Suche psychiatrische/psychosomatische Klinik

...komplette Frage anzeigen

10 Antworten

Das was du dir vorstellst, wirst du so vermutlich gar nicht finden können.

Ganz davon abgesehen, dass deine Krankenkasse nicht jede Klinik zahlen muss.

Ich könnte dir jetzt auch von super netten Ärzten und Co erzählen und trotzdem könntest du diese furchtbar finden, weil du ganz andere Anforderungen an eine guten Arzt stellen kannst, als ich.

Die Aufenthaltsdauer wird auch von der Klinik bzw Krankenkasse bestimmt. Das wirst du im Vorfeld nicht direkt sagen können. Zumal die Krankenkassen in der Regel erstmal nur zwischen 3-8 Wochen genehmigen. Eine Verlängerung ist immer dann möglich, wenn der Patient und die Klinik einen Sinn dahinter sieht.

Und zu guter Letzt entscheidet die Krankenkasse, wo es hingeht. Wenn du Glück hast, kannst du einen Wunsch äußern. Mehr aber auch nicht.

Ich denke, eine psychosomatische Klinik (insbesondere wegen der Schmerzen, die in "normalen" psychotherapeutischen Stationen meist untergehen oder nicht behandelt werden), wäre die beste Wahl bei deinen Kriterien.

Insbesondere kann ich die Hochgrat-Klinik und die Schwesterklinik Adula-Klinik empfehlen.

http://www.hochgrat-klinik.de

Dort wird neben Einzelgesprächen, eigenem Bad und nettem Personal auch Bonding, Kreativtherapie, Musiktherapie sowie vieles mehr (auf der Website ausführlich beschrieben) geboten. Auch Entspannungsverfahren, spritiuelle Angebote oder Intensivtherapie sind möglich.

Behandelt werden dort alle von dir genannten Problemfelder und die Dauer ist meines Wissens nur durch die Krankenkasse beschränkt, nicht jedoch durch die Klinik selbst. Über aktuelle Wartezeiten kann ich nichts sagen. Sie nehmen jedoch auf jeden Fall nicht nur lokal ansässige Patienten auf, sondern aus ganz Deutschland.

Hi - habe öfters eine Freundin in der psychosomatischen Balint-Klinik in Königsfeld besucht! Der Hausarzt hat sie dort eingewiesen. Sie wurde dort wegen Borderline, Depressionen und eben Schmerzen behandelt. Ihre Schmerzen waren die Folge der Depressionen. Sie konnte dort im Ort neben der Behandlung auch das Gymnasium besuchen. Wenn Du aber im Anschluss an so eine Therapie nicht ambulant weiter behandelt wirst, und zwar von einem wirklich berufenen Therapeuten, dann muss Du für einen 100%tigen Erfolg aber mächtig strampeln. Ich glaube es ist dann nicht zu schaffen. Regle daher für die Zeit danach alles unbedingt schon vorher. Meine Freundin hat es geschafft. Sie hat jetzt eine kleine liebe Familie. Setze Dir für die Klinik nur ein kleines Ziel - umso größer ist mit Sicherheit Dein Erfolg. Das bring Dich ein gutes Stück dann zurück zu Deinem Selbst. Ich wünsche mir für Dich einfach ein gutes Gefühl - es geht bestimmt gut. Lass trotz Allem was auch passiert und egal wie es läuft ab und zu was von Dir hören! McAlbert

BlackRaven88 11.03.2012, 20:07

wow..... danke für deine liebe antwort und die tipps.... wenn du magst darfst du mich hier gerne adden...... :) und werde mir die klinik direkt mal anschauen!

1
McAlbert 22.03.2012, 22:16
@BlackRaven88

Hi-nur das Echo auf Deinen Ruf! Suche oder frage dort in der Klinik nach einer aus einem Stamm heraus-geschnitzten Kette!?! Vielleicht hast Du Glück. Alles weitere ergibt sich!McAlbert

