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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

ich finde es mit verlaub gesagt ka...ppes, dass man immer nur alles auf eine Lösung begrenzen will. hier eben am liebsten alles elektrisch, und noch dazu alles sofort!

das geht eben nicht! daher sind eFuels schon eine gute möglichkeit, den Verkehrssektor ein wneig grüner zu kriegen. Und wenn es auch nur als Brückentechnologie, also übergangsweise ist.

Etwas besser, als Diesel oder Benzin aus Strom, CO2 und Wasser zu machen, ist es, ein Erdgaskompatibles Gemisch auf diese Weise zu erzeugen. da sind die Verluste etwas geringer und auch die Umweltbelastungen beim widerverbrennen fallen geringer aus.

LKW z.B. betrieben mit LNG, also Liquified Natural Gas fahren selbst mit fossilem Gas betrieben schon jetzt deutlich umwetlfreundlciher als solche mit Diesel.

das Schöne daran: man kann eGas und Erdgas auch mischen und ist so noch besser auf die Brücke vorbereitet. Abgesehen davon ist das Zeitalter des Erdöls noch lange nicht vorbei, auch wenn sich manch weltfremder Fantast das gerne wünschen würde. und mit der Ölförderung geht eben auch zwangsweise die Gasförderung hervor.

das Zeug in die Athmosphäre entlassen ist jedenfalls noch weitaus schädlicher, als es zu verbrennen. also bleibt nur, es (sinnlos) abzufackeln. Stellt sich also die Frage:

  1. sinnvoll nutzen
  2. Abfackeln
  3. in die Athmosphäre entlassen

welche dieser Optionen ist wohl die Beste?

zum Thema elektrische LKW: so ein typischer Sattelschlepper hat etwa 1200 Liter Tankvolumen. das ist etwas eine Tonne Treibstoff, aus der das Fahrzeug, rechnet man den Wirkungsgrad mit ein, 4.800 kWh an Energie beziehen kann.

das Ganze wie gesagt, auf etwa 1,2 m² an Raum mit einem Gewicht von weniger als 1,5 Tonnen, also weniger als ein Kompakt PKW

für die gleiche Leistung bedürfte es 50 Batterien aus einem Tesla S 100 D zu je 625 kg. Das sind fast 32 Tonnen!

Abgesehen davon? wie lange soll so was denn laden, bis es voll ist? und wenns schnell gehen soll, wie viel Wums muss das Ladegerät haben?

ein 2,5 Megawatt Ladegerät bräuchte hier schon mal 2 Stunden! und das bei 2000 Volt und knapp 1300 Ampere!

Was übrigens die ach so gepriesene Effizienz des Stromes angeht! von jeder Kilowattstunde solarstrom, die in das Netz eingespeist wird, kommen je nach dem, wie weit der stromerzeuger von der entnahmestelle entfernt steht, nur 0,5 bis 0,8 an der steckdose an! bei höheren Leistungen steigert sich der effekt noch ordentlich. die dicken Kabel, oder besser gesagt schlauchpakete an den Superchargern sind nicht etwa so dick, weil da so dicke kabel drin sind - NEIN! es ist ein Kühlkreislauf für Stecker und Kabel eingebaut.

Es ist davon auszugehen, dass hier mehrere 100 Watt verblasen werden. und das Lustige daran? der Kunde, der ach so umweltbewusst seinen Tesla, weil er nicht zu spät zur Happyhour bei Starbuks kommt, für 1,20 € je kWh am supercharger auflädt bezahlt auch gleich noch das Heizen der Umwelt mit, weil die Messeinrichtung ja eben vor dem Kabelpaket sitzt...

lg, Anna

PS: einen Beweis dafür, dass sich batteriebetriebene LKW wohl kaum lohnen liefert Tesla selbst mit dem Tesla Semi Truck. Das gute Stück erzeugt seinen Strom nämlich an Board mit einem Generator. denn selbst der Optimist Musk hat bemerkt, dass man so was an der Steckdose schlecht laden kann.

