Synthetische Diamanten - fürden Laien machbar?

7 Antworten

Der nötige Aufwand ist sicher viel höher als die Kosten für die Geräte. Das Ergebnis würde sicher sehr enttäuschen, da kommen nur ein paar winzige schwarze Krümel zustande, die man dann unter dem Mikroskop als Diamanten erkennen könnte, wenn man sie anschleift. Ich würde mir in der Bibliothek erst mal das nötige Fachwissen besorgen. Es zeugt zwar von großem Forschergeist, aber das Vorgehen müßte schon etwas systematischer sein. Lieben Gruß(bin Physiker)

Der Stahl muss Wolfram enthalten. Wolfram macht den Stahl auch noch bei Rotglut hart. Wobei "Stahl" dabei wohl nicht mehr viel Eisen enthalten wird. Ansonsten an Keramik denke ich, dass es wohl in Richtung Rubin oder Korund gehen wird. Sicher gibt es noch bessere keramiken, wie Bornitrid oder Borcarbid. Such mal nach dem zeugs aus dem die Innenbeschichtung bei Racketentriebwerken ist. Die Russen machten damals Diamanten in dem sie wie bei einem Vierblättrigen Kleeblatt aussen Sprengstoff anbrachten, in der Mitte den Kohlenstoff und bei der richtigen Temperatur den Sprengstoff zündeten. Aber das gelang nicht einmal den Russen gut. Auch nicht mit dem Besten Sprengstoff und der besten Zündung.

Die Herstellung des Gesenke aus Keramik-Werkstoffen wäre sehr aufwändig und teuer, wenn du etwas grössere Diamanten als die handelsüblichen Industrie-Diamanten (z. B. an Bohrköpfen oder Schleifscheiben) herstellen wolltest. Um dem enormen Druck der Fertigung standhalten zu können, müssten die Gesenke vorgespannt (mit Stahl-Armierung) sein. Die Wärmebeständigkeit bei Keramik und auch der Werkstoff (möglichst reiner Kohlenstoff) ist kein Problen, aber die Fertigung durch den hohen Druck. Keramik ist sehr spröde und hat praktisch kein elastisch-/plastisches Formänderungs-Vermögen; Pressen mit solch hohen Drücken gibt es, aber die Werkzeuge würden nachgeben.

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Mit dieser Frage möchte ich nicht die Chemie in Verruf bringen, sondern möchte lediglich erfragen, aus welchen Gründen die Allgemeinheit eher der Meinung ist, Chemie und Physik könne man, unscharf aber doch, in unterschiedliche Wissenschaftsbereiche trennen.

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Ein anderes Beispiel für die Computeraffinen: Nehmen wir zum Beispiel die Programmiersprache Java, die relativ ,sagen wir einmal aufgebläht ist, und auf einer sehr hohen Ebene aufsetzt (damit ist nicht der "Schwierigkeitsgrad" der Programmierung gemeint). Java ist sozusagen meine Chemie, es handelt sich um eine Programmiersprache, die uns vieles "abnimmt". Aber eigentlich ist es genauso gut möglich, bis tief die Wurzeln zu gehen, zB. mit Assembler oder gar mit Nullen und Einsen und damit alles zu realisieren, was dann in diesem Fall die Physik wäre.

Was sagt ihr dazu?

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