ein paar Vorteile hat die 3100 also, deshalb würde ich dabei bleiben, auch weil man sie gut kennt...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Die besseren Bilder kannst Du (wenn Deine Fähigkeiten es Dir erlauben, denn die haben die wichtigste Aufgabe beim Fotografieren) mit einer Vollformat-Systemkamera machen. Da es mittlerweile ein noch besseres Nachfolgegerät gibt, ist die Sony A7 (ohne R, ohne S und ohne II) jetzt recht günstig zu erhalten.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?