Sukzession im Heuaufguss

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2 Antworten

Selbst wenn alle äußeren faktoren konstant gehalten werden, was schwierig ist, werden einige nährstoffe zu biomasse umgewandelt und denn zu abfallprodukten, die die lebensgemeinschaften da drin wieder verändert. zudem kann es dauern, bis sich quasi konstante interaktionen zwischen räuber und beute-organismen eingestellt haben.

meist gibts ne lag-phase, wo sich erst wenige organismen teilen. denn ne log-phase, wo manche orgs exponentiell ihre anzahl vermehren. sind irgendwelche wichtigen ressourcen aufgebraucht oder hemmstoffe sind zu viel, denn setzt die stationäre phase ein, wo die anzahl konstant bleibt. denn kommt eine absterbe und überlebensphase, wo die anzahl der orgs abnimmt, z.t. drastisch. danach kann die anzahl wieder leicht steigen, da aus den abgestorbenen orgs wieder ein paar nährstoffe frei werden, wodurch die anderen wieder etwas hochwachsen können.

und wie gesagt, gibt es zudem noch interaktionen zwischen mehreren arten, fressen und gefressen werden, oder symbiosen..... denn kommen kurvenverläufe bei raus die schwer klar zu erklären sind. es gibt immer erste gewinnen, die zuerst das medium gut besiedeln können, und denn gibt es orgs, die erst danach richtig zum zuge kommen, da die lebensäußerungen der erstbesiedeler erst bessere lebensbedingungen für weitere orgs schaffen.

So ein Heuaufguss ist ein kleiner Lebensraum, der nicht stabil sein kann. Jeder H ist anders, je nachdem, wie er angelegt wird oder wo er steht (Licht, Wärme). Die Folge ist, dass seine Bevölkerung sich ständig ändert. Zu begründen, warum mal die eine, dann wieder die andere Art häufiger auftritt, ist praktisch unmöglich. Es reicht z.B., den H einmal umzurühren, und schon wird mehr Sauerstoff eingebracht, was einige Bewohner mögen, andere nicht.

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