Suche positive Erfahrungsberichte bei Bandscheibenvorfällen ohne OP!

8 Antworten

Lass dich in einen Ergonomie Fachgeschäft Deutschland (kannst du so googeln) beraten und rede mit deinem Arbeitgeber, ob er dir, einen für dich passenden, beweglichen Bürostuhl anschafft. Dieser Stuhl macht alles mit und man kann sich auch wunderbar darin entspannen. Oft zahlen Krankenkasse etwas an diesen Stuhl. Für den Arbeitgeber ist es meist billiger einen ergonomischen Stuhl zu zahlen, als den Arbeitsausfall des Mitarbeiters. Diese Rechnung ist ziemlich einfach. MBT Schuhe sind auch sehr hilfreich. Suche dir jemanden der nach der Franklin Methode unterrichtet. Eric Franklin war mein Lehrer, seine Übung, den Psoas Muskel zu trainieren ist unübertroffen. Schau auch mal seine Bücher an, Beckenbodenpower und Locker sein macht stark. Dann kann ich dir noch das Hörschallgerät Nofvafon sehr empfehlen, kannst du auch googeln, leider ist es nicht ganz billig, lässt sich aber super auch über der Kleidung anwenden. Gute Besserung!

Hallo.

ich habe das erste Mal 1991 einen Bandscheibenvorfall (BSV) gehabt. Leider hat man mich 9 Monate verkehrt behandelt, weil man es nicht wusste und auch nicht richtig untersuchte. Ich war in der Zeit bei 2 Orthopäden.3 Hausärzten und zwei Neurologen und 1 Psychologen.

Immer nach 1-2 Monaten wollten die Ärzte mich nicht mehr krankschreiben, weil sie glaubten ich sei ein Simulant, Mal ging ich zu Ihnen und es ging mir total schlecht. Schmerzen, kribbeln, Taubheitsgefühle usw. Dann, manchmal waren die Schmerzen verschwunden und so ging das hin und her. Nach 8 Monaten schickte mich der MDK; der medizinische Dienst der Krankenkasse zwangsweise arbeiten. Die sagten einfach, gehen sie arbeiten oder sie bekommen kein Geld.4 Wochen arbeitete ich unter sehr starken Schmerzen und nahm dann erst mal Urlaub.

Als ich drei tage wieder arbeite, fiel ich von der Leiter, weil mich wieder mal ein Blitzschmerz durchzuckte. Ich ging zu einem Orthopäden wo ich schon von Anfang an hin wollte, der aber leider keine Termine frei hatte. Dieser ließ ein CT machen bei dem festgestellt wurde, dass ich einen schweren BSV im Halswirbel hatte. Die Bandscheibe war komplett durchgerissen. War der Nerv in der Mitte, war alles ok, war der Nerv in der Bruchstelle, konnte ich nicht mal eine Tasse halten. Nach 3 Monaten erfolgloser Therapie wurde ich operiert. Leider hatte ich durch arbeiten im Industriebau meine ganze Wirbelsäule geschädigt. So dass ich 1998 wieder operiert werden musste, weil eine 1993 diagnostizierte Bandscheibenvorwölbung zu einem Bandscheibenvorfall wurde.

Im Jahr 2000 machte ich eine Umschulung. Weil ich aufgrund meines Alters und so gut wie keiner Berufserfahrung nichts fand, arbeitete ich als Komissionierer in einer Spedition. Ich fühlte mich wieder stark wie ein Bär nach den OP`s, hatte keine Schmerzen mehr.

2-3 mal pro Woche trug ich Lasten bis zu 70.000 Kg am Tag (wirklich siebzigtausend Kilogramm).Nach einem Jahr fand ich durch einen Freund eine bessere Stelle. Aber leider hatte ich nur 3 Jahre das Vergnügen. Dann bekam ich plötzlich akute Rückenschmerzen(hatte gerade mal 5 Minuten gearbeitet)Mir sackten die Beine weg und ich musst per Notarzt ins Krankenhaus.

Das war Ende 2009.Man diagnostizierte 2 BSV im Lendenwirbel. Im Februar 2010 wollte man mich operieren, da meine Frau Angst um mich hatte, bat sie mich noch einen anderen Arzt aufzusuchen. Einen Speziallisten für Wirbelsäulenschäden. Der empfahl mir nach der Untersuchung erst mal eine ambulante Reha zu machen.

Diese machte ich dann für drei Wochen In Essen. Anschließend machte ich noch eine Nachsorge (IRENA) der Reha. das sind noch mal 24 Termine, 2-3-mal /Woche wo ich in der Rehaklinik noch trainieren durfte. (Google mal IRENA)

Jetzt bin ich zu 90% Schmerzfrei und kann jetzt wieder zurück ins Berufsleben.Leider nicht mehr in meinem altem Job,da das die LVA ablehnt.Ich bekomme Maßnahmen zur Teilhabe am Arbeitsleben.Für den privaten Bereich habe ich einen Schulterstützgürtel für meinen Rücken bekommen.(Krankenkasse) Die LVA wird mich insofern unterstützen,dass sie bis zu 12 Monaten sich an den Lohnkosten eines potentiellen Arbeitgebers beteiligen.

Auf jeden Fall denke ich positiv!


Jetzt mal zu Dir.

Ob die Schmerzen irgendwann ganz verschwinden,dass weiß man nicht.