0

Ich kann nur für die nerolog. Reha sprechen. Da gibt es eine Station mit einem Stationsarzt (kein Facharzt, also Herr A.) , der glaubt, besser zu sein als anderere Fachärzte bzw. eine ganzes Konsil. Dabei muss er selbst erst einmal den menschlichen Umgang mit Mitabeitern und Patienten lernen. Wenn man das eigenartige Verhalten dann bei der Visite dem zuständigen Oberartz mitteilt, versucht der alles abzuwürgen. Viele Mitarbeiter fanden es sehr gut, dass endlich einmal ein Patient das ausspricht, was wohl allen bekannt ist. Leider kam es nie zu einer Aussprache, da der Oberarzt den Stationsarzt deckt und sich für ihn mit schützenden Aussagen sehr weit rauslehnt. Der ärztliche Direktor wurde auch über die Missstände informiert verwies aber abschließend auf eine externe Schiedskommission. Dabei wollte ich nur, dass im Intersse der Mitabeiter und Patienten eine interne Klärung erfolgt, wobei mich konkrete Maßnahmen gar nicht interssierten (und auch nicht zu interssieren haben - Datenschutz). Das Pflegepersonal ist trotz dieses Vorgesetzen das ganze Gegenteil. Also höflich, nett - so, wie man sich das als Patient eben wünscht. Ein Direktor, der nicht klärt, sondern lieber feststellt, dass Mitarbeiter, sogar ein Arzt und natürlich der Patient nur lügen, bewertet sich selbst damit am besten.

Noch einmal: Ich empfehle keinem, die Klinik zu meiden, sondern spreche hier nur von meinen Erfahrungen über eine, von vielen Stationen im Klinikum. Man sollte nicht pauschal andere genauso bewerten, wie ich hier konkret wenige. Wer das macht, ist nicht besser als der Stationsarzt Herr A. .

Ich war 14 Wochen in Tiefenbrunn (http://www.asklepios.com/klinik/default.aspx?cid=728&pc=01). Das war schon ziemlich gut da. Also zumindest auf meiner Station (Schwidder-Haus) war nettes Personal, es gibt 2/3-Bett-Zimmer, aber auch wenige Einzelzimmer, die Zimmer haben eigene Badezimmer. Ich hatte glaub ich 2 Einzelgespräche die Woche + Gruppentherapie. Dann hat man verschiedene Sportangebote (ich kann Boxen empfehlen), Ergotherapie (Zeichnen, Werken, ...) und andere Therapieangebote (Körperwahrnehmung, Atemübungen, Aromatherapie, Lern- und Konzentrationsgruppen, Stresstoleranz...).

Hypnose ist mir da nicht begegnet, th. Reiten auch nicht. Ich wüsste allerdings auch nicht, welche Klinik sich gleich noch n Pferdestall hält..Für dich wäre vielleicht die Traumastation das Richtige, da kann ich wenig drüber sagen, das was ich geschrieben hab, war so das allgemeine für alle.

Die Wartezeit wurde bei mir und fast allen auf meiner Station erstmal sehr lang angegeben und dann konnte man doch schon nach wesentlich kürzerer Zeit aufgenommen werden.

Ein paar deiner Kriterien sind also erfüllt. Wenn du Fragen zu der Klinik hast, dann sag Bescheid, ich versuche, sie zu beantworten (ist ja nun auch schon bald wieder 4 Jahre her). Mit dem anderen Asklepios Fachklinikum Göttingen hab ich auch Erfahrung, aber das erfüllt eher wenig deiner Ansprüche.

Das was du aufzählst ist nicht unbedingt in einer Klinik zu finden.

Für Trauma ist eine der besten Kliniken

http://www.traumhaus-bielefeld.de/

ehemals geführt von Prof. Dr. Luise Reddemann

chron . Schmerzen das wäre möglicherweise eine Schmerzklinik - wobei man da schauen müsste , welche Schmerzen liegen vor - um die passende zu finden.

Wichtig: Wenn ein Trauma besteht dann sollte die Behandlung sich danach richten- denn sie arbeiten auch nach anderem Konzept .

Grüße

BlackRaven88 10.03.2012, 18:54

bielefeld wird mich nicht nehmen...sie nehmen bei kassenpatienten nur aus dem umkreis 100km um bielefeld... zweiklassenmedizin...ich hasse es....

0

Die in Heidelberg & Mannheim sollen gut sein.Google vllt mal.
Aber das mit den Zimmern es gibt so Regelungen was die Kasse zahlt & was nicht.

Der Ginsterhof in Tötensen (in der Nachbarschaft von Bohlen) erziehlt gute Erfolge (kenne Leute,die dort waren):

http://www.ginsterhof.de/

Dann noch die psychiatrische Klink Uelzen (kenne ich selber) . Bekannt ist noch die Klinik Bad Bramstedt.

Sorry, kann dir leider nicht wirklich helfen.

Aber ist es nicht individuell, wie man Personal, Ärzte, Therapiemöglichkeit empfindet?

Jeder hat da doch so seine eigenen Ansichten, gerade psych-Patienten. Außerdem bezahlt nicht jede Krankenkasse auch jede Klinik...

Ich weiß, dass ich damit nicht weiterhelfe aber wie kann man eine Klinik so suchen?

Was möchtest Du wissen?