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7 Antworten

Finger Weg von BoD (Boos on Demand) das ist nur abzocke!

Versuche es als Neuling in der Autorenwelt, dich über eine Literaturagentur zu vertreten. Aber wenn du den klassischen Weg gehen möchtest, dann musst du dem Verlag ein Exposé schicken. Ein Exposé ist die Zusammenfassung deiner Geschichte auf 3-4 Seiten. Dort stehen alle wichtigen Wendepunkte drin. Dann schreibst du ein ganz normales Anschreiben mit Name Adresse usw. Zu dem Exposé fügst du eine Leseprobe von maximal 30 Seiten zu. Für Fantasy kann ich dir Piper-Fantasy, Penhaligon, Blanvalet, Carlsen, und Egmont LYX empfehlen. Ich wünsche dir viel Glück. Aber sollte es bei den großen Publikumsverlagen nichts bringen. Nicht aufgeben. Dann versuche es bei etwas kleineren Verlagen. Aber da kenne ich nur den Scratch-Verlag,

Viel Glück!

Koschtschej 18.03.2013, 18:56

BOD ist vielleicht keine Ideallösung, aber Abzocke? Man kann für 19 Euro ein Buch veröffentlichen und die Beteiligung der Autoren ist überdurchschnittlich hoch. Anders sieht es bei den "Druckkosten-Zuschuss-Verlagen" aus. Da hat ein Freund von mir veröffentlicht und musste 1500 Euro an den Verlag zahlen, damit die veröffentlichen. Obwohl einiges verkauft wurde, hat er sein Geld bei weitem nicht wieder reingekriegt. - Bei BOD ist das anders. Wenn man 10-15 Bücher pro Jahr verkauft, hat man die Kosten in der Regel schon gedeckt. - Ich bin wahrlich kein großer BOD-Fan, aber "Abzocke" trifft es in meinen Augen wirklich nicht.

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Gehe wie folgt vor: Besuche ein paar gut sortierte Buchhandlungen und schaue nach, welche Verlage Bücher zu einem ähnlichen Thema, wie das deines Manuskriptes, machen. An die Verlage wende dich und biete deinen Text an. Das kostet Geduld und eine Absage muss nichts bedeuten. Manchmal werden die Manuskripte auch ungelesen zurückgeschickt, es hängt immer auch ein bisschen vom Zufall und Glück ab. Ich habe einmal ein Buch erlebt, dass wurde bei uns zum Bestseller: 12 Monate auf Platz 1, und es wurde vorher von 8(!) Verlagen abgelehnt. Also Mut und wenn du Angst hast es könnte "geklaut" werden, dann schicke ein aussagefähiges Exposé und ein paar Seiten des Manuskripts, damit der Lektor, die Lektorin prüfen kann wie dein Schreibstil ist. Vorsicht ist immer geboten, wenn Freunde und Bekannte oder die Familie zur Veröffentlichung raten, das heißt noch lange nicht, dass es für den (sowieso übersättigten) Buch-Markt reicht. Wenn ein Verlag mit Dir einen Vertrag abschließt, wird er das Buch produzieren (auf eigene Kosten), auch bei der Ausstattung und der Gestaltung mitwirken, dem Buchhandel vor-ankündigen, die Bestellungen ausliefern und den Erlös vereinnahmen. In der Regel einmal im Jahr rechnet der Verlag mit Dir über die verkauften und bezahlten Exemplare ab und schüttet Dir das in dem Autorenvertrag vereinbarte Honorar aus. Die Höhe des Honorars wird ausgehandelt, im Schnitt sind es für "Anfänger" 4-5 % vom Ladenverkaufsprei (Mehrwertsteuer herausgerechnet, z. Zt. 7 %) Und wenn es kein Verlag nimmt, bleibt immer noch es selbst zu verlegen mit BOD.de oder printsystem-medienverlag.de zum Beispiel. Da bekommt Dein Buch die wichtige ISBN (Internationale Standard Buchnummer) damit ist es recherchier und bestellbar von jeder Buchhandlung und auch Amazon. aber Achtung! außer den beiden genannten gibt es inzwischen viele die diesen Publikations- und Druckservice anbieten. Für ganz überzeugte Schriftsteller kann auch ein Literarischer Agent hilfreich sein. Er kennt die Verlag und die Personen die dort entscheiden und kann auch im Vorhinein abschätzen, ob dein Werk Chancen hat. Er macht es aber nicht umsonst. Im Falle eines Vertragsabschlusses ist er am Honorar beteiligt.