Ich kann Dir jetzt nur ein paar Tipps geben:

  • Eine Op sollte das allerletzte Mittel sein.

  • Übertreibe es nicht mit den Therapien.Sie sind gut aber im gesunden Maße.

Für das Büro kann man bestimmte Hilfsmittel beantragen, z.B. einen speziellen Stuhl usw.

Ein Ansuchen auf eine Kur hab ich auch gestellt aber noch nichts gehört ob das bewilligt wird bzw. wann ich fahren kann

Du musst zu Deinem Orthopäden gehen und einen Antarag auf eine Reha machen!Er soll es dringlich machen.Eine Reha,wenn möglich in Deinem Ort oder in der Nähe ambulant,damit Du in Deiner gewohnten Umgebung bleibst und dann die IRENA.Bespreche das umgehend mit Deinem Arzt.

Eine Kur ist verkehrt.(Vielleicht hast Du Dich ja nur falsch ausgedrückt und meinst Reha.

Ob eine OP überhaupt was bringen würde weiß ich nicht, ob der BSV immer noch "leicht" ist - oder ob sich das seit dem CT/Diagnose verschlimmert hat weiß ich auch nicht... weiß nicht ob ich da andere Ärzte draufsehen lassen soll, oder ob ich mir das sparen kann...

Wie schon geschrieben,ich hatte akute Schmerzen,konnte nicht mehr stehen,aber trotzdem sollte man es sich überlegen ob man sich operieren lässt. ich hatte zwar zwei erfolgreiche Operationen, aber nicht immer ist so etwas von Erfolg gekrönt.

Eine Op ist vielleicht in Betracht zu ziehen,wenn die Schmerzen unerträglich sind,alle anderen Maßnahmen nicht helfen und man ständig Äusfälle, kribbeln und Taubheitsgefühle hat.

Man kann zwar über eine Umschulung nachdenken,aber einen BSV kann man in jedem Beruf bekommen. Ich denke nicht,dasseine Umschulung nötig ist.

Ich wünsche Ihnen gute Besserung und viel Glück.

MFG

johnny

Hast du so einen Lumbago-Gurt? Den hatte sie immer an beim Reiten.

Der Hinweis von cangaroofive ist sehr gut. ich hab Dir ja auch schon so etwas empfohlen,einen Stützgürtel.Das bezahlt die Krankenkasse. Ich habe bur 10 € Zuzahlung geleistet.

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Hallo ! Hatte einen Bandscheibenvorfall. Habe dann mehrfach den Atlas Justieren lassen bei einer guten Heilpraktikerin, Hatte einen Beinlängenunterschied von 4,5 cm Jetzt ist er aud 0. Lasse alle paar Jahre kontrolieren. Schwimmen hat mir auch geholfen, besonders Rückenschwimmen.Masagen hatte ich auch. aber alles was der Arzt mir verordnet hat war nicht so gut wie die ersten 2 Dinge ! Sitzen solltest du auf einem Ball. Versuch es mal mit MBT Schuhe. Günstige von Aldi oder Lidl kannst du erst mal ein paar Wochen testen. Obwohl ich in denen schon fast ein Jahr laufe. Mein Rücken ist lange nicht mehr so schlimm wie zu anfang. Einen Masagesessel und Schwedenkräuterwickel empfehle ich dir auch falls es ganz schlimm wird und die Beine hoch beim liegen auf einen Würfel, damit der Rücken auf zug ist.Lindert auch die Schmerzen. Lis mal bei Hildegard von Bingen unter Rückenschmerzen, was du da noch machen kannst !Gute Besserung

Bewertung meiner Diagnose MRT (Protrusion/Bandscheibenvorfall LWS) und Therapie

Hallo zusammen,

habe schon seit ich ungefähr 13 Jahre alt bin eine Spondylolisthesis und Spondylose im LWS-Bereich.

Nun bin ich 19 und vor ungefähr drei Monaten, also an Weihnachten, sind meine Rückenschmerzen plötzlich ganz schlimm geworden und der Schmerz ist bis ins linke Bein ausgestrahlt.

Nach einem Termin beim Orthopäden meinte er, ich muss zum MRT und danach beurteilt er, was man tun kann.

Nun war ich beim MRT und habe folgenden "Kurzbefund" erhalten:

Spondylolisthesis L5/S1 mit Ventralversatz von L5 gg S1 um 5mm median bis li betonte flache Protrusion L5/S1 mit Tangierung der li NW L5 im Foramen

Die erste Diagnose ist mir klar, das war ja schon bekannt. Nur bei der zweiten weiß ich jetzt nicht, was das genau bedeutet – laut Internet ist das die Vorstufe eines Bandscheibenvorfalls. Was man allerdings dagegen tun kann, finde ich nicht (und ich habe den Termin beim Orthopäden erst in WOCHEN).

Kennt sich jemand von Euch damit aus und kann mir sagen, ob man das korrigieren kann? Mein Verständnis als Laie ist, dass man doch einfach mit einem kleinen Eingriff das Wirbelgleiten korrigieren könnte und ich dann wieder beschwerdefrei bin? Oder denke ich da zu einfach/naiv? Und was bedeutet die Diagnose genau?

Viiiiielen Dank im Voraus, würd mich über Eure Meinungen und Antworten freuen. :-)

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