Suche naturwissenschaftliches/technisches Studienfach ohne viel höhere Mathematik?

12 Antworten

Da empfiehlt sich das Studienfach mit der klassischen Bezeichnung "Feinwerktechnik" (Technik informationsverarbeitender Geräte aller Art, Gerätebau, Leiterplattentechnologie u. dergl. m.). Das wird heutzutage meistens unter Bezeichnungen wie "Elektronische Gerätetechnik" oder dergl. angeboten. Hier sind die Anforderungen in Mathematik deutlich geringer als z.B. im Maschinenbau oder Elektrotechnik. Das will ich an einem Beispiel verdeutlichen. Stelle Dir die mathematischen Aufgaben vor für den Bau zweier Elektromaschinen:

  1. Motor/Generator im Megawattbereich, mit Lagerkonstruktion, Millimeterspalten zwischen Stator und Rotor, magnetischem Fluss, Blindleistung, Haftreibung, Gleitreibung, Trägheitsmoment und der Anforderung eines Gesamtwirkungsgrades von 99%.
  2. Motor für Prozessor-Lüfter eines PC. Da holt man sich ein paar Standartwerte aus dem Handbuch und rechnet Pi mal Daumen. Da fragt niemand nach Details oder Optimierung des Wirkungsgrades. Da sind die zu kalkulierenden Verluste viel zu klein.

Feinwerktechnik/Elektronische Gerätetechnik wird klassischerweise an Fachhochschulen angeboten. An Universitäten findet man dergleichen als Schwerpunkt im Fach Maschinenbau.

Die Leute von der Nachrichtentechnik und der Technischen Informatik aus der fachlichen Nachbarschaft sind mehr mit Mathematik befasst. Deren Arbeit endet gewöhnlich mit der Erstellung der Schaltpläne. Der Feinwerktechniker ist für deren räumliche Realisierung zuständig.

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Hmm... in Chemie muss man natürlich auch Mathe machen, allerdings ist das Niveau nicht ganz so hoch wie in der Physik. Dafür gibt es dann natürlich mehr Fächer im Bereich der Chemie, entsprechende Praktika (mit hohem Zeitaufwand) usw.

Es gab auch einen bei uns, der von Chemie zur Mathematik gewechselt ist, die Geschmäcker sind halt verschieden. Ich bin bei Chemie geblieben, auch da bekommt man ein wenig von Mathe und Physik mit.

Du weißt aber schon, dass die Mathematik nur ein Hilfmittel der Menschen ist, die Natur zu bescheiben?

Zugegeben, oder ohne die Erfahrung eines Physikstudiums, mag das recht komisch rüberkommen.

Ich habe Biologie und Chemie studiert, aber interessiere mich seit langem eher für die Physik, die grundlegenden Fragen.

Und scheitere regelmäßig recht zügig an meinen mangelnden Mathe-Kenntnissen.

Chemie und Biologie sind nicht Physik oder Chemie auf niedrigem Niveau, sondern ganz eigene Wissenschaften mit ganz eigenen Kompetenzen. Mathematik spielt auch dort eine Rolle, aber keine so domnierende. Dafür zählen andere, willst du diese lernen?

Reine Mathematik langweilt mich schon lange, bis auf einige Youtube-Videos, obwohl ich immer gut darin war. Eine Mandelbrotmenge zu programmieren hilft auf Dauer auch nicht.

Bislang war das kein Rat, und einen Rat kann ich dir nicht geben.
Durststrecken kann man überwinden.
Einen dauerhaft falschen Kurs muss man ändern.

Im Zweifel gibt man der Sache eine zweite Chance, wartet also mit der Entscheidung. Das eröffnet auch Chancen.

Höhere Mathematik, wie soll man das verstehen? Mein Bruder braucht Hilfe?

Hallo Leute,

mein Bruder hat dieses Semester mit Elektrotechnik an der RWTH angefangen und verzweifelt so ziemlich an höhere Mathematik. Ich hatte bei meinem Physikstudium dsd Glück, dass wir für uns zugeschnittene Analysis- und Algebravorlesungen hatten.
Ich war so gar einmal mit ihm in seine Vorlesung. Die Qualität ist dermaßen schlecht und der Prof machte jeden fertig!