Verlagssuche ist immer ein Glücksspiel - egal wie gut dein Manuskript ist. Autorenbiografie und Exposé nebst Leseprobe ist der Grundstein einer jeder Manuskripteinreichung deinerseits. Ein Anruf beim Verlag und der Versuch, bis zum Lektor vorzudringen, kann helfen - klappt aber meist nur, wenn man schon veröffentlicht hat.

Ein Eigenverlag ist mit Kosten verbunden und vor allem obliegt dir der Versand der Bücher und an manche Vertriebswege kommt man nur als Publikumsverlag. Die Verlagsart erkennt der Buchhändler schon an der ISBN-Nummer und man ist da schon von vornherein im Nachteil.

EPubli und Bod sind keine Abzocker, aber ein Weg, zu dem ich nicht rate, da die Bücher aufgrund der geringen Stückzahl - die man selbst bezahlen muss, sehr teuer werden und das gefällt den Käufern meist gar nicht. Außerdem wird dieses Buch dann wahrscheinlich kein Publikumsverlag mehr drucken.

Ich empfehle immer einen Anruf oder eine EMail beim/an Autoren-Service.com. Das ist kostenlos und die kennen die meisten schwarzen Schafe bei den Verlagen und kontrollieren mit Sicherheit auch gern mal kostenlos dein Exposé oder beurteilen dein Manuskript. Manchmal finden sie auch einen Verlag, wenn es dort ein Autor in die Hand bekommt, der einen guten Kontakt zu seinem Verlag hat. Das ist aber Glückssache.

Wenn du einen Verlag hast, der bereit ist, an deinem Manuskript zu arbeiten, dann sei Dankbar für Einmischung und Ratschläge!!!

Ich schließe mich Kristall08 zu 100% an.

Die Verlage bekommen so viele unverlangt eingesandte Manuskripte, dass sie kaum 1% davon veröffentlichen. Gerade Fantasy-Romane gibt es unglaublich viele. - Es ist nicht so, dass ein Autor sich einen Verlag aussuchen kann, das ganze funktioniert andersherum: Der Verlag sucht aus, und das macht er sehr streng. - Selbst wenn man einen Verlag findet, dann hat der seine eigenen Ansichten, wie ein Buch gestaltet werden muss. Und Verlage haben da auch deutlich mehr Erfahrung als Autoren. Verlage können den Markt einschätzen.

Also zwei Möglichkeiten: a) Man schickt sein Manuskript an hundert Verlage und wartet, was passiert. (Das Wahrscheinlichste ist, dass hundert Absagen kommen.) b) Man veröffentlicht sein Buch im Eigenverlag, also z.B. über Books On Demand. Die Kosten sind übersichtlich (man kann schon für 19 Euro ein Buch veröffentlichen), und es redet einem niemand rein. www.bod.de

Geh in einen Buchladen und suche Fantasyromane. Schreib dir auf, in welchen Verlagen die erschienen sind. Da die Bücher in einem Laden ausliegen ist davon auszugehen, dass es sich um seriöse Verlage handelt, die auch Werbung für ihre Bücher machen. Danns chreib die Verlage an mit Exposé, Autorenportrait, Leseprobe. Wenn du Glück hast, beisst einer an. Wenn nicht geh' zu BoD. Du kannst alles selber bestimmen und die Kosten sind überschaubar.

Hi Schneemann,

schau Dir mal den http://www.romanverlag.com an - Dein Buch wird dort ohne Kosten für Dich veröffentlicht (sofern es dem Verlag gefällt), und Du erhältst dann eine Umsatzbeteiligung. Ansonsten kannst Du es auch im Selbstverlag versuchen, aber ohne professionelles Marketing ist da meist nicht viel zu machen...

Viel Erfolg wünscht Dir, Der Schreibende

Bod = books on demand

Da kannst du alles selbst bestimmen. Und darfst alles selbst bezahlen.

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