Suche Nachricht, wo ein Kind aussieht wie eine Puppe

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3 Antworten

Hallo,

und "schwupp di wupp", du hast deine Antwort !

von Focus online (Titel: Rätsel der ewigen Schönheit gelöst - Artikel vom 12.05.2009) :

Die Leiche der zweijährigen Rosalia Lombardo gilt als die schönste Mumie der Welt. Lange haben Forscher gerätselt, welche Technik ihren Körper so makellos hält: Jetzt haben sie das Geheimrezept entdeckt. In der Kapuzinergruft in Palermo liegen 2000 Mumien. Doch Rosalia Lombardo ist bei Weitem die bekannteste. Sie gilt sogar als eine touristische Attraktion. Das hübsche Mädchen starb 1920 an einer Lungenentzündung. Selbst 89 Jahre nach ihrem Tod ist ihr kindliches Gesicht noch so gut erhalten, dass sogar feinste Härchen zu erkennen sind. Ihre hellbraunen Haare werden von einer Schleife zusammengehalten und einige Haarsträhnen fallen in ihre Stirn. Ihr Anblick erweckt den Anschein, als würde sie nur schlafen. Ihr Körper wird durch eine chemische Substanz erhalten, deren Zusammensetzung lange Zeit ein Geheimnis war. Mittlerweile haben die Anthropologen Albert Zink und Dario Piombino-Mascali von der Europäischen Akademie in Bozen (EURAC) die Zusammensetzung entschlüsselt: Das chemische Element Zink spielt dabei eine wichtige Rolle.

Rosalias Vater Mario Lombardo beauftragte den damals berühmten Einbalsamierer Alfredo Salafia, seine Tochter zu präparieren. Er wollte auf diese Art sein kleines Mädchen wenigstens in der Gruft des Friedhofs des Kapuzinerklosters weiter betrachten können. Es war bereits bekannt, dass Salafia bei der Präparation Rosalias Blut gegen eine andere Flüssigkeit ausgetauscht hatte. Auf der Suche nach weiteren Antworten nahmen Zink und Piombino-Mascali die Familiengeschichte Salafias unter die Lupe. Sie machten Nachfahren in Italien ausfindig. Schließlich entdeckten sie im Nachlass des berühmten Einbalsamierers die entscheidenden Notizen. „Die Injektion bestand aus Formalin, Glyzerin, Zinksalzen, Alkohol und Salizylsäure“, sagt Piombino-Mascali. Im Körper hätten sich so große Mengen an Salzkristallen gebildet, die das Gewebe stabilisierten. Bozen, Einbalsamierung, Formaldehyd, Rosalia Lombardo, Mumie, Mumifizierung, Dario Piombino-Mascali, Alfredo Salafia, Albert Zink, Zink EURAC Der Anthropologe Dario Piombino-Mascali untersucht in der Kapuzinergruft in Palermo die Kindermumie Zusätzlich wurde Rosalias Gesicht mit in Äther aufgelöstem Paraffin behandelt, um es so natürlich wie möglich zu konservieren. Salafia sei seiner Zeit voraus gewesen, konstatieren die beiden Anthropologen. Seine Lösung zählt zu den ersten Beispielen, bei denen Formaldehyd für die Einbalsamierung eines menschlichen Körpers verwendet wurde. Allerdings dürfe Zink heute nicht mehr verwendet werden, weil es eine Gefahr für die Einbalsamierer darstellen könnte.

Alles Gute !

Emmy

Die Rosalia wurde nicht gefunden, die war, soweit ich weiß, nie verloren und da ist auch nicht wundersamerweise keine Verwesung eingetreten, sondern das Kind wurde perfekt mumifiziert.

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