suizid, hausarzt, einweisung in eine klinik?

4 Antworten

das kann davon abhängen ob er den Eindruck hat, dass ein weiterer Suizidversuch kurz bevorsteht oder nicht. Manche Leute kommen ja auch mehrfach mir einer Suiziddrohung daher oder sind es in der Vergangenheit schon. Davon hängt das Vorgehen des Hausarztes natürlich auch ab.

Ein verantwortungsvoller Arzt sollte dem Patienten klarmachen, dass er sich sofort in eine Klinik begeben soll und dafür die nötigen Papiere ausstellen. Allerdings kann er ihn nicht zwingen.

Der Hausarzt wird sich in so einem Fall mit einer Psychiatrie sofort in Kontakt setzen. Er DARF den Patienten x nicht nach Hause lassen, wenn dieser seinen Suizid ankündigt.

Einweisung in eine Psychiatrie (Borderline, Suizidgedanken)?

Hallo ihr Lieben :)

Schon seit meiner frühen Jugend kämpfe ich mit psychischen Problemen. Mit 14 wurde ich nach einem Suizidversuch mit Depressionen diagnostiziert und behandelt. Danach ging es immer wieder rauf und runter und hat jetzt einen neuen Tiefpunkt erreicht. Deshalb bin ich vor ca. 3 Wochen zu einer Ärztin gegangen, die die Diagnose Borderline gestellt hat, ein weiterer Arzt hat dies bestätigt. Beide haben mir von einer ambulanten Therapie abgeraten (also nicht ein mal die Woche eine Stunde), sondern zu einer Tagesklinik, bzw. zu einem Vollstationären Aufenthalt.

Da ich vor allem in den letzten 6 Monaten extreme Schlafprobleme und wiederkehrende (ernsthafte) Suizidgedanken habe und auch ein Teil des Problems hier zu Hause liegt, habe ich mich eigentlich zu einem stationären Aufenthalt entschieden. Nun stehe ich aber vor einem großen Problem.

Am Freitag habe ich bei der zuständigen Klinik angerufen und gefragt, wie ich jetzt weiter vorgehen soll. Der am Telefon meinte nur, dass ich den ganz normalen Weg über die Krankenkasse mit Psychologischen Gutachten gehen soll und dann in 6-8 Wochen einen Platz auf einer passenden Station bekommen könnte. Als ich ihn auf die wiederkehrenden Suizidgedanken aufmerksam gemacht habe meinte er nur, dass das keine Notfallsituation wäre. Der einzige Notfall, der eine sofortige Einweisung möglich machen würde wäre ein Suizidversuch. Also muss ich es jetzt erst versuchen bis mir geholfen wird?

Da es in den letzten paar Wochen aber immer schlimmer wird und auch andere Borderline Symptome immer mehr zum Vorschein kommen, brauche ich jetzt sofort Hilfe. Würde es also funktionieren, wenn ich zu meinem Hausarzt gehe und von ihm eine Einweisung in die Klinik bekomme oder können sie mich dann auch wieder nach Hause schicken? Denn das würde anscheinend passieren, wenn ich direkt zu der Klinik gehen würde. Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Der Schritt in eine Klinik zu gehen und selbst einzusehen, dass ich krank bin und Hilfe brauche war schon nicht einfach. Aber mit diesen Hürden hatte ich einfach nicht gerechnet.

Ich würde mich über hilfreiche Antworten freuen! Danke schon mal!

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