Symphytum D 6 Tabletten, gesundheitliches Risiko bei oraler Einnahme?

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5 Antworten

Nein, vermutlich nicht. Beinwell ist zwar krebserregend, aber in der Verdünnung D6 - ein Gramm Beinwell auf 1000 Liter Wasser - dürfte nicht allzu viel mehr davon vorhanden sein.

Das ist auch nicht stärker krebserregend als neben einem Raucher zu stehen.

Nur ist das natürlich keine Therapie, denn es ist ja nur Zucker, der mit Wasser besprüht wurde - in dem sich ein Gramm Beinwell auf 10 Badewannen Wasser befindet.

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Hallo Iburinga, mit Sicherheit ist die Einnahme von D6-Dosierungen nicht schädlich, so lange du diese nicht kiloweise schluckst. Es ist so wenig Wirkstoff vorhanden, dass eine pharmakologische Wirkung nicht erwartet werden kann.

Allerdings ist der Nachteil, dass sie auch nicht wirken, aus genau diesem Grund. Du nimmst eigentlich nur etwas mehr Zucker zu dir. Homöopathika helfen beim Abwarten, heilen können sie nicht.

Bist du denn im rheumatologischer Behandlung? Was ich dir bei Schmerzen eher empfehlen würde, sind Umschläge mit kaltem Quark (siehe "Quarkwickel" im Internet). Manchen helfen auch Kälteanwendungen recht gut. Außerdem ist Bewegung sehr wichtig - bewegen, aber nicht belasten. Dazu könnte ich dir empfehlen, in eine Reha-Sportgruppe zu gehen, in welcher du entsprechende Übungen erlernen kannst. Dazu kann dir dein Hausarzt Auskunft geben.

Da das aber nicht der Inhalt deiner Frage war, gehe ich darauf nicht weiter ein.

Alles Gute und schöne Ostertage!

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das kommt drauf an ob man daran glaubt... im grunde ist ja gar kein wirkstoff in den tabletten enthalten. also rein wissenschaftlich KANN überhaupt nichts wirken. dennoch behaupten tausende, dass es so ist. der placeboeffekt? ... es ist also eine grundsätzliche frage...

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Wenn du sie nur für einige zeit einnimmst ist es bestimmt nicht schädlich. Aber es ist fraglich ob es dir hilft. Das besondere an der homöopathischen Therapie ist nämlich das sämtlche Eigenheiten des Organismus berücksichtigt werden bei der Mittelauswahl. Das heist ein Mensch der viel schwitzt bekommt ein anderes Mittel als jemand der leicht friert. Und auch die Reaktionen auf witterungseinflüsse oder die unverträglichkeit von bestimmten Speisen wird berücksichtigt usw.

Ich würde dir empfehlen zum homöopathischen Arzt zu gehen. Der kann dann dein pasendes Mittel auswählen.Es gibt mitlerweile viele gesetzliche Kassen die das bezahlen wenn der erntsprechende Arzt eine homöopathische Kassenzulassung hat.

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MalNachgedacht 29.03.2016, 21:01

Wenn du sie nur für einige zeit einnimmst ist es bestimmt nicht schädlich.

Es ist auch nicht schädlich wenn man die ein Leben lang einnimmt - jedenfalls nicht schädlicher als ein Leben lang die gleiche Menge Zuckerpillen einzunehmen.

Aber es ist fraglich ob es dir hilft

In der Tat...

Das besondere an der homöopathischen Therapie ist nämlich das sämtlche Eigenheiten des Organismus berücksichtigt werden

Und ich dachte,das "besondere" an der homöopathischen Therapie wäre, dass Homöopathen auch nach über 200 Jahren noch keinen soliden Beleg dafür haben dass ihre Globuli besser oder wenigstens erkennbar anders wirken als Zuckerpillen.

Das ist innerhalb der "Alternativmedin" (also all der Verfahren die im Gegensatz zu echter Medizin ihre Wirkung nicht belegen können) schon ziemlich rekordverdächtig - erst recht wo es ja für einen "erfahrenen Homöopathen" geradezu kinderleicht sein müßte z.B. Arsen C30 von Arnica D30 zu unterscheiden - wenn den homöopathische "Arzneimittelprüfungen" tatsächlich funktionieren würden...

Tun Sie eben nur nicht....

http://www.carstens-stiftung.de/artikel/moderne-arzneimittelpruefung-mit-okoubaka.html

 bei der Mittelauswahl. Das heist ein Mensch der viel schwitzt bekommt ein anderes Mittel als jemand der leicht friert.

