Suizidgedanken erzählen?

Support

Liebe/r Lifesucks24,

auch wenn es hier um einen guten Rat geht, ist es schwierig Dir einen zu geben, ohne Deine tatsächliche Situation genauer zu kennen. Sprich bitte mit einem Menschen darüber, dem Du vertraust. Das kann ein guter Freund, ein Verwandter oder auch eine Vertrauensperson aus der Schule oder dem Beruf sein. Oder schau mal hier: http://www.nummergegenkummer.de

Herzliche Grüsse

Jenny vom gutefrage.net-Support

10 Antworten

Ich verstehe dich, aber dein Psychiater will dir ja nur helfen. Schau mal, wenn du selbstmordgedanken hast, musst du einsehen das die in der Klinik vielleicht helfen können, dazu gibt es sowas ja. Natürlich fühlt man sich im eigenen Umfeld immer am wohlsten aber dort bist du sicher und vielleicht helfen die dir wieder so weit, das es dir wieder gut geht (hast ja gesagt nach der Klinik ging's wieder). Wenn du deinen Psychiater schon belügst, lohnt es sich doch gar nicht überhaupt hinzugehen. Du musst einsehen das du dich damit selbst in Gefahr bringst. viel Glück weiterhin!

danke :) ich habe mich damals in der Psychiatrie überhaupt nicht wohl gefühlt, und es hat eigentlich auch nichts gebracht, deswegen will ich eigentlich nur dort hin, wenn es unbedingt nötig ist.. Aber wenn das jetzt nur eine Phase ist, müsste es ja nicht unbedingt sein..

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hast du denn keine Psychotherapie? nur medikamente ohne begleitende therapie halte ich für sinnlos. du kannst dir doch auch selber eine klinik aussuchen. eine stationäre behandlung hat einige Vorteile und muss nicht nur schrecklich sein.

Zur Zeit hab ich ein mal in der Woche ein Gespräch.. hmm.. eigentlich will ich nicht mehr in eine Klinik, ich war schon in mehreren und das hat nicht besonders geholfen :/ mir wäre es lieber, eine intensivere ambulante Therapie zu machen, aber es geht nicht öfter als ein mal die Woche..

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@Lifesucks24

bist du bei einem Psychologen? ich kenne menschen, die sind 1x in der Woche beim psychologen und zusätzlich 1x in der Woche in einer art gestaltungstherapie. das bieten auch ergotherapeuten an und wird von der kasse übernommen. mache dich schlau, wen es da in deiner gegend geben könnte und dann bespreche das mit deinem Therapeuten oder Psychiater. in aller regel unterstützen sie das!

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Hallo! Ich würde sagen, spreche mit dem Therapeuten darüber, denn: wem machst Du etwas vor?? Vielleicht hast Du sogar die falschen Tabletten... Wenn es eine Phase ist, kannst Du diese zusammen mit ihm beobachten. Wenn nicht, tut Dir wohl doch noch eine Einweisung gut, es sind ja auch jedes mal andere Leute dort. Oder woanders einweisen lassen (natürlich nur, wenn Deine Symptome nicht weggehen,..)

danke :) ich will ihm das aber eigentlich erst sagen, wenn ich mir sicher bin, dass es nicht nur eine kurze Phase ist. Aber ich habe auch irgendwie Bedenken, dass ich unüberlegt versuche mich umzubringen, einfach weil ich so einen Druck in mir habe.. keine Ahnung :(

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@Lifesucks24

Aber ich habe auch irgendwie Bedenken, dass ich unüberlegt versuche mich umzubringen, einfach weil ich so einen Druck in mir habe.. keine Ahnung :(

Merkst du was?

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Sind das Suizidgedanken und wenn ja ist das gleich wieder ein Grund für die Klinik?

Ich war neulich für 8Wochen in der Psychiatrie.

Das hat auch ein bisschen was gebracht, aber momentan geht es mir schon wieder richtig schlecht.

Ich habe teilweise auch richtig merkwürdige Gedanken. Irgendwann kam mir mal so urplötzlich in den Sinn: "Wenn du dich umbringst, dann erhänge dich, das ist die beste Möglichkeit, um sich das Leben zu nehmen!"

Ich denke halt auch ziemlich oft über das Thema nach. Also vor ein paar Tagen dachte ich mir, dass ich bevor ich mir das Leben nehme noch ein paar Briefe an bestimmte Personen schreiben muss. Ich habe mir da sogar schon überlegt, was ich schreiben würde.

Ein anderes mal habe ich mir überlegt, WO ich mich umbringen könnte.

Ich denke ständig darüber nach. Das Problem ist, dass ich mich halt selber nicht wirklich ernst nehme. Eigentlich will ich gegen meine Probleme ankämpfen und die Depression besiegen. Ich will stärker sein.

Auf der anderen Seite fühle ich mich so leistungs- und lebensunfähig. Ich kann das gar nicht so beschreiben, aber ich habe einfach das Gefühl nichts auf die Reihe zu bekommen.

Ich fange bald ein langes Praktikum an und habe auch da richtig große Angst vor, weil ich nicht weiß, wie ich das überhaupt auf die Kette kriegen soll. Es macht auch einfach keinen Sinn, weil es eigentlich keinen Grund gibt, der meine Angst zu versagen begründen würde.

Ich denke mir dann auch teilweise schon so etwas wie:"Ich kann das Praktikum einfach nach 6 Monaten abbrechen und dann kann ich noch mal in die Klinik und dann im Sommer die Ausbildung starten!"

Wobei ich auch schon wieder richtig Panik bekomme, wenn ich an die Ausbildung denke. Ich weiß da natürlich auch nicht, wieso ich da so große Angst vor habe.

Ich hasse mich auch, weil ich mich in letzter Zeit häufig selbstverletzt habe. Also heute Abend habe ich 10 Tage ohne SV durchgestanden, aber fast jeder einzelne Tag war ein Kampf. Ich weiß auch nicht, wie lange ich das noch durchstehen kann.

Ich habe nächste Woche noch einen Termin bei einem Psychologen und bei einem Psychiater. Da werde ich das alles auch einmal ansprechen, aber vielleicht hat hier auch schon jemand einen Tipp für mich und kann mir folgende Fragen beantworten:

Zählen diese Gedanken schon als Suizidgedanken? wenn ja, wie gravierend sind diese einzuordnen?

Kann es sein, dass mir wieder nahegelegt wird, dass ich mich aufgrund dieser Gedanken einweisen lassen sollte?

bestünde sogar die Möglichkeit, dass ich eingewiesen werde und zwangsmäßig auf die geschlossene komme?

DANKE :)

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