Synthetische Kraftstoffe sind Selbstbetrug.
Propagiert von Leuten, die entweder keine Ahnung von Energie, Chemie oder Thermodynamik haben, oder aber kommerzielle Interessen daran, dass die globale Energieverschwendung und Umweltverschmutzung einfach so weitergehen kann.

Technisch ist es möglich, ja, und auch faszinierend. Christian Bach von der EMPA sagt nichts falsches.
Aber im Umfang wird das noch Jahrzehnte lang keine Bedeutung haben und vielleicht gar nie eine bekommen.

Ganz simple, verkürzte Erklärung:

  • Um "künstlich" energiereiche chemische Verbindungen herzustellen, ist mindestens so viel Energie nötig, wie nachher bei der Verwertung/Verbrennung frei wird! (Bach spricht von heute 50% Verlust, der vielleicht auf 30% senkbar ist.)
  • Solch künstliche Kraftstoffe machen also nur da Sinn, wo viel überflüssige und erneuerbare Energie (z.B. in Form von Solarstrom) zur Verfügung steht, oder wo eine höhere Energiedichte als in Benzin/Diesel erreicht werden kann. Doch Solarstrom brauchen wir nun zuerst, um fossile und Atomkraftwerke zu ersetzen, bzw. um in Überschusszeiten P2G-Speicher zu bedienen. Sicher nicht, um sie flüssig in einen Tank zu füllen.

Uralte Technologie,

wenn du magstw kannst du auch ein Auto mit Rapsöl oder mit Alkohol betanken, beides wächst auf Feldern.

Nur dummerweise fehlen dann die Ackerflächen für den Anbau von Nahrungsmitteln.

Man kann kein reines Rapsöl als Kraftstoff verwenden.

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@Ergosum17

doch in den uraltdieseln,mei alter trecker läuft mit.riecht dann wie pommesbude.nur im winter ist es schlecht wegen versulzen

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@wollyuno

Ich wage aber zu bezweifeln, dass Automotoren damit arbeiten können.

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@Ergosum17

kleiner Tipp, rate mal was E10 bedeutet das iste die Plörre die niemand tanken will, oder was "Biodiesel" ist.

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@blackhaya

Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das purer Bio-Sprit ist, da muss noch etwas beigemischt sein, ansonsten wäre es ja nicht so kraftvoll, wie Diesel.

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@Ergosum17

Wenn du die Energiedichte meinst, in einem Liter reinem Alkohol da stecken 6,28 Kilowattstunden Energie drin.

ISt zwar weniger als Diesel mit 12 Kilowattstunden pro Liter. Aber dennoch gross genug um damit grosse Leistungen zu vollbringen.

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@Ergosum17

in Rapsöl da steckt 9,7 Kilowattstunden pro Liter drin, ist vergleichbar mit Benzin oder Diesel.

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@Ergosum17

gab schon mal umgerüstete diesel auf pflanzenöl.hat sich dann erledigt als die selbe steuer wie auf diesel erhoben wurde.google mal nach elsbet motor

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Das könnte eine Lösung sein. Elektro ist auf jedenfall eine Sackgasse. Jeder Ingenieur den ich kenne sieht das so. Der Weg der Elektroideologie vergeht in Kürze in Schall und Rauch. Ich denke dass Wasserstoff zukünftig eine größere Rolle spielen wird. Im Hintergrund laufen jedenfalls bereits die Vorbereitungen. Und zusätzlich dazu eben die synthetischen Kraftstoffe.

Die Elektrotechnik bei den mobilen Fahrzeugen ist insofern keine Sackgasse, dass es derzeit keine bessere Antriebsmöglichkeit gibt.

Wasserstoff bringt, im Vergleich mit dem Elektroantrieb, fast nur Nachtteile, und zwar keine leichten, sondern schwerwiegende.

