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4 Antworten

Hallo RockYaSoul, es gibt ein Gedicht von Goethe. Es heißt "Gefunden". Es beginnt mit: "Ich ging im Walde so für mich hin, und nichts zu suchen, das war mein Sinn." Er findet dann doch noch was... Eine Blume, die er nicht abbricht. Es wird in der Regel als Liebesgedicht verstanden (Blume = Frau). Es dürfte kein Problem sein, das ganze Gedicht zu finden. Falls doch, melde Dich noch mal. Hoffe das bringt Dir was.

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Denkbar wäre auch eine Kurzgeschichte von J. P. Hebel mit dem Titel "Unverhofftes Wiedersehen", die Ernst Bloch als die schönste Geschichte beurteilt hat. Sie stammt wohl aus dem "Schatzkästlein des Rheinischen Hausfreunds".

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Wolfgang Borchert: Die drei schwarzen Könige

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Und hier das Goethesche Gedicht:

Ich ging im Walde So vor mich hin, Und nichts zu suchen, Das war mein Sinn. Im Schatten sah ich Ein Blümlein stehn, Wie Sterne blinkend, Wie Äuglein schön.

Ich wollt es brechen, Da sagt' es fein: Soll ich zum Welken Gebrochen sein?

Mit allen Wurzeln Hob ich es aus, Und trugs zum Garten Am hübschen Haus.

Ich pflanzt es wieder Am kühlen Ort; Nun zweigt und blüht es Mir immer fort.

Ob das freilich von G. als "Liebesgedicht" im strengen Sinn des Wortes gedacht war, wage ich zu bezweifeln.

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