Suizid durch Schienentod?

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11 Antworten

Viele offene Fragen

Bei Suiziden im eigenen Umfeld gibt es häufig Fragen die sich die Hinterbliebenen stellen oder selbst damit konfrontierenn. Es ist absolut nichts verwerfliches wenn du auf diese Fragen antworten suchst, allerdings solltest du dir bewusst sein das die Antworten vielleicht erschreckend sind.

Gehört diese Art des Selbstmords zu einer harten Methode?

Ja das tut sie. Neben Methoden wie erschiessen oder erhängen gehört der Schienen Suizid zu den harten Methoden da er als besonders brutal gilt.

Folgt in den meisten Fällen darauf der Tod?

Je nach dem wie man sich auf den Schienen positioniert, wie man erfasst wird, wie gross und schwer der Zug ist kann das stark vareieren. Es gibt auch Fälle die das überlebt haben jedoch liegt die "Tötlichkeitsrate" mit ca. 96% sehr hoch.

Schmeißt man sich etwa auf die Schienen, kurz bevor der Zug kommt oder
liegt man vorher schon mit dem Kopf bzw. Körper auf den Gleisen?


Da gibt es keine Norm, jeder handhabt das unterschiedlich. Alles ist möglich aber im Normalfall ist das "auf die Schienen legen" ab tötlichsten und "schmerz freisten".

Wie geht es dabei dem Lokführer, sieht er das Opfer schon aus der Ferne und besteht die Möglichkeit, rechtzeitig abzubremsen?

Beschissen. Viele Lockführer sehen die Person nicht früh genug aber müssen alles mit ansehen denn ein aprubter Bremsvorgang dauert trotzdem viel zu lange. Sie spüren wie die Lock den Körper zerquetscht, sie hören wie die Knochen gebrochen und Organe zerquetscht werden. Häufig sind sie traumatisiert und müssen dann in Therapie um das erlebte zu verarbeiten. Manche sind sogar Arbeitsunfähigfür den Rest ihres Lebens. Auch für die im Bahnhof stehenden und die Passagiere ist das ein schreckliches Erlebnis mit dem sie konfrontiert werden.

Das ist definitiv eine der schlimmsten Formen des Suizides für alle Beteiligten und Menschen die damit konfrontiert werden. Auch für Polizei, Feuerweh und Bahnpolizei ist das etwas traumatisches.

Ich hoffe ich konnte weiterhelfen.

Lg, Anduri87

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Hallo discoparty1

Es hat bereits einer erwähnt dass man es nicht genau erläutern kann wegen Leuten mit suizidalen Gedanken. Vorweg ich spreche nicht aus Erfahrung. 

Unsere Züge halten direkt egal ob 10 Km entfernt vom Bahnhof mit Menschen auf dem Gleis dies wird gelegentlich passieren. Schlussfolgerung man müsste sich vor den Zug schmeissen. Ich denke die Methode an sich ist eine schlechte. Es passiert so schnell dass man sehr viel Glück haben müsste um nicht verstümmelt raus zu kommen.

Ich denke der Zugfahrer wird es erst nach einer Fahrt in seiner Gedanken realisieren.

Ich beteure darauf alle die meine Antwort lesen dass es nur abstrakt ist und falls irgendwer solche Gedanken hat, sollte man dies seiner engsten Person mitteilen. Denn es gibt immer einen Ausweg und es gibt sicherlich Leute die sich sorgen machen würden.

Freundliche Grüsse

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Also als erstes Mal der Lokführer sieht sowas eher nicht, der ferlässt sich meistens auf die zentrale und selbst die bekommt das nicht mit. Und wenn er es bemerkt kann er trotzdem nicht rechtzeitig bremsen, diese Loks sind so schwer es ist absolut unmöglich den Zug so schnell zum stehen zu bringen. Das bedeutet so gesehen ist es eine "Todsichere" ( Sry wegen dem Wortspiel) Sache. Und ansonsten würde ich mal sagen wenn das jemand macht dann ist er so aufgeregt das er eher zu früh als zu spät springt was bedeutet er landet auf den Schienen bevor er mit dem Zug zusammenstößt und wenn der Zug dann kommt könnte man sagen er wird ungefähr zerschnitten.

PS : diese Thesen sind von mir aufgestellt. Ich weis selber nicht wie genau das passiert aber ich habe mir auch schon Gedanken gemacht und dachte mir das es ungefähr so sein wird.

