Suizidrisiko bei Homosexuellen?

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7 Antworten

Je nach Blickwinkel.

Die Homosexualität an und für sich geht nicht einher mit suizidalen Tendenzen. Je nach sozialen Umfeld kommt es jedoch immer wieder zu Schwierigkeiten, mit denen sich Homosexuelle konfrontiert sehen. Das geht von Mobbing und Ausgrenzung bis hin zur Androhung und auch Umsetzung physischer Gewalt - in manchen Fällen geht das sogar vom eigenen Elternhaus aus. In einigen Fällen geht damit auch die Indoktrinierung der Aussage einher "Homosexualität ist abstoßen und abnorm.", was wiederum zusätzlich das Selbstbild und Selbstverständnis nachhaltig negativ beeinflusst.

Das Resultat dieser Erfahrungen können Depressionen sein und innerhalb dieser Depression besteht die Gefahr das suizidale Ideen und Tendenzen sich ausprägen und festigen.

Das führt dazu, dass man Homosexuellen ein erhöhtes Suizidrisiko zuschreibt und zumindest bei den mir bekannten Statistiken und Auswertungen ist das auch vermerkt. Das liegt allerdings nicht an der Homosexualität an sich, sondern an dem Umgang des sozialen Umfeldes mit dieser sexuellen Orientierung.

Kurzum - Ja, statistisch gesehen sind Homosexuelle "anfälliger" für Depressionen (nach meinem Wissenstand!) und ein damit einhergehendes Suizidrisiko, allerdings geht dieser Umstand auf kosten der sozialen Ächtung.

Liebe Grüße.

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Ich bin Homosexuell und alleine für meine Neigung würde ich mich nie im Leben umbrigen wollen. Daran habe ich noch nie gedacht. Also, erstens deine Frage ist viel zu verallgemeinert. Und zweitens kann es natürlich Ausnahmen geben - Wo der Auslöser diese Neigung ist. Aber da müssen wirklich mehr Faktoren hinzu gehören. Zum Beispiel das man deshalb gemobbt wird, von der Familie abgestoßen wird etc...

Gruß, Soeber

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Es kommt darauf an, in welchem gesellschaftlichen Umfeld sie leben bzw. leben müssen.

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Ich gehöre der Neuapostolischen Kirche an.

Ich las mal in einem Internetbericht von zwei jugendlichen neuapostolischen Männern. Aus Frankreich.

Beide waren homosexuell.(Der eine 21 und der andere 22 Jahre alt)

Vor fast 20 Jahren begangen die beiden Suizid.

Ihnen wurde immer gesagt: "Wir beten für Dich, betet auch dafür das das weggeht"

Sie taten dies.

Sie waren dann verzweifelt weil sie nicht hetero wurden

Wählten dann diesen traurigen Weg...

Nähere Hintergründe standen leider nicht im Netz.

Mich hat dieses sehr berührt und wütend und traurig gemacht.

Jeder Mensch hat ein Recht auf Liebe.

Die beiden Jugendlichen wären heute im Jahr 2016 über 40 Jahre alt

Ihre Suizid hat sicher auch Schuldgefühle bei deren Eltern hinterlassen..

Besonders traurig auch wenn man bedenkt:

Seit ca. 2009 erhalten in der Neuapostolischen Kirche homosexuelle Paare ein Partnerschaftsgebet.

ich rate jedem:

Egal ob homo oder transsexuell:

Holt Euch psychotherapeutische Hilfe.

Sucht Euch liberale Geistliche

Sagt JA zu eurem Leben und nicht zu bigotten Menschen

Und lasst Euch den glauben an einen LIEBENDEN Gott nicht nehmen

Und an einen LIEBENDEN Jesus!

Und: Sucht euch gute Freunde die zu Euch stehen!

Nochmals: JA zu EUREM Leben!

NEIN ZU SUIZID!


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Leider ja. Da immer noch nicht offen und tolerant mit Homosexuellen umgegangen wird. 

Das kommt übrigens auch in deiner Frage zum Ausdruck: 

homosexuell veranlagten Menschen

Die sind nicht homosexuell veranlagt sondern schlicht und einfach homosexuell. Die können sich das nicht aussuchen. Sie sind so, wie sie sind. Leider werden sie aber immer noch gern in eine Schublade gesteckt. 

Und das sollte heutzutage eigentlich kein Thema mehr sein. 

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könnte sein, wenn sie gemobbt werden.

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Wenn sie deswegen gemobbt werden, ja (;

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