Suche einen spannenden Einstieg für einen Vortrag über die Entrechtung und die Verfolgung der deutschen Juden im Nationalsozialismus - habt Ihr Tipps?

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7 Antworten

Finde heraus, wieviele von Europas (evtl. der besetzten Gebiete) im Verhältnis zu ihrer Gesamtzahl umgekommen sind. 

Dann teile die Klasse in zwei Teile - entsprechend den errechneten Prozentsätzen -  die eine, sicher die die viel Grössere, stellt die Toten dar. Die wenigen (vielleicht auch nur einer) stellt die Überlebenden dar.

Evrtl. kannst Du dann die grosse Gruppe weiter einteilen: Einer hat vielleicht Selbstmord gemacht. Einige starben auf dem Transport,  andere starben an Hunger und Krankheiten in Lagern, andere wurden erschossen, viele vergast.

Und warum - nur weil sie Juden waren. Eine in Deutschland friedlich und fliessig lebende Minderheit.

Noch ein Nachtrag zum besseren Verständnis: Im ersten Satz sind "Europas Juden" gemeint.

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Könntest ein Interview, z.B. mit Inge Deutschkron nehmen...

oder du könntest es in die Gegenwart verlegen und auf dich beziehen: ich möchte mich von euch allen verabschieden, morgen bin ich weg, denn meine Eltern haben beschlossen auszuwandern.

Oder du könntest eine skurrile Parallele ziehen. Alle, die ein blaues Fahrrad besitzen sollen sich in eine Ecke setzen.... und werden fortan diskriminiert.

Find statt einem spannenden (Faschismus ist erschütternd, beängstigend, abstoßend, also alles andere als spannend) einen beeindruckenden Einstieg. Nimm z.B. als Metapher einen Mann, der seinen Stiefel auf das Gesicht eines Mitmenschen stellt z.B. und frag dann die Klasse, ob das wohl angenehm sei?


Wieviel Zeit hast Du?

Wenn es reicht, dann bitte einen nach vorne. Und schiesse den mal so richtig und unfair zusammen.

Dann haben die Leute gleich einen Eindruck wie ein Jude sich fühlte, wenn er einen SS-Man vor sich hatte.

Eine gute Idee. Er könnte der Person noch, wie sie es mit Victor Klemperer manchmal gemacht haben, ein Buch auf den Kopf hauen (natürlich nur gespielt) und dann alle Bücher wegnehmen.

Am besten wäre es aber vielleicht, diese Person vorher einzuweihen, sonst ist es nachher noch mit der Freundschaft vorbei. ;-)

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@MeliS1998

Gut, wenn einer im Publikum ist, mit dem man das absprechen kann, um so besser, ja fast ideal. Es muss ein Bild vermittelt werden, was man Menschen, nur wegen ihrer Religionszugehörigkeit, zugemutet hat.

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Ich würde mit einer kurzen Definition zum Begriff "Mobbing" beginnen. Das ist schockierend genug. In jeder Schulklasse, in jeder Firmenabteilung wird mindestens eine Person gemobbt; sogar in jeder Familie gibt es normalerweise ein schwarzes Schaf. Menschen brauchen Sündenböcke um sich selbst besser fühlen zu können. Letztendlich war der Faschismus auch nichts anderes, nur im großen, nationalen Stil.

Letzendlich? 

Ich empfinde dein Beispiel als viel zu verharmlosend. 

Letzendlich waren 6 Millionen Menschen tot ...

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@earnest

Jedes Mobbing tötet immer, in gewisser Weise. - Aber natürlich, da gibt es leider noch jede Menge Abstufungen der Härtegrade....: (

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Naja, dies ist zwar ganz allgemein, aber probier doch mal am Anfang lauter als sonst zu reden! Werde dann wieder etwas leiser und wenn du merkst, dass man dir keine Aufmerksamkeit gibt, wiederhole es ein paar mal. Klappt eigentlich immer! ;-)

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