Suche gute und günstige DSLR Kamera

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7 Antworten

Da muss ich AriSina recht geben. "Gute" DsRLs fangen erst bei 350 an. Und dazu kommen noch die Objektive und die Ausstattung (Rucksack etc.) Hast du schon mal über die Anschaffung einer Bridge nachgedacht? Das würde ich eigentlich jedem Raten, der mehr aus seinen Bildern machen möchte, jedoch kein "Profiknipeser" sein will. DSRLs kosten nämlich nicht nur, sie sind für den Hobbyknipser meist Sperrig und schwer im Gegensatz zu den "Kleinen"... Das ist eine Sache, die du dir überlegen solltest, bevor du so viel Geld ausgibst.

Achja: LiveView ist Schwachsinn. Ich benutze das bei meiner nie, weil das nervig ist und ich eh immer den Sucher benutze. Stromfresser sind sie zudem auch. Für eine kleine Digicam bestimmt ganz hilfreich. Für eine DSRL unnütz!

Eine gute Einsteiger DSLR-Kamera ist z.B. die Nikon D60. Hat nicht soviele Gimmicks wie die gaaanz großen und teuren, aber sie ist sehr solide und eben eine vollwertige Spiegelreflex, mit der sich ordentlich was anstellen und nachbearbeiten lässt. Soweit ich weiß, kann man die zusammen mit nem 18-55mm-Objektiv für um die 330,- bis 350,- € bekommen. ImageSensor-Cleaning, gute OnBoard-Nachbearbeitung, RAW-Format und Unmengen an Einstellungsmöglichkeiten...

Die weitere Ausrüstung wächst dann nach und nach mit den Ansprüchen. Sei dir darüber klar, dass Objektive teurer sein können als die Kamera. Aber zum Einstieg reicht die obige "Grundausstattung" meiner Meinung nach völlig.

Eine hohe MP-Zahl nützt nix, wenn die Linse Müll ist. Man kann sogar mit ner 5MP-HandyCam von LG saubere Schnappschüsse machen und diese auf A4 vergrößern.

Liveview ist nicht so wichtig, Megapixel sind egal.

350 Euro sind etwas knapp, da du ja auch Objektive brauchst, vor allem was lichtstarkes wenn du auch drinnen und "bei nacht" fotografieren willst.

Schau am besten auf http://www.dslr-forum.de/

...ein ganz wichtiger Tip, wenn du zum Tatterich neigst - Gewicht läßt sich nicht so leicht 'verzittern', also sieh zu, daß du ein schweres Gehäuse bekommst. Bei meiner ersten DSLR war ich überrascht, was ich noch freihändig knipsen konnte, weil ein klobiges Gehäuse halt auch mehr Gewicht mit sich bringt - und nebenbei kann man auch noch alle seine Finger unterbringen, ohne sofort auf irgendeinem Knöpfli oder sogar vor der Linse zu landen...

LiveView ist ein eigentlich überflüssiger Stromfresser - außer, du kannst aus irgendeinem Grunde nicht durch den Sucher sehen...

Megapixel-Vergleiche bei DSLR sind albern, weil du ja Wechselobjektive hast und der Sensor bei den vernünftigen Modellen groß genug ist - Sensorgröße schlägt immer Megapixel!!

Ansonsten - ich bin mit Nikon sehr zufrieden, würde sonst noch zu Canon raten, andere Marken sind meiner Meinung nach eher für Nischenprodukte gut...

Nachtrag: ein Stativ sollte man sich auf jeden Fall zulegen. Vernünftige Leichtgewichte sind schon ab 30,-€ zu haben und reichen für unterwegs aus. Nach oben ist die Preisskala immer offen...

Hi, wichtig: mind. 4 mü Pixelgröße. Aufnahmechipreinigung, optischer Verwacklungsschutz sind wichtig. Rest Ansichtssache. Interessant sind die spiegellosen Systemkammeras wie Sony Nex5, Samsung NX100, Olympus Pen P1 (viel leichter und kleiner!), usw.. Bezüglich Pixelgröße (abhängig vom Aufnahmechip!):siehe Link. Gruß Osmond http://6mpixel.org/?page_id=94 Zitat: Beste Bildqualität mit 6 Megapixeln! Der beste Kompromiss für eine Kompaktkamera ist ein Sensor mit 6 Millionen Pixeln oder besser eine Pixelgröße von > 3µm.

Eine Digitalkamera mit 12 Millionen Pixeln ist besser, als eine mit 6 Millionen. ‘Stimmt’ werden Sie jetzt vielleicht sagen, weil Sie immer gehört haben, dass viele Pixel gut sind.

Stimmt nicht (!!!), müssen wir leider sagen, wenn es sich um eine Kompaktkamera handelt.

Wir, das sind die Mitarbeiter der Firma Image Engineering, ein unabhängiges Testlabor für digitale Kameras, das unter anderem die Tests für die Zeitschriften Color Foto und c’t durchführt.

Seit einiger Zeit beobachten wir, dass die Bildqualität der digitalen Kameras schlechter wird anstatt besser. Der Grund hierfür ist, dass die Bildsensoren in der Kamera in immer mehr und damit kleinere Pixel aufgeteilt werden. Welche Konsequenzen das hat, möchten wir auf dieser Website verdeutlichen.

Der Grund, warum wir sie ins Leben gerufen haben, ist die Spirale in der wir uns derzeit befinden und aus der wir ausbrechen müssen. Die meisten Menschen haben gehört, dass viele Pixel eine gute Kamera ausmachen und kaufen deshalb die Kameras mit den meisten Pixeln. Die Hersteller produzieren also Kameras mit immer mehr Pixeln, damit sie sich gut verkaufen. Was auf der Strecke bleibt, ist die Qualität der Bilder.

Gibt da im Dforum lustige Geschichten über die MP Anzahl - da stand z.B. ein DSLR Fotograf nur 12MP und der mit der KLEINEREN Digicam hatte ganze 18 MP und hat sich über den Profi lustig gemacht! :D

LiveView ist so und so - die einen (ich) finden es gut, weil sie einiges erleichtern, die anderen finden, dass es doof oder unprofessionell aussieht, nicht durch den Sucher zu schauen.

Du brauchst ne Kamera mit Bildstabilisator im Objektiv wenn du ein wenig zitterst - das kostet.

Und maximal 350? Vergiss es, da gehts erst los. Ich hab meine Standardeinsteigercam Nikon D3000 für 399€ im Supersonderangebot inkl. 2 Objektive gekauft. Musst halt mal in den Saturn/MediaMarkt Werbezetteln schauen!

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