Suche Nicht-Druckkostenzuschuss Verlage bzw. Erfahrung mit aufgezählten Verlagen

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3 Antworten

Ja es wundert einen schon wie sich die "Abzock-Verlage" halten können.Es gibt einige "Verlage" die sich alles von den Autoren zahlen lassen und zum Teil unverschämt viel Geld verlangen. Dahin sollte man nicht gehen. Denn in der Regel zahlt ein "richtiger" Verlag, wenn er ein Manuskript brauchbar und verkaufbar findet, ein Honorar an seine Autoren, meistens pro verkauftem Exemplar. Der Begriff Verlag kommt nämlich von "vorlegen". Ein Verlag legt nämlich viel Geld für die Produktion im Voraus aus. Aber wie gesagt auch nur, wenn er meint, dass er das Buch auch verkaufen kann, wenn er es produziert hat. Gehe wie folgt vor: Besuche ein paar gut sortierte Buchhandlungen und schaue nach, welche Verlage Bücher zu einem ähnlichen Thema, wie das deines Manuskriptes, machen. An die Verlage wende dich und biete deinen Text an. Das kostet Geduld und eine Absage muss nichts bedeuten. Manchmal werden die Manuskripte auch ungelesen zurückgeschickt, es hängt immer auch ein bisschen vom Zufall und Glück ab. Ich habe einmal ein Buch erlebt, das wurde in meinem Verlag zum Bestseller: 12 Monate auf Platz 1, und es wurde vorher von 8(!) Verlagen abgelehnt. Also Mut und wenn du Angst hast dein Thema könnte "geklaut" werden, dann schicke ein aussagefähiges Exposé und ein paar Seiten des Manuskripts, damit der Lektor, die Lektorin prüfen kann wie dein Schreibstil ist. Aber Vorsicht ist immer geboten, wenn Freunde und Bekannte oder die Familie zur Veröffentlichung raten, das heißt noch lange nicht, dass es für den (sowieso übersättigten) Buch-Markt reicht. Und wenn es kein Verlag nimmt, bleibt immer noch es selbst zu verlegen. Erst dann kostet es dich dein Geld. Wobei „printsystem-medienverlag“ und „bod“ zu den Anbietern zählen, von denen ich Gutes gehört habe.

Viel Glück also!

Zunächst einmal ist es im Zeitalter des Digitaldrucks ohnehin überflüssig, Druckkostenzuschüsse zu bezahlen. Wenn man nicht bei einem großen, seriösen Verlag unterkommt, der den Autor auch anständig BEzahlt, bieten sich andere Wege für eine Veröffentlichung an, z.B. Books on Demand und Co. Für ein gut verkäufliches Buch muss in diesem Bereich keine Riesenauflage mehr auf Risiko hergestellt werden. Die Bücher können prompt auf Nachfrage gedruckt und geliefert werden. Es möchte ja niemand auf Hunderten Exemplaren sitzen und nicht wissen, wie er sie an den Leser bringt, wenn man sie ebenso gut auch erst dann drucken lassen kann, sobald ein Käufer da ist. Viel interessanter wäre zunächst einmal zu prüfen, wie es mit der Textqualität bestellt ist, bevor man sich über die Publikation Gedanken macht, denn hier ist mEn die einzigste Stelle, an der eine Investition überhaupt sinnvoll wäre. Ein gut lektoriertes Buch hat außerdem auch bessere Chancen in einem Publikumsverlag, deshalb würde ich diesem Punkt mehr Aufmerksam widmen als DKZV. Und wenn der Text formal, stilistisch, dramturgisch etc. erst einmal sauber ist, kann man sein Buch auch bedenkenlos in einem Digitaldruckverlag herausbringen.

Gute Darstellung. DH! Von Druckkostenzuschussverlagen lässt man generell die Finger, egal ob sie1000 oder 10 000 Euro verlangen. Wer sich einmal mit seinem Manuskript auf Druckkostenzuschussverlage eingelassen hat, bekommt bei einem seriösen und herkömmlichen Verlag nie mehr den Fuß in die Tür. Dann lieber zu BoD oder zu einem anderen Diogitaldruck. Es wundert mich überhaupt, dass die Druckkostenzuschussverlage heutzutage noch Dumme finden, die auf diese Abzocher-Tricks hereinfallen. Google mal mit dem Suchbegriff "Aktion Faire Verlage"

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Upps >-< Ich hatte die Verlage doch untereinander aufgezählt, wieso zeigt er sie so hintereinander an o_O?!

Frankfurter Literaturgesellschaft

Wagner-Verlag

Deutsche Literaturgesellschaft (die mir empfohlen wurde und auch nach einem richtig guten Verlag ausgesehen hat)

Die drei haben alle keinen besonders guten Ruf. Du musst Dich generell entscheiden, ob Du 1) in einem "herkömmlichen" Verlagveröffentlichen möchtest, die dann evtl. auch Geld bezahlen, ... aber wo Du eine Chance von weniger als 1 zu 100 hast, oder 2) selbst bei BoD usw. produzierst, aber auch ALLES selbst machen musst, von Korrektur, Lektorat, Layout bis hin zum gesamten Marketing, Organisation usw. (wobei BoD immer nur dann produziert, wenn auch bestellt wurde, also ist Dein Buch nigendwo im Buchladen ausgelegt (die meisten buchhandelskäufe sind spontan), oder 3) zu einem Dienstleistungsverlag gehst, der schnell und einfach, aber gegen Kostenbeteiligung Dein Buch verlegt. Ich kenne eine neutrale Autorenberaterin, Gudrun Anders in Aachen. Sprich einfach mal mit der. Tel. 0241 70 14 721.. Viel Erfolg!

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