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@Ergosum17

Es gibt bessere Antriebsmöglichkeiten! Man muss reichlich naiv sein zu glauben der ideologische Ansatz alles auf Elektro umstellen zu können würde funktionieren. Das ist ähnlich wie vor 40 Jahren als man Flugzeuge plante mit Atomantrieb die monatelang in der Luft bleiben könnten. Einsatzfähig voraussichtlich im Jahr 2000.

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@hachri
Es gibt bessere Antriebsmöglichkeiten!

Dann sei doch so nett, und liste sie hier auf, ich bin gespannt.

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künstliche Kraftstoffe sind noch illusorischer als batterie-elektrische Fahrzeuge.

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E-Fuels sind jedoch nur eine Lösung für die Luftfahrt, nicht aber für den gewöhnlichen Verkehr, denn so CO2-neutral, wie der Treibstoff angepriesen wird, ist er nicht, da seine Produktion sehr viel Energie verbraucht und Strom frisst, der wiederum CO2 bei seiner Herstellung emittiert.

Na dann prüfe doch mal, wie ach so umweltfreundlich und besser die Elektromobilantriebe sind.

Die Herstellung der Batterien ist alles andere als umweltfreundlich. Ach ja und die Entsorgung erst, wenn die Batterien mal fertig sind.

Oder die Entsorgung der brennenden oder abgebrannten Elektrofahrzeuge. Da werden dann neue Endlager gebraucht.

Das ist doch alles nicht zuende gedacht, weil schnell, schnell was "grünes" gefunden werden muss.

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@Lachlan

Umweltfreundlichkeit interessiert mich hier nicht, dem Klima soll es weniger schaden, und das tun Elektroautos auch.

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@Lachlan

Du wirfst also denen, die Elektromobilität aks einen Weg an sehen vor, dass Sie "Grüner Propaganda" folgen, in dem du mit uralten, teilweise überholten Argumenten der "Propagande" der Öl-Lobby argumrntierst...? Interessant. *Gähn

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@Digibike

Naja, in puncto Umweltfreundlichkeit hat er schon Recht, und allzu klimafreundlich sind E-Autos auch nicht, sogar wenn sie mit grünem Strom fahren.

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@Ergosum17

Reden wir mal von der Umweltfreundlichkeit der ersten 32 Generationen Verbrennungsmotor...? Selbst das "Entsorgen" von ausgedienten Akkus zeichnet sich mittlerweile als überholt ab: Der Forschung ist es gelungen, diese zu recyclen und dabei bis zu 50% bessere Zyklusfestigkeit zu erreichen. Alte Akkus sind also nicht schlechter, sonder eher besser. Desweiteren blendet er die komplette Akku Entwicklung der allein letzten beiden Jahre komplett aus. Eben Argumentation mit Daten einer 15 Jahre alten Technologie. Zielführend und sachlich? Eher nicht. Einfach nur Lobby nach quasseln und eingeschleifte Argumentation wiederholen... Deshalb *Gähn

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@Digibike

Du redest Stuss. Und das auch noch in doppelter Form..

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@Digibike

Ist schon alles korrekt so, dennoch liegt es auf der Hand, dass die Produktion von Elektroautos, auch, oder besonders im Vergleich zu Autos mit Verbrennermotoren nicht CO2-frei erfolgt.

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@Ergosum17

Welche Antriebsform ist CO² frei? CO² ärmer sicher. Aber man produziert ja nicht, um es hin zu stellen, sondern um es zu nutzen, oder? Ist so ähnlich wie Einführung des Spaceframes bei Audi. Eine absolute Negativ-Rechnung. Wenn man die Produktion betrachtet. Ab 90 000 Km ist die Bilanz dann 0. Jeder weitere Km geht dann Pro Spaceframe gegenüber Konventionell. Funktioniert, weil die Autos eben nicht für den Showroom oder nur die Ausstellung produziert werden, sondern für Laufleistung. Also, das Argument gilt in der Anfangszeit.

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@Digibike

Ja, und genau das ist auch gemeint, E-Autos sind umweltfreundlich, jedoch eben nicht in dem Maße, in dem es immer angepriesen wird.

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