SVV und Eltern sagen?

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Liebe Parasuizid,

in erster Linie setzt Du Dich selbst unter Druck. Du fragst, wie Du es Deinem Vater beibringen kannst, dass Du Dich selbst verletzt während Du aber gleichzeitig alles tust um es zu verheimlichen ;-)

Krass gesprochen...würdest Du im Beisein Deines Vaters mal die Ärmel hochschieben wenn Du ihm z.B. die Fernbedienung o.ä. reichst, dann würde sich normalerweise Deine Frage erübrigen ;-)

Das wäre rein theoretisch der einfachste Weg ihn darauf aufmerksam zu machen, denn so wie Du es beschreibst ist Dein SVV ja dann unübersehbar.

Meines Erachtens hast Du viel mehr Angst vor seiner Reaktion, da sein Verhalten für Dich uneinschätzbar ist, auch weil Deine Schwestern Dir nicht wirklich mehr sagen konnten wie er damals bei ihnen reagiert hat.

Nun, entweder er "sieht" das Offensichtliche und reagiert in irgendeiner Form oder aber er "übersieht" es absichtlich und reagiert gar nicht darauf. Hast Du mehr Angst vor einer Reaktion oder vor einer Nichtreaktion?

Du schreibst, dass die ganze Familie eine schwere Zeit hatte. Da stellt sich mir die Frage, was genau hat Dich zum SVV getrieben? Im übrgen wird SVV nicht selten begleitet von Depressionen, Borderline und anderen psychischen Erkrankungen. Und ich bin der Ansicht, dass SVV auch in Deinem Falle nur ein Teilstück des ganzen Kuchens ist, der Dir das Leben schwer und unattraktiv macht.

Woher hast Du z.B. die Überzeugung, dass man Dir automatisch Psychopharmaka einpumpen will? Wenn ich es richtig sehe, hast Du nie eine Therapie, egal in welcher Form überhaupt versucht. Sich im Vorfeld schon einzureden nichts könne Dir helfen ist grundverkehrt.

So wie ich das sehe, liebst Du Deinen Vater, denn sonst würdest Du Dir nicht so einen Kopf darum machen es ihm zu erzählen. Insgeheim wäre Dir das wichtig, wobei Dir da die Angst vor seiner Reaktion im Wege steht und die Tatsache, dass Du ihn nicht belasten willst, weil Du sehr warscheinlich auch die Angst hast, dass dies ihm zusätzlich zu seinen gesundheitlichen Problemen noch mehr "Probleme" bereitet.

All dies ist menschlich nachvollziehbar und zeigt mir, dass Du Dir mehr Sorgen um ihn, als um Dich selbst machst. Nur Du vergisst eines. Auch Du hast ein Recht darauf, Dir bei Deinen gesundheitlichen Sorgen helfen zu lassen, ur musst Du auch bereit sein Hilfe zu suchen und anzunehmen ! Bei einem Krebsleiden kann u.a. eine Chemotherapie helfen und bei psychischen Problemen ist dies eine Therapie. Doch eines haben beide "Krankheitsbilder" gemeinsam. Ein grundsätzlich vorhandener Lebenswille begünstigt die Erfolgschancen der jeweiligen Behandlungsmethoden ;-)

Ja, das Leben ist manchmal echt hart und da mein ich nicht irgendwelche Steine, die einem im Weg liegen, sondern ausgewachsene Bergketten, die sich teils über einen längeren Zeitraum erstrecken...

Ich bin im Augenblick der Ansicht, dass Deine alkoholkranke Mutter mit eine der größten Ursachen für Dein seelisches Dilemma ist. Sicherlich ist dadurch in der Familie einiges Zerrüttet worden, auch was die Ehe Deiner Eltern angeht. Das SVV hat bei Euch drei Mädchen vermutlich jeweils denselben Ursprungsgrund. Dieses Auslöseproblem gilt es festzustellen und durch eine Psychotherapie "auszumerzen". Inweiweit nun noch Folgeprobleme weitere psychosomatische Lasten haben hinzukommen lassen sollte ebenfalls dringend von einem Psychologen festgestellt werden.

Der langen Rede kurzer Sinn. Du bist sehr einfühlsam und stets darauf bedacht niemandem Probleme bereiten zu wollen, vor allem Deinem Vater nicht. Insgeheim bist Du das Verstecken leid und am Ende mit Deinen Kräften die "heile Welt" vorszuspielen. Was Dich hemmt sind Deine Ängste, Vorurteile und die sich drehenden Gedanken darum, das positive Bild, das Dein Vater von Dir hat zu zerstören.

Meinst Du nicht, es wäre sinnvoll eine Therapie zu machen, damit Du mit Dir ins reine kommst und wieder mehr Freude am Leben hast und nicht mehr alles so negativ siehst? Stell Dir mal vor, Du könntest glücklicher und mit einer positiven Grundstimmung Dein Leben leben... meinst Du nicht, dass das für Dich selbst und auch Deinen Vater das Leben schöner macht?

Bitte denke mal darüber nach ohne negative Gründe als Ausrede etwas nicht zu tun gegenüberzustellen, denn dadurch erst stehst Du Dir selbst im Weg ;-)

LG Trinity

Na ja, ob sie dabei wirklich ihren Vater liebt weiß ich nicht. Abhängig ist sie auf jeden Fall von ihm, wenn sie eben nicht wieder im Heim landen möchte, wo sich geschlagen wird. Wenn sie eine Beziehung zu ihm hat, ist ja dann schön, aber hoffentlich fühlt sie sich nicht zu sehr für ihn verantwortlich, dass kann sie doch gar nicht tragen.... Wer trägt DICH Parasuizid???

Deine Abhandlung ist nicht schlecht Trinity.

Gruß M"

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wenn du es nicht sagen willst dann zeig es ihnen. geh zu deinen eltern sag ihnen das du ihnen etwas zeigen willst und mach die ärmel hoch dann werden sie es sehen und du musstest nicht ein wort dazu sagen

sag es ihm einfach ehrlich und erkläre es ihm auch so, dass er die gründe versteht, und denk nich daran, dass du ihn damit belastest, du bist das kind...

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