Suche Leitfrage für das Thema: Schule im Zweiten Weltkrieg für das Fach Pädagogik?

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3 Antworten

Wie erfolgte die nationalsozialistische Einflussnahme zur "Gesinnungsbildung" in der Schule?

Die erste Phase der NS-Schulpolitik von 1933 bis 1936 galt vorrangig der Machtkonsolidierung und der "Gleichschaltung" des Lehrkörpers.

  • Mit dem "Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums" vom 7. April 1933 schufen sich die Nationalsozialisten eine formale Rechtsgrundlage zur Entlassung von jüdischen, sozialistischen und pazifistischen Lehrern und Schulleitern.
  • Wenig später wurde mit dem am 25. April 1933 erlassenen "Gesetz gegen die Überfüllung deutscher Schulen und Hochschulen" die "Rassenzugehörigkeit" als Kriterium für den Zugang zu höheren Schulen und zum Hochschulstudium eingeführt.

Aber trotz aller Maßnahmen des NS-Staats blieb die Schule in ihren Grundzügen eine weitgehend traditionelle Bildungsinstitution, die dem revolutionären Anspruch des NS-Regimes kaum gerecht wurde.

https://www.dhm.de/lemo/kapitel/ns-regime/alltagsleben/schule.html

Viel Erfolg!

Anhand der Themen, die ihr mit euren Omas besprechen wollt, würden mich folgende Fragen interessieren:

Inwieweit hat der Unterricht/die Schule die Kinder auf den bevorstehenden Krieg vorbereitet? Gab es Feindbilder, wie wurden andere Nationen/Ethnien/Kulturen im Unterricht dargestellt? Welche Rolle hat Politik/Führerkult im Schulalltag gespielt? Wie haben eure Omas diesen Schulalltag erlebt? Hatte das Erleben in der Schule Einfluss auf die Wahrnehmung des (Kriegs-)Geschehens euer Omas?

Lernen im dritten Reich?

Schule ohne Feuerzangenbowleromantik :D

Großelternschulzeit

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