SUCHT-GAMEN aus psychologischer Sicht?

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3 Antworten

Es ginge dabei um den Effekt des Verdrängens und Zertreuens. Man muss sich nicht mit seiner eigenen Situation oder mit bevorstehenden Aufgaben auseinandersetzen, weil man ständig vom Game abgelenkt wird.

Außerdem bieten einem Games schnelle, kurzfristige Belohnungen, für das erreichen von Missionen, Quests, Highscores etc. Für die meisten Erfolge im realen Leben muss man langfristiger an einer Sache dran bleiben, was frustrierend sein kann.

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Video- / Computerspiele machen in sofern süchtig, weil sie regelmäßig Belohnungen ausschütten.

Der Spieler erzielt Erfolge, das fühlt sich gut an, macht glücklich.

Im echten Leben lassen Erfolge mitunter lange auf sich warten oder bleiben trotz großer Anstrengungen ganz aus.

Auch Niederlagen / Fehler werden in der digitalen Welt anders gehandelt. Dann macht man das level halt nochmal...
Ein im Spiel zu Schrott gefahrener Wagen kostest kein echtes Geld.

Frust und Aggressionen lassen sich in einigen Spielen gut abladen, in der virtuellen Welt kann man ruhig mal jemanden umbringen - gibt Punkte.

Auch der Status, den man im wahren Leben hat, interessiert im game keinen. Da identifiziert man sich lieber mit seiner kreierten Spielfigur, gibt dieser noch einen coolen Namen ("Hyperkiller" oder so), und lässt sich feiern, weil neuen Kill-Rekord aufgestellt.

Kurzum: das Darsein in der Virtuellen Welt ist angenehm, kurzweilig und es macht den erfolglosen Nichtskönner zum Superhelden

Und Hyperkiller klingt auch besser als Harald. Oder..?

Grüße, ----->

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Die einen spielen Fußball, andere spielen Videospiele.

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