Suche eine Beize für Grobporige Hölzer wie Buche?

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5 Antworten

Hallo SalomonKane1980,

1. Buche ist ein ausgesprochen feinporiges Holz. Je sauberer und glatter das Holz gehobelt oder gefräst ist (nicht geschliffen!), desto weniger nimmt das Holz die Beize an.

2. Jede Beize führt dazu, dass das Holz leicht aufquillt. Damit führt auch jeder Beizvorgang ohne richtige Vorbereitung (Wässern und Schleifen) zu einem Aufrauhen der Oberfläche, was in der Regel unerwünscht ist. Wenn Dir das alles zu viel Arbeit ist, warum beizt Du dann überhaupt? Du schließt so gut wie alles aus, um ein gutes Ergebnis zu erzielen!

3. Wenn das alles so ist, würde ich darüber nachdenken, gar nicht extra zu beizen, sondern Deinen Lack zu färben, dann kannst Du in einem Arbeitsgang spritzen und hast patiniert und lackiert. Hervorragende Ergebnisse erzielt die Zweihorn Antikgrundbeize, die man dem Lack untermischen kann. Das Mischungsverhältnis muss man allerdings natürlich ausprobieren.

Gruß Friedemann

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Da sind nicht gerade viel Möglichkeiten über bei dem was du da gerne haben möchtest.

!) Schellack mit Farbpigmenten sollte gehen, weil da meistens näturliche Farbstoffe genutzt werden, was aber gerade bei Buche ein wenig die Strucktur verdecken kann, aber nicht muß.

2) Mit Ammoniak könnte man das Holz räuchern, wobei man eine abgeschlossen Raum oder Behälter für braucht damit es geht. Aber da Buche sehr wenig Gerbstoff besitzen kann, könnte das Ergebnis nicht ganz deiner Vorstellung entsprechen.

3) Bei Buche wird eigentlich gerne gedämpft mit Wasserdampf, weil es dann eine schöne rote Färbung bekommt. Dadurch können sich leider die Fasern aufstellen und du wirst ein wenig nachschleifen müssen.

4) Es gibt auch moderne Beizen, die dem Lack zugeführt werden können, wie
schmidtmechau schon geschrieben hat.