Superkontinente (Rodinia, Pangaea) - warum nötig? realistisch?

6 Antworten

Hallo, uralte Großkontinente wie Rodinia, zerfallen in Gondwana, Laurentia und Baltica, die vereinigt später Pangaea bildeten, sind keine Phantome. Sie lassen sich nachweisen.

Um genaueres darüber zu erfahren, gibt es zahlreiche geologische Fachliteratur. Ich empfehle z.B. "Allgemeine Geologie" von Press u. Siever, erschiene im Spektrum-Verlag, und/oder "Plattentektonik" von Frisch u. Meschede, Primus-Verlag.

Es gab nicht den "EINEN Urkontinent" es gab sehr viele. Als die ersten Kontinente vor vermutlich 4,4 Mrd Jahren entstanden gab es vermutlich bereits erstes flüssiges Wasser auf der bereits festen Kruste. Kontinente gab es vermutlich kaum, die Masse der Kontinente nahm nahezu kontinuierlich während seit den letzten 4,4 Mrd Jahren zu. Wenn man heute Gesteine datieren will dann stellt man fest dass auf der ganzen Erde in bestimmten Zeiträumen sehr viele Gesteine entstanden und in anderen relativ wenige sodass es ein paar wenige relativ kurze Epsioden der Erdgeschichte gibt in denen scheinbar die Mehrheit aller Steine entstand. Diese Tatsache erklärt man sich damit dass es hier zu gewaltigen Zusammenstößen zwischen bereits vorhandenen Kontinenten (und damit auch zur Bildung der sogenannten Superkontinente) kam die Gesteine wurden dann bei diesen Zusammenstößen "neu datiert".

Desweiteren werden die Abstände zwischen diesen Bildungszeiten der Superkontinente als Umwälzungszeiten des Erdmantels interpretiert.

Okay, was bringt uns aber sie Suche nach dem 1. Urkontinent? Neue Erkenntnisse über die Entstehung? Wohl kaum. Über die Wanderung der ersten Tiere? Da gab es noch gar keine Tiere. Ob Superkontinent oder verteilte Inseln ist doch eigentlich schnurz, wenn, wie hier gesagt, so wie so alles nur zufällige Beulenbildung war, oder?

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@HerrDeWorde

Wie bereits gesagt keine Beulen das ist eine Frage der Dichte des Materials (siehe neuer Kommentar unten).

Was nutzt es uns zu wissen dass es ein Higgs Teilchen gibt? Aktuell ziemlich wenig der Nutzen liegt im Potential der Sache, man könnte ja irgendwann mal bestimmte Lagerstätten suchen die es nur unter gewissen Bedingungen vor X Mrd Jahren gab, darin liegt der Nutzen.

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Der Urkontinent war Hyperborea, dann kam Lemuria und schließlich dann Atlantis, bevor die Erde ihr heutiges Gesicht erhielt.

Lit.: Rudolf Steiner, "Aus der Akasha-Chronik".

Es gibt hierzu auch neuere Forschungen aus dem Bereich der Paläontologie und Geologie, etwa von Dankmar Bosse "Die gemeinsame Evolution von Erde und Mensch".

Oh, bitte keine Werbung für Dankmar Bosses Buch machen.

Das ist zwar eine tolle Sammlung von Steiners Anmerkungen

zu diesem Thema und von Steiners interessanten Gemälden

und Zeichnungen, aber die Interpretationen Bosses sind zum

großen Teil verheerend, weil Bosse vieles in ein vollkommen

falsches zeitliches Bezugsystem gesetzt hat. Er hat auch

Anhänger, die ihm seinen katastrophalen Unfug abkaufen.

Außerdem hat Herr Bosse sich angemaßt, Zeichnungen

Steiners nach eigenem Gusto umzuzeichnen, so dass

absurde bizarre Ergebnisse dabei heraus kommen.

Wer Steiner lesen kann, mag das tun, aber das Buch

von Bosse ist für Laien eine Katastrophe. Es wirft ein

vollkommen falsches Licht auf Steiner wegen Bosses

abwegiger Interpretationen. Ich würde allerdings nicht

jedem empfehlen, Steiners Sachen zu diesem Thema

zu lesen, denn Steiner verwendet Begriffe für Dinge,

für die es damals noch gar keine wissenschaftlichen

Bezeichungen gab, weil sie noch nicht entdeckt waren,

er verwendet also ersatzweise Bezeichungen die es gab,

die aber im normalen Sprachverständnis eine ganz andere

Bedeutung haben. Deshalb kommen in den Assoziationen

der meisten Leser, ganz bizarre Sachen heraus, wenn sie

versuchen, seine Sachen zu lesen. Man muss ein Genie

im Übersetzen sein, um ihn nicht falsch zu verstehen.

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