PPS: tut mir leid um ihren bekannten mein Beileid.

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Kommentar von ichbinich2000
18.05.2017, 21:18

Darf ich fragen, welche "Zentrale" du meinst?

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Kommentar von Knowledge4
18.05.2017, 21:21

Die lokführerzentrale die alles Managed, wenn ein Zug Verspätung hat weis die zentrale das, die kann auf einem Raster alle Züge verfolgen und lotzt sie um wenn zum Beispiel zwei Züge auf der selben Schiene sich entgegen fahren

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Kommentar von Knowledge4
18.05.2017, 21:22

Die sagt den Lokführern was sie zu tun haben

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Der Tod ist schon sehr wahrscheinlich, allerdings wenn es schief geht ist es um so schlimmer. Wenn Tabletten schlucken schief geht (man wird gefunden und zur Notaufnahme gebracht o.ä.) sind die Folgen danach nicht so schlimm, wenn man aber falsch vor den Zug kommt ist man höchstwahrscheinlich schwer behindert sein leben lang und trägt damit nicht gerade zur Genesung seiner Krankheit bei.

Soweit ich das weiß schmeiße sich viele direkt hinter Tunnelausgängen oder an Bahnsteigen vor den Zug, also dort wo der Lokführer die Person entweder nicht schon von weiten sieht oder wo es nicht ersichtlich ist dass die person die dort steht springen will.

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-Also meistens ist sie (leider) erfolgreich da wenn der Zug/Güterzug mit 120 durch ein Bahnhof fährt und man sich vor dem Zug wirft ist man direkt Tod.Also Überlebenschancen sind meist sehr gering

-Also meistens machen es die Leute wenn der Zug so paar Meter noch entfernt ist und dann schmeißt man sich so , dass man direkt vorne liegt.Würde man schon vorher auf den Schien liegen würde der Lokführer die Notbremse ziehen.

-Es kommt darauf an wie ich es oben beschrieben habe,denn der Lokführer würde ihn sehen und würde anhalten auch wenn es sehr knapp würde da ein Zug sehr lange zum Bremsen braucht.

Ich hoffe ich konnte dir Helfen.

Gruß HediGaming123

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Hallo,

das ist sehr schwer zu beantworten. Wie man sich dabei auf das Gleis begibt, ist unterschiedlich, die meisten Fälle, von denen ich weiß, waren auf das Gleis springen von der Seite oder von einer Brücke. Aber ich glaube, dass die meisten einfach vom Bahnsteig oder einer Böschung springen. Die wenigsten legen sich hin. In den meisten Fällen folgt schon der Tod, da ein Zug meistens mehr als 60 Tonnen wiegt, oft sind es hunderte Tonnen. Viele Lokomotiven und Triebwagen haben vorne eine Art Schild montiert, die das Fahrwerk vor dem Entgleisen schützen soll, falls irgendein großes Teil auf dem Gleis liegt. Das Schild ist nicht viel höher angebracht, als das Gleis, auf dem der Zug fährt. Bei manchen Zügen wäre ich mir nicht mal sicher, ob man nicht zuerst zerquetscht wird, bevor man die Räder überhaupt erreicht. Ich denke, der Tod tritt in über 90% der Fälle sofort ein. Einige wenige überleben, weil sie  beim Springen in der Mitte des Gleises landen und so nicht unters Fahrwerk kommen. Oder sie verlieren Gliesmaßen.

Für den Lokführer ist das sehr schwer. Ich bin selbst Bahn-Fan, habe mit vielen Lokführern gesprochen. Entweder sie sehen, dass da jemand auf dem Gleis steht und sie bremsen, aber der Zug kommt nicht mehr rechtzeitig zum Stehen. Dann sieht man also eine Person auf sich zukommen, die man retten will, aber machtlos ist. Das löst bei vielen ein Schuldgefühl aus, das sie ihr Leben lang nicht mehr los werden. Andere haben mit dem Selbstmörder Blickkontakt, wenn der im Gleis steht oder noch am Bahnsteig bevor er/sie springt.

