Suche Rat bei übergewichtigen 12 Wochen alten Yorkshire Terrier?

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7 Antworten

Gib ihm das was knapp unter seinem Gewicht gefüttert werden soll - das Übergewicht wächst sich dann von ganz alleine aus.

Da er 4 Monate alt ist würde ich jetzt max. 3 % vom Gewicht verfüttern und dabei etwas auf den Fettgehalt der Ration achten. Zu viel weglassen geht nicht, weil sonst geht das in die falsche Richtung (Eiweiß als Energielieferant).

Bist du sicher das er so viel wiegt? Oder ist es gar die größere Version vom Yorki? Die gibt es ja mittlerweile auch in mini - mittel und normal.

Wenn du die Rippen spüren kannst, dann ist er doch aber auch nicht zu dick, vielleicht ist er nur sehr groß.

Was das Gewicht angeht bin ich sicher. habe verschiedene Wiegemethoden verwendet um ein Irrtum auszuschließen. 

Die Elterntieren haben wir beide gesehen. Nicht gewogen aber ungewöhnlich stämmig oder großgewachsen waren sie nicht. 

Danke für den Anhaltwert des Futters. :)

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@Primax5

Bedenke das ein Welpe nicht nur die Genetik von Mama und Papa in sich trägt, sondern von allen Vorfahren. Da kann auch ein gewichtiger großer Opa dabei gewesen sein.

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***Sein Körperbau ist vorrangeschritten, er ist nicht dick, die Rippen und Wirbel sind deutlich zu spüren. Ein Tierarztbesuch steht morgen auf dem Programm. ***

Wenn denn das zu spüren ist, wie kommst du darauf das der Hund übergewichtig ist? Vielleicht ist er der kräftigste aus dem Wurf gewesen. Jetzt stell dir vor der Welpe nimmt ab, dann wirst du die Wirbel und Knochen noch mehr spüren, gerade wenn er noch wächst.

Es gibt schonmal Ausnahmen, auch bei kleinen Hunderassen, wo dann kleine Wuchtbrummen unter den Hunden sind.

Ich würde die Portion für Fleischknochenmehl, Obst und Gemüse vom aktuellen Gewicht des Welpen berechnen (100mg Kalzium pro kg Körpergewicht beim Knochenmehl), beim Fleisch auf einen Prozentsatz von 2 - 3% gehen (normal wären vor dem Zahnwechsel 4%, also das Doppelte der Erwachsenenration).

Zusätzlich würde ich Grünlippmuschelpulver für die Gelenke füttern, denn der Welpe ist ja ziemlich geschossen.

Für das Training würde ich auf getrocknete Lunge zurückgreifen. Die ist kalorienarm und auch in kleinen Würfeln erhältlich.

Wenn der Welpe so schnell frisst, guck mal nach einem "Anti Schling Napf". Gibt es auch für kleine Hunde.

Eigentlich sollte der Welpe aber schon bei der Umstellung auf BARF Gewicht verlieren und einen Teil des Babyspecks verliert er ja auch durch die gesteigerte Aktivität in den nächsten Wochen. Auf lange Zeit würde ich einen so jungen Hund auf keinen Fall auf Diät setzen.

Was soll dass Grünlippmuschelzeug bringen? Ein guter Barfer füttert eh Knochen, warum sollte man das Knochenmehl zufüttern?

Hunde die Schlingen und sich nicht verschlucken kann man ruhig weiter schlingen lassen, oder man füttert aus der Hand.


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@friesennarr

Erklär mir doch mal, wie Du den Kalziumbedarf aus den Knochen ermittelst, um auf die notwendigen 100mg/kg Körpergewicht für einen Hund im Wachstum zu kommen.

Dass er bei Welpen erhöht ist und sich während des Zahnwechsels verdoppelt, ist Dir ja vermutlich bekannt. Dass Knochen zusätzlich zum Knochenmehl gefüttert werden ebenfalls.

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@Naninja

Gar nicht - oder machst du das bei deinem Essen auch, das du jeden Happen den du isst auf einer Nährwertanalyse unerstellst?

Ich ermittle gar keine Werte - an die sich stur zu halten ist - das geht nämlich gar nicht. Es ist nur wichtig das die Nährwerte ungefähr richtig sind über die Woche bzw. sogar einen ganzen Monat. Außer deinem Knochenmehl gibt es noch etlichek Kalziumlieferanten - Ei (incl. Schale) und ja ich verfüttere ganzes Ei, Käse, Hüttenkäse und Knorpel.

Und ich bin doch nicht so blöd, das mir einfallen würde dem Hund Knochenmehl und Knochen zu geben - dann hätt ich ja einen Schöenen Knochenkot, weil das viel zu viel wäre.

Kalziumbedarf im Zahnwechsel ist nicht verdoppelt und wenn dem so wäre, das ist eine extrem kurze Zeit.

Ich glaube nicht das die Natur vorgesehen hat, das wir jedes Gramm das wir in ein Lebewesen stecken vorher analysieren, dazu hat die Natur Beutetiere hervorgebracht und wenn ich mir mal so einen ganzen Hasen durchrechne (mit Haut und Haar) dann komm ich auf so ganz andere Werte wie im Lehrbuch - besonders das CA/P verhältnis schokiert das Lehrbuch.

Ich finde es einfach lächerlich allem eine Gramm pro XX aufzudrücken. Ernährung könnte so einfach sein, wenn man nicht immer mit dem Messschieber überall herumrechnen würde.

P.S: Alle Fertigfutter haben niemals so viel Kalzium drin.


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@friesennarr

Und ich bin doch nicht so blöd, das mir einfallen würde dem Hund
Knochenmehl und Knochen zu geben - dann hätt ich ja einen Schöenen Knochenkot, weil das viel zu viel wäre.

Wenn Du nicht darauf achtest, wie viel Dein Hund davon braucht, und kopflos alles in den Napf kippst, ist das natürlich richtig. 

Kalziumbedarf im Zahnwechsel ist nicht verdoppelt und wenn dem so wäre,

Dem ist so und wenn man sich überlegt, wie Wachstum von Zähnen und Knochen im Körper des Hundes funktioniert, woraus beides besteht und wie lange es dauert, bis alles ausgewachsen und ausgebildet ist, ist die Erhöhung des Kalzium (und Phosphor-)bedarfs auch logisch. Ebenso ist logisch, dass es nicht "eine kurze Zeit ist." Du weißt hoffentlich, wie lange es dauert, bis der Zahnwechsel komplett abgeschlossen ist?

Ich glaube nicht das die Natur vorgesehen hat,

Wenn man sich die hohe Sterblichkeitsrate von Jungwölfen und Straßenhunden im Welpen- und Junghundealter ansieht und die insgesamt deutlich verkürzte Lebenserwartung im Vergleich zu Haushunden, erahnt man sehr schnell, was die Natur vorgesehen hat. Wenn das Dein Plan ist, dann machst Du mit der natürlichen Fütterung natürlich alles richtig. ;-)

Ich finde es einfach lächerlich allem eine Gramm pro XX aufzudrücken.

Das bleibt Dir unbenommen. Wie Du mit Deinem Körper und dem Deines Hundes umgehst, ist Dein Bier. Ebenso, dass Dein "Gefühl" nicht mit dem tatsächlichen Bedarf eines Hundes bzw. eines sich im Wachstum befindlichen Welpen übereinstimmt. Aber jeder so, wie er mag.

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