2 Antworten

Ich nehme an, du willst keine hochtechnische Erklärung über die inneren Funktionen eines Switches (mit Kurzerklärung über das OSI-Layer Schichtenmodell, usw......), sondern was so ein Ding eigentlich macht - richtig?

Vereinfacht ausgedrückt ist ein Switch so was wie eine Mehrfachsteckdose beim Strom. Du kommst mit einem Anschlusskabel rein und hast dann mehrere (zusätzliche) Netzwerkanschlüsse. Dabei ist jeder einzelne Anschluss individuell kompatibel mit allen Ethernet Spezifikationen, d.h. kann auf 10, 100 oder 1000 MBit/s arbeiten, je nachdem was dahinter angeschlossen ist. Auch bekommt jeder Port die volle Geschwindigkeit, z.B. Gigabit, was bei WLAN, alten Hubs oder dem DSL-Anschluss nicht der Fall ist, weil bei diesen Technologien die vorhandene Bandbreite auf alle angeschlossenen Geräte aufgeteilt wird. Du kannst auch mehrere Switches kaskadieren, d.h. hintereinander schalten - aber nicht einen "Loop" (kreisförmige Verbindung) machen. Als Faustregel gilt hier, dass man nicht mehr als 4 Switches hintereinander hängen sollte.

Wenn du also einen 5-Port Switch hast, dann kommst du mit einem Kabel daher -> das kommt in einen der 5 Ports und dann hast du noch 4 Anschlüsse für Geräte. Das ist dann quasi eine 4-fach Steckdose :-))

Ein Switch ist quasi ein Verteiler im LAN. Der Switch merkt sich, welche Geräte (MAC-Adressen) an welchem Port angeschlossen sind und führt darüber eine Tabelle. Anhand dieser Tabelle kann er dann Daten aufgrund der MAC-Adresse an den Empfänger zustellen.

Früher verwendete man Hubs. Der hat die Daten einfach aus allen Ports herausgegeben, also auch an Geräte, die gar nicht angesprochen waren. Das ist natürlich erheblich weniger effektiv.

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