Die Möglichkeit, rechtzeitig zu bremsen, besteht zwar, aber sie hängt von mehreren Faktoren ab: Geschwindigkeit, Entfernung, Schrecksekunde, Sichtweite, Bremskraft. Ein Lokführer muss recht langsam dran sein und eine gute Bremse haben, um eine Person in Sichtweite noch zu retten. Bei Geschwindigkeiten über 100 km/h glaube ich kaum, dass er noch bremsen kann. Denn dann sieht er sie nicht so schnell, hat aber einen weiteren bremsweg. Außerdem müsste die Person dann schon auf den Gleisen stehen. Was aber die wenigsten machen, denn sie wollen ja sterben.

Wer sihc vor den Zug wirft, ist ein ziemlich rücksichtsloser Mensch. Ein Egoist. Ein dummer Mensch. Denn erstens gibt es immer eine bessere Lösung als Selbstmord. Und zweitens, warum muss ich, wenn ich mich umbringe, noch andere ins Verderben ziehen? Der Triebfahrzeugführer und alle, die später seine Reste vom Gleis kratzen können, bekommen bleibende psychische Schäden, werden zum Teil berufsunfähig. Auch für die Fahrgäste ist es alles andere als schön, in einem Zug zu sitzen, unter dem ein Toter liegt. Auch Verspätungen und den ganzen anderen Ärger bei längeren Bahnfahrten müssen berücksichtigt werden.

Ich beobachte diese Selbstmorde mit Sorge, ich habe auch Angst deswegen, wenn ich mit der Bahn fahre. Ich fahre zwar recht gerne Bahn, aber ich habe immer Angst, der Zug könnte eine Notbremsung machen und jemanden überfahren haben. Deshalb habe ich mich gegen den Beruf Triebfahrzeugführer entschieden.

Selbstmord ist keine Lösung.

Schienenselbstmord noch weniger.

Guten Abend.

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In den meisten Fällen stürzt man sich direkt vor den Zug. In dem Falle hat nämlich keiner mehr die Chance dir zu helfen und der Lokführer kann nicht rechtzeitig bremsen. Die Überlebenschance ist da wohl sehr sehr sehr gering. Ich denke der jenige denkt dann auch nicht nach wie man es am besten macht. Man will ja einfach nur sterben und dann erreicht man damit auch so in den aller meisten Fällen. Ich weiß jetzt nicht ob ich dir helfen konnte, dennoch wünsch ich dir noch einen schönen Abend

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Logischerweise lässt es den Lokführer nicht kalt.

Abremsen hilft nicht immer, da so ein Zug auch einen bestimmten Bremsweg hat.

Manchmal werden nur Gliedmaßen abgetrennt und das Opfer/Täter überlebt.

Ich finde diese Art vom Suizid rücksichtslos: der Lokführer bzw. Die Fahrgäste/ wartende Menschen am Bahnsteig können schwere psychische schäden davon tragen, wenn sie das miterleben...Und ich, ich verpasse durch die Verspätung wieder grey's anatomie

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Diese Fragen sollten nicht beantwortet werden, um hier gefährdeten Personen keinen Anreiz oder gar eine Anleitung zu bieten.

Nur eins: Für den lokführer ist das zutiefst traumatisierend und er kann sogar Schadenersatzforderung gegen die Familie geltend machen.


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Kommentar von ichbinich2000
18.05.2017, 21:22

Ich finde, dass diese Fragen eben deshalb beantwortet werden sollten, um von solchen Anreizen abzuhalten. Denn viele schreiben von den Schäden, die man dabei anderen Menschen antun kann, genauso wie du. Und dass sowas hin und wieder interessant sein kann, ist auch klar. Und diese Beschreibungen sind sowieso im gesamten Internet zu finden.

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Wenn der Lokfuehrer die Person rechtzeitig sieht,folgt eine Schnellbremsung.Sieht der Lokfuehrer die Person zu spaet,hat er das goessere Problem.Es gibt Lokfuehrer,die Dienstunfaehig sind nach einem,manchmal auch mehreren solchen Vorfaellen.   LG  gadus

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Am Schlimmsten ist sowas garantiert für den Lokführer - der muss für den Rest seines Lebens mit sowas weiter leben. Ich kenne einen, der danach in Rente gehen musste, die psychische Belastung war einfach zu groß :-(

Den Rest Deiner vielen Fragen, kann man nicht mit "es ist so oder so" beantworten und ich möchte da, ganz ehrlich gesagt, auch nicht im Detail drauf eingehen. Nur soviel, die Gleise müssen sehr umfangreich abgesucht werden.

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