Suizidversuch in der psychiatrie?

9 Antworten

Das ist Einzelfall-abhängig. Aber grundsätzlich: Du würdest nach der Notfallbehandlung auf jeden Fall erstmal in eine geschlossene Station kommen. Die sind speziell ausgestattet, um zu verhindern, dass man sich oder anderen Schaden zufügt. Für wie lange hängt vom Einzelnen und den Umständen ab. Ich hab es auch schon erlebt, dass ein (Mit-)Patient einen Suizidversuch beim Ausgang von der offenen aus gemacht hat und nur einen Tag zur Beobachtung in der geschlossenen war. Danach wieder in der offenen - allerdings für eine sehr lange Zeit.

Wie das bei Jugendlichen mit der Benachrichtigung der Eltern ist, kann ich Dir nicht genau sagen. Ich nehme aber an, dass ein Erziehungsberechtigter benachrichtigt wird. Vielleicht kann ein Arzt dies auch verhindern, wenn er der Meinung ist, dass sich dies negativ auf seinen Patienten auswirken würde.

Die Sachen werden ganz sicher kontrolliert. Außerdem werden einige Arztgespräche statt finden und (sofern wieder in der offenen) wird der Patient auch dafür unterschreiben müssen.

Natürlich alles rein hypothetisch. Natürlich sollte es keiner erst soweit kommen lassen!

Alle Sachen werden kontrolliert, der Bewohner wird ständig beobachten. Bei einem Versuch werden natürlich die Eltern benachrichtigt, um die Erlaubnis für eine "Ruhigstellung" zu bekommen. Ansonsten wird das Personal so etwas weitgehend ignorieren.

meinst du mit 'ruhigstellung' eine fixierung?

0

Vorübergehende Verlegung in die geschlossene Psychiatrie. Natürlich würden bei Jugendlichen die Eltern benachrichtigt werden, es sei den der Jugendliche ist über 18 und die Eltern haben ihn nicht entmündigen lassen.

Was möchtest Du wissen?