Also die Skripten sind ziemlich kurz gefasst und ohne jegliche Erklärung. Für die meisten Übungen muss er Internet zu Hilfe nehmen, sonst kommt er nicht weiter. Wie habt ihr für Höhere Mathematik, die eigentlich das komplette Niveau von Analysis für Mathematiker hat, gelernt? Für jede hilfreiche Antwort bin ich sehr dankbar!

LG

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Mathe Studium - Inhalt

Hi Leute,

ich habe unter anderem vor Mathematik zu studieren. Dabei wird mir immer wieder gesagt, das sei kein Zuckerschlecken und nicht bloß simple Rechnerei. Die Themengebiete die behandelt werden sind die gleichen wie aus der Schule (Analysis, Stochastik, Lineare Algebra).

Was ich jetzt wissen möchte (von Leuten die es wissen und nicht vermuten), wie genau die Inhalte des Studiums bzw. der Prüfungen denn dann so anders aussehen, als in der Schule? Dass mehr Theorie dran kommt, ist klar. Aber kommt den fast nur Theorie und wenig Rechnung, oder wie hat man sich das vorzustellen? Was macht das Studium gerade so schwer?

Danke

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Wie kann ich Analysis 1 besser verstehen?

Ich studiere Mathematik und bin gerade dabei ein Analysis 1 Übungsbuch durchzuarbeiten. Ich habe Analysis 1 schon gehört, wollte es aber nochmal für das 2.Semester üben. Ist es normal, dass man für einzelne Aufgaben Stunden brauchen kann ? Das frustriert mich immer, wenn ich für eine Aufgabe vielleicht 1 oder mehrere Stunden brauche und dann in den Lösungen sehe, dass das eigentlich so einfach gewesen wäre. Oft frage ich mich dann, ob ich nicht zu blöd für ein Mathestudium bin. Gibt es eine Möglichkeit Analysis 1 besser zu verstehen oder muss man sich einfach durch diverse Übungsaufgaben beißen, egal wie schwer sie auch sein mögen. Lineare Algebra geht noch, aber bei Analysis 1 habe ich oft das Gefühl ich wäre zu dumm. Vielleicht kann jemand seine Erfahrungen mit mir teilen.

Mit freundlichen Grüßen

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Unglaubliche Angst vor FH/Uni Mathematik?

Nabend !

Ich habe dieses Wintersemester angefangen Informatik an einer FH zu studieren... momentan besuche ich noch die Vorkurse doch bald geht es voll los.

Dabei mache ich mir am meisten bezüglich der Mathematik ( Mathe für Informatiker 1 / 2 ) sorgen. Bisher hatte ich nur Fachabi Mathe und dazugehören unter anderem die Themen Integral, Vektoren und Matrizen, diese schnitten wir jedoch meistens oberflächlich und leicht verständlich an. Allerdings weiß ich nicht in wie fern man das Fachabi mathe mit dem der FH vergleichen kann...

Unter anderem nehmen wir im ersten semester folgende mathe inhalte durch :

 Zahlen  Mengenlehre  Aussagenlogik  Vollständige Induktion  Kombinatorik Lineare Algebra  Vektoren und Vektorräume  Matrizen und lineare Abbildungen  Lineare Gleichungssysteme Analysis I  Folgen und Reihen  Reelle Funktionen einer Variablen  Differentialrechnung  Integralrechnung

Nun habe ich unglaublich Angst vor dem Stoff der noch kommt und seiner Verständlichkeit wegen... vorallem wenn man hört das die meisten Studenten aufgrund von Mathe abbrechen...

Wie sind eure Erfahrungen mit FH/Uni Mathematik ? Fandet ihr es leicht ? Und was sollte man tun wenn es einem schwer fällt durch die Vorlesungen die Mathe Themen zu verstehen ?

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Ich bin im ersten Semester und finde den Einstieg nicht in die Lineare Algebra, hat jemand einen Einstieg für mich oder kann es mir sogar erklären?

Hallo liebe Community,

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