Suche Gedicht: die Wolke

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den autor kenn´ich leider auch nicht, aber ich musste das gedicht früher in der schule auswendig lernen: die wolke die am himmel zieht ist weiß und wie man ferner sieht geformt fast wie ein vogel strauß das sieht am himmel lustig aus. und weil ein jeder drüber lacht und weil´s ihr selber freude macht verwandelt sie sich 1, 2, 3 in ein kamel aus haferbrei. so zieht sie hin als dromedar und denkt an keinerlei gefahr.

die sonne scheint der wind weht lau der himmel ist so himmelblau und da die wolke ganz vergisst dass sie ja eine wolke ist und kein kamel aus hadramaut wird ihr auch schon der weg verbaut. ein berg von ihr zu spät gesehen ragt auf und schon ist es geschehen. an dieser felsigen oase stößt sich das wolkentier die nase. oh warum ist ihm dies begegnet kein wunder das es plötzlich regnet und die sonne nicht mehr scheint weil ein kamel am himmel weint.

Hab ich z.T. ein bißchen anders in Erinnerung, es gibt möglicherweise mehrere Versionen. Das Gedicht stand in unserem Grundschullesebuch "Schwarz auf Weiß", 3. oder 4. Klasse. Als Autor käme jemand wie James Krüss in Frage, aber das weiß ich leider nicht mehr.

Die Wolke, die am Himmel zieht,

Ist weiß, und wie man ferner sieht

Geformt als wie ein Vogel Strauß,

Das sieht am Himmel lustig aus.

 

Und weil ein jeder drüber lacht

Und weil's ihr selber Freude macht,

Verwandelt sie sich eins, zwei, drei

In ein Kamel aus Wolkenbrei.

 

So zieht sie hin als Schiff der Wüste,

Und jeder ruft: „Die Wolke! Siehste?“

Die Sonne scheint, der Wind weht lau,

Der Himmel ist so himmelblau.

 

Und weil die Wolke ganz vergißt,

Daß sie ja eine Wolke ist

Und kein Kamel aus Hadramaut,

Wird ihr auch schon der Weg verbaut.

 

Ein Berg vor ihr, ganz übersehen,

Taucht auf, und schon ist es geschehen:

An dieser plötzlichen Oase

Stößt sich das Wolkentier die Nase.

 

Ach, warum ist ihr das begegnet?

Jetzt fragst du mich, weshalb es regnet?

Weshalb die Sonne nicht mehr scheint?

Weil ein Kamel am Himmel weint.

Danke an Euch für die Bruchstücke!

Füge noch ein paar aus meiner Grundschulzeit ein, und denke, ich habe das Gedicht jetzt endlich wieder ...

DIE WOLKE

Die Sonne scheint, der Wind weht lau, Der Himmel ist so himmelblau, und weil die Wolke ganz vergißt, daß sie nur eine Wolke ist, verwandelt sie sich - eins, zwei, drei - in ein Kamel aus Wolkenbrei. So zieht sie hin als Dromedar und denkt an keinerlei Gefahr.

Die Sonne scheint, der Wind weht lau, der Himmel ist so himmelblau und da die wolke ganz vergisst, dass sie nur eine Wolke ist, und kein Kamel aus Hadramaut, wird ihr auch schon der Weg verbaut.

Ein Berg; von ihr zu spät gesehen, ragt auf und schon ist es geschehen. An dieser felsigen Oase stößt sich das Wolkentier die Nase. Ach, warum ist ihm das begegnet? Kein Wunder daß es plötzlich regnet! Und daß die Sonne nicht mehr scheint, weil ein Kamel am Himmel weint.

(Ich bin ziemlich sicher, es war eine AutorIN ...)

Besten Dank nochmal!!!

Marten :o)

Die Nachtigall von Theodor Storm --> Interpretation

Hey, also ich muss für die Schule ein Gedicht aus der Epoche "poetischer Realismus" vortragen und halt auch den Inhalt des Gedichts interpretieren. Ich hab mir jetzt eben das Gedicht "Die Nachtigall" von Theodor Storm herausgesucht, hab aber keine Ahnung was mir der Dichter damit sagen will... :D

.

Das macht, es hat die Nachtigall

Die ganze Nacht gesungen;

Da sind von ihrem süßen Schall,

Da sind in Hall und Widerhall

Die Rosen aufgesprungen.

.

