Summiert man die Widerstand bei Lautsprecherbau?

4 Antworten

Ohne Schaltplan ist eine Antwort unsicher, deshalb nehme zunächst einen Schaltplan auf.

Hoch-, Mittel- und Tieftöner werden über eine Weiche befeuert. Die Widerstände sind die Impedanzen, also die Wechselstromwiderstände - also einfach messen und addieren führt nicht zum Ziel.

Vorschlag: Schaltplan aufnehmen und die Verdrahtung lösen. Hast du 4 Mitteltöner je Box, vermute ich, dass jeweils 2 in Serie zusammen geschaltet sind und diese 2er Gruppe wieder zur andern parallel geschaltet ist.

Die Lautsprecher haben einen Aufdruck, Frequenz und Widerstand. Du musst dafür sorgen, dass alle Zweige (Hochton, Mittelton un Bass) den gleichen Widerstand haben. Bsp: 4 Ohm HT, 4 Ohm MT und 4 Ohm Bass. Diese 3 Zweige kommen dann an die Weiche. . . . ggf lohnt es, neue Weichen zu besorgen . . . die kosten nicht die Welt.

Also, in einer schon fertigen Lautsprecherkombination, z.B. einer Box, musst du dich um den Gesamtwiderstand nicht kuemmern, denn der ist bereits "eingebaut" und steht eigentlich immer irgendwo mit dran. Da solche Kombinationen immer von irgend jemand entwickelt wurden, stimmen sie nur so, wie sie dort auch sind. jeder

Eingriff veraendert das Zusammenspiel und fast immer zum Schlechteren. Eine einfache Addition innerhalb einer Box ist schlicht falsch, z.B. kann ein 8-Ohm-Bass mit einem 6-Ohm-Hochtoener zusammen wieder 6 oder 7 oder 8 Ohm ergeben!

Addieren geht nur, wenn die Teile hintereinander in einer Reihe liegen, aber schon die Frequenzweiche hat auch nebeneinander liegende Zweige, die alles wieder veraendern.- Wenn du unbedingt und nur die Widerstaende weg haben moechtest, kannst du die kurzschliessen, indem du mit aehnlichem Draht die 2 Anschluesse verbindest. Aber Vorsicht: Kondensatoren, die eine ganz andere Aufgabe haben, sehen manchmal genau wie Widerstaende aus. Beim Kurzschliessen aufpassen, dass der Draht nicht zu duenn ist und nirgends rankommt, sonst gibt's noch andere Kurzschluesse ! So, das muss man erstmal verdauen.

Kurzer Denkanstoß: Diese Widerstände sind keine, sondern Kondensatoren( Aufschrift ?) Das ganze nennt sich in in Fachkreisen Frequenzweiche, diese "Weiche" sorgt dafür, dass die Hochtöner nur die hohen Frequenzen abbekommen, und die tiefen Frequenzen an die großen Lautsprecher gehen. Die Impedanzen hinter der Frequenzweiche sind dann natürlich etwas anders zu berechnen.

hallo,

nein, ich bin auch in dem Bereich kundig. Das sind Widerstände. Die Frequenzweiche ist vor der Endstufe angeschlossen.

In einer Lautsprecherbox sind Insgesamt 8 Driver von 8 Ohm. Von diesen 8 Drivern sind 2x jeweils 3 zusammen gereiht. Ergibt pro Reihe 24 Ohm. Zwei bleiben dementsprechend übrig. Ein Widerstand ersetzt also den dritten 8 Ohm Driver.

Die drei Reihenschaltungen sind dann untereinander parallel geschaltet, was in der Endsumme (1/Rges = 3*1/24) eine 8 Ohm Lautsprecherbox ergibt.

Die Mittagspause tat gut. ;) Nach dem Kaffee kam die Lösung.

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@lhenn

Ein Driver ist üblicherweise ein Verstärker, die in einer alten Box wohl nicht vorkommen. Was sollen wir mit "Driver" verstehen?

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@weckmannu

Ein Driver bezeichnet den einzelnen Lautsprecher an sich. Ich habe noch nie einen anderen fachbegriff gehört. Die Membran, Magnet,... wie du es als Einbauteil erwerben kannst, ist der Driver.

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@lhenn

Üblich ist eher die Bezeichnung 'Lautsprecherchassis' nicht Driver.

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@lhenn

Chassis ist in der Audiotechnik ein gängiger Begriff, Driver wird gerne für Tweeter (Hochtöner) verwendet.

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OK, eine ungewöhnliche Konstruktion, aber in dem Fall hast Du völlig recht. Denke die vom Konstrukteur gedachte Impedanz lag ursprünglich bei 4 Ohm, dann wäre es ja einfacher und keine Leistung ginge über Widerstände verloren, vielleicht hat der Verstärker ja einen 4 Ohm Ausgang, dann könnte man die Widerstände ganz einsparen.

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