Man könnte auch noch die Schuhgröße, das Sternzeichen, die Haarfarbe, die Zahl der Zahnplomben oder die aktuelle Länge aller zehn Zehennägel berücksichtigen...

Nur weil man alle möglichen Symptome berücksichtigt macht das ein Verfahren noch nicht wirksam - auch wenn es vielleicht hilt den Patienten zu "beeindrucken"...

Und das tausende unterschiedlich beschrifteter Zuckerpillen zur Verfügung hat, die ja nicht einmal Homöopathen selbst anhand ihrer Wirkung sondern nur anhand der Beschriftung voneinander unterscheiden können macht die Sache auch nichts besser oder gar wirksamer.

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MalNachgedacht 30.03.2016, 18:23
@Marigoldi

Und nein ich werde hier nicht Abschnitte aus Fachbüchern zur Diskusion stellen. 

Du solltest auch nur ein einiges konkretes Beispiel für eine Erkenntnis auf dem Gebiet der Homöopathie nennen oder wenigstens verlinken.

Seltsam, dass dazu kein Homöopath in der Lage zu sein scheint...
Der wahre Grund ist allerdings offensichtlich - ihr habt keinerlei Erkenntnisse die ihr vorweisen könntet...

Eigentlich sollten sich nur Leute als Fachleute ausgeben die Erfahrung mit Homöopathie haben.

Eigentlich sollen sich auch nur Leute als Fachleute ausgeben die über Fachwissen verfügen.

Fachleute die auch auf x-fache Nachfrage nicht in der Lage sind ein Beispiel ihres Fachwissens zu nennen kann man ja wohl nicht ernst nehmen....

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Wird meistens gegen Knochenbrüche verwendet. Gefährlich ist es nicht. Bis D30 ist allerdings die Substanz  noch drinnen. 

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Pangaea 25.03.2016, 11:16

Wohl kaum. D 30 bedeutet, dass ein Gramm mit der Wassermenge verdünnt wird, die etwa 2/3 so viel ist wie der gesamte Rauminhalt des Jupiter. Soviel Wasser gibt es im gesamten Universum nicht.

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MalNachgedacht 25.03.2016, 22:58

Wird meistens gegen Knochenbrüche verwendet. 

Da zitiere ich doch mal an der Stelle den Deutschen Zentralverband homöopathischer Ärzte (DZvhÄ)

https://www.dzvhae.de/homoeopathie-presse/abc-der-homoeopathie/-1-571.html

Ähnlichkeitsregel

Similia similibus curentur – Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt. Die Ähnlichkeitsregel ist das Grundprinzip der Homöopathie. Nur das homöopathische Arzneimittel kann wirken, das in einer Prüfung am Gesunden, die Symptome hervorgerufen hat, an denen der Erkrankte leidet.

Und Du willst wohl nicht allen Ernstes behaupten, dass Symphytum D6 (oder auch D30) bei Gesunden Symptome verursacht die denen eines Knochenbruchs auch nur ansatzweise ähneln....

Oder etwa doch?

Falls nicht dann funktioniert entweder Symphytum bei Knochenbrüchen nicht oder das homöopathische Ähnlichkeitsprinzip ist falsch oder aber beides...

Gefährlich ist es nicht. Bis D30 ist allerdings die Substanz  noch drinnen. 

Aha - ein Mttel, das bei Gesunden (jedenfalls gemäß homöopathischer Lehre) etwas ähnliches wie Knochenbrüche bewirken soll ist also aus homöopathischer Sicht nicht gefährlich...

Und wenn sich durch die angebliche homöopathischer Anfangsverschlimmerung (die ja gelegentlich mal vorkommen soll) der Knochenbruch noch ein bisschen verschlimmert ist es (zumindest für den Homöopathen) scheinbar auch kein Problem..

Die Wahrscheinlichkeit dass in einem D30 Globuli noch irgendetwas aus der ursprünglichen "Ursubstanz" drin ist liegt übrigens deutlich schlechter als 1 : 1000 000.
Man müßte also mehr als eine Million Symphytum D30 Globuli einnehmen um mit etwas Glück ein Globuli zu erwischen wo noch was von der Ausgangsustanz enthalten ist.

Allerdings stirbt man lange vorher an der gewaltigen Überdosis Zucker....

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