Sie war doch sonst ein wildes Kind;

Nun geht sie tief in Sinnen,

Trägt in der Hand den Sommerhut

Und duldet still der Sonne Glut

Und weiß nicht, was beginnen.

.

Das macht, es hat die Nachtigall

Die ganze Nacht gesungen;

Da sind von ihrem süßen Schall,

Da sind in Hall und Widerhall

Die Rosen aufgesprungen.

.

Mir wär halt in den Sinn gekommen, dass es in dem Gedicht eben um ein Mädchen geht.. und Liebe oder so... Das die Nachtigall eine besondere Wirkung auf die Umgebung hat.. also, dass eben "die Rosen aufspringen" und so..

Ich habs auch mal gegooglet und dort ist dan auch eine super interpretation gekommen, allerdings möchte ich auch die Meinung von anderen hören, wie ihr den Sinn des Gedichts auffasst.. und ob das nicht ein bisschen weit hergeholt ist...

Also hier mal die interpretation ;)

also ich würde das folgendermaßen interpretieren: Der süße Gesang der Nachtigall symbolisiert die Liebe, welche ein junges Mädchen (die Rose) über Nacht in eine junge Frau (die Rose ist aufgesprungen) verwandelt hat. Man könnte es so deuten, dass ein Mann an ihr Gefallen gefunden hat und sie seine Gefühle erwidert (Hall und Widerhall). Die "Stimme der Liebe" hat sie also über Nacht reifen lassen. In der zweiten Strophe wird dieser Sachverhalt noch einmal betont: Sie war "ein wildes Kind" und jetzt "geht sie tief in Sinnen" - ihre kindlichen Verhaltensweisen hat sie abgelegt und ist jetzt nachdenklich, erwachsen. "Duldet still der Sonne Glut" - sie nimmt ihre Umwelt kaum noch wahr, vergisst sogar, sich vor der Hitze der Sonne zu schützen, weil sie in Gedanken woanders, wahrscheinlich beim Geliebten ist. "Und weiß nicht, was beginnen" - hier nimmt der Dichter Bezug auf die typische Ratlosigkeit junger Menschen, die sich zum ersten Mal verlieben und noch unsicher sind, was sie mit diesen Gefühlen anfangen sollen. Die letzte Strophe wiederholt nur, was in der ersten bereits beschrieben wurde, auf diese Art und Weise will der Dichter wahrscheinlich die besondere Rolle, welche der Liebe im Prozess der Adoleszenz zukommt, hervorheben.

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Benötige Hilfe bei Inhaltsangabe von "Im Grase" von Friedrich Georg Jünger

hey ich weiß hier werden keine hausaufgaben gemacht, ich habe auch nur ein problem den inhalt dieses gedichts zu erschließen. Also ich weiß worum es geht, jedoch interpretiere ich glaub ich schon etwas dahinen. und ich schaff es nicht das in eine gute inhaltsangabe zu fassen also erst ma das gedicht:

Im Grase

Wer sich ins Gras legt, Wer lang liegt, für den ist Zeit und Mühn nichts. Wer liegt, der vergißt.

Was sich um ihn bewegt, Wenn er liegt, Bewegt ihn sanft mit. Er wird gewiegt.

Ihn verläßt, ihn flieht Zahl und Zeit. Er entrinnt, ihm verrinnt Lust und Leid.

Weise wird er, still Wie das Gras, das grüne Moos. Er bettet sich tief In der Himmlischen Schoß.

Der Wind kommt und geht. Die Wolke zieht. Der Falter schwebt. Der Bach Murmelt sein Lied.

Halm und Laub Zittern und flüstern leis. Wasser und Wind Gehen im Kreis.

**Was kommt, geht. Was geht, kommt In der Wiederkehr Gang. In der Himmlischen Bahn Wird die Welt Tanz, wird Gesang.******

alo in der . strophe würd ich sagen geht es ums vergessen,

in der 2. ums bewegen,

in der 3. , dass das leben weg läuft,

die 4. beschreibt die umgebung,

und die 5. -7. den kreislauf der natur

ich hab auch einen Einleitungssatz:

In dem Naturgedicht "Im Grase" von Friedrih Georg Jünger aus dem Jahr 1952 geht es um das Lyrische Ich, das im Gras liegt und verschiedene Naturaspekte wahrnimmt.

ich brauch auch keine komplette inhaltsangabe, nur paar gute stichpunkte oder kurze sätzte-

ich kann die dann in einen text umwandeln

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