Ich suche Filme über Mobbing. Kennt ihr welche?

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8 Antworten

Wut

#Der andere Junge

Wenn aus Mobbing Mord wird Das düstere ARD-Drama "Der andere Junge" lotet Gewaltspiralen bis in die letzte Biegung aus Sarah Mühlberger

Winnie (Peter Lohmeyer) ist ein eher sachlicher Zeitgenosse, doch manchmal gerät auch er ins Schwärmen. Das Besondere sei das zentrale Staubsaugersystem, erklärt er dem Ehepaar, das sich gerade eines der schwedischen Fertighäuser ansieht, die er verkauft. Doch die Kunden interessieren sich mehr dafür, wo die Kinderzimmer sind. Oben, etwas abseits, antwortet Winnie, man wolle ja schließlich auch mal seine Ruhe haben. Das bringt ihm einen scharfen Blick und die Nachfrage ein, ob er selbst Kinder habe. "Ja, einen Sohn. Der ist aber aus dem Gröbsten raus." Leider liegt der Vater mit dieser Einschätzung ziemlich daneben.

Sein Sohn Robert (Willi Gerk) ist ein introvertierter Teenager, nicht mehr richtig Kind, aber längst noch nicht erwachsen. Aus seinen großen dunklen Augen spricht tiefer Weltschmerz, doch Roberts Eltern interessieren sich mehr für harmonische und fototaugliche Alltagsmomente. So entgeht ihnen, dass Robert das Opfer fieser Mobbingattacken ist. Der Täter ist ausgerechnet Paul (Tim Oliver Schultz), Sohn eines befreundeten Ehepaares.

Paul schubst Robert herum, im wörtlichen wie im übertragenen Sinn. Er nimmt ihm das neue Fahrrad weg, wirft den Schulranzen auf einen vorbeifahrenden Laster und verhöhnt Paul für dessen ohnmächtige Angst. Seinen Eltern kann Robert sich nicht anvertrauen, als er seine Mutter (Andrea Sawatzki) beim abendlichen Gute-Nacht-Sagen fest umklammert, fragt diese ihn entgeistert, was denn das jetzt soll, er möge doch bitte loslassen. Der Vater, in völliger Unkenntnis und ebensolchem Unverständnis, fordert Robert auf, sich nicht immer alles gefallen zu lassen.

Dann hält Paul eines Tages Robert eine Pistole an den Kopf, um ihn mal wieder und noch mehr einzuschüchtern. Als Robert selbst die Waffe kurz halten darf, fragt ihn Paul, wie sich das anfühlt. Robert drückt ab.

Das klingt wie der dramatische Höhepunkt des Films, ist aber erst der Auftakt der Tragödie. Roberts Eltern lassen die Leiche verschwinden, vertuschen den Vorfall und legen wie üblich den Mantel des Schweigens über alles Unangenehme. Der überforderte und traumatisierte Robert muss sich fortan nicht nur seiner Schuld, sondern auch der Polizei und den Eltern seines toten Widersachers stellen.

Ausgangspunkt des Films von Autor Lothar Kurzawa und Regisseur Volker Einrauch waren die Amokläufe von Jugendlichen an Schulen. "Uns hat speziell die Frage interessiert, welche Rolle die Familien bei der Entstehung dieser extremen Gewalt spielen", sagt Kurzawa. Beide Elternpaare stehen in diesem Drama für einen Aspekt. In Roberts Familie ist es die Sprachlosigkeit, die die Eltern schon an den vermeintlich einfachsten Fragen scheitern lässt: Wie geht es dir? Gut. Was ist denn los? Nix.

Das Nachbarsehepaar Wagner (Christian Berkel und Barbara Auer) hingegen schafft es nicht, seinem Sohn Grenzen zu setzen, so- dass Paul sich diese fast zwangsläufig außerhalb des Elternhauses sucht. Einzig die Mutter scheint zu ahnen, dass ihr Sohn nicht der selbstbewusste Strahlemann ist, für den ihn seine Umwelt hält. Es sind jedoch im Film die Männer, die Gangart und Tempo bestimmen.

Der Aktionismus des von Unsicherheiten zerfressenen Winnie bleibt dank Peter Lohmeyer glaubhaft, auch wenn er zuweilen absurd wird. Christian Berkel als Pauls Vater ist zu Beginn des Films ein lebenslustiger Draufgänger und darin ebenso überzeugend wie am Ende als gebrochener Mann. Tim Oliver Schultz gibt den mobbenden Paul so boshaft und hinterhältig, dass man ihn sich nur schwerlich anders vorstellen kann. Willi Gerk hat zwar, gemessen an den vielen Szenen und langen Großaufnahmen, in denen er zu sehen ist, nur wenige Sätze Text, kommuniziert aber am meisten: In seiner Mimik meint man ganze Monologe zu erkennen.

Es ist ein trotz aller Tragik irgendwie sehr nüchterner Film geworden, der durch die trüben, regnerischen Kamerabilder noch düsterer wirkt. Und bei aller erkennbar guten Absicht, derartige Gewaltspiralen bis in die letzte Biegung auszuloten, macht es sich dieses Drama stellenweise auch zu einfach und greift auf Klischees zurück. Und nicht zuletzt, weil "Der andere Junge" mit einem dramaturgischen Paukenschlag beginnt, fällt die Spannung im weiteren Verlauf etwas ab. Auf optimistische Ausblicke sollte man auch nicht hoffen, Thema und Film erlauben keine.


Der andere Junge


Das klingt wie der dramatische Höhepunkt des Films, ist aber erst der Auftakt der Tragödie.

da giebt es so ein fil ist da so eine schwarzes dickes kind ca 16 17 und mutter wird in der schule gemobbt und zuhause mihandeltt , der film hatt sogar noch ein oscar bekommen oder nominiert , weiss nur nicht wie der jez heisst ^^

Tja na ja.ich kann dir zwar keinen film geben aber ein gutes buch namens Klassenspiel von celia rees.

gib bei youtube ein "meine kleine schwester" is ein lied über mobbing sollte man gehört haben :) das vid dazu passt.

für welchen Zweck? Zur Inspiration oder wie?

JustMe91 10.10.2010, 00:10

War auch meine erste Eingebung. Oder zum aufgeilen, irgendwie kommt der Text leicht komisch rüber.

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MarryFox 10.10.2010, 00:14
@JustMe91

Ja, dachte ich eben auch. Jmd. der sich im 'helfenden' Sinne mit dem Thema beschäftigt würde es nicht so formulieren: so übelst zusammenscheißen, sodass die "Opfer" heulend am Boden liegen

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Hast du schon bei Youtube geschaut?

Bitte mehr Infos.. z.B wann ist das Film rausgekommen.. Deutscher Film ? Hollywood ?

MarryFox 10.10.2010, 00:10

er sucht Mobbing-Filme generell, ncinht ienen bestimmten

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