Suizid Gedanken Einweisung in die Psychiatrie?

10 Antworten

Wenn du mit deinem Arzt sprichst und dich einweisen läßt, dann wirst du sicherlich aufgenommen. Du hast schon erkannt, dass du Hilfe benötigst, damit bist du schon sehr weit. Viele sind nicht einmal in der Lage, diese Erkenntnis zu haben. Zu erkennen, dass man Hilfe braucht, und für diese Hilfe offen zu sein, das ist schon mal ein riesengroßer Schritt, wenn nicht gar der größte Schritt.

Ich gebe dir auch mal etwas zum Nachdenken.
Der Tod ist ein Weg, - aber er ist niemals ein Ausweg.
Über den Tod nachdenken, das ist nicht schlimm. Man kann den Tod durchaus auch als möglichen Weg sehen. Man darf ihn aber nie als Ausweg sehen, um einer Situation auszuweichen, vor etwas davonzulaufen, was einem zusetzt. Wer mit dem Suizid vor etwas davonlaufen will, der ist feige, der ist auf dem falschen Weg. Sobald man mit dem Suizid etwas vermeiden, umgehen will, vor etwas abhauen will, ist es eine Flucht und immer der falsche Weg.

Ich selbst werde vielleicht irgendwann der Meinung sein, dass mein Leben lange und glücklich war, dass es nun an der Zeit wäre zu gehen. Aber ich bin unheilbar krank, das hält mich davon ab, denn jetzt wäre es eine feige Flucht. Wenn du möchtest, darfst du dich gerne an mich wenden.

Ich kann dich so gut verstehen. Ich war auch schon oft soweit wie du und der Gedanke an meine Schwester hat mich meistens noch rausgerissen. Ich kann dir nur ans Herz legen: Lass dich einweisen. Ich kämpfe mit meinen Depressionen jetzt seit vier Jahren und habe es immer weiter aufgeschoben, in eine Klinik zu gehen. In der Zwischenzeit habe ich die Schule abgebrochen, da ich es nervlich nicht mehr geschafft habe. Eine Klinik wird dir sicherlich helfen und danach kannst du vielleicht sogar dein normales Leben wieder aufnehmen. Natürlich kannst du dir auch erst mal einen Psychologen suchen,leider sind da die Wartezeiten oft unglaublich lang und ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen, dass es mir nur mäßig geholfen hat. Stärke beweist du, indem du deine Probleme anpackst und dir Hilfe suchst! Viel Glück und Stärke wünsche ich dir!

Also, Der allerbeste ERSTE Schritt ist, Geh zu deiner Familie und erzähle deine Probleme, klar ist Peinlich, ABER das ist deine Familie sie liebt dich so wie Du bist, und aktzeptiert Dich auch so! Sie wollen und werden Dir helfen!

2. Wenn Du dies getahen hast, am besten mit deiner Familie einen guten psychater im umkreis suchen und zu diesem gehen, und dir eine Theraphy geben.

Dann seh weiter!

Suche Dir am besten auch eine Person, die sich um dich kümmert, die Du magst. Nennt man auch Bezugsperson, hatt einem Deprimierten Freund von Mir geholfen!

Mfg JaSch~<3

Ps : Wenn Du wen zum schreiben / Labern sonstiges brauchst, kannst Dich auch gern an Mich wenden, Ich weiß selber und durch einen Freund wie du dich Fühlst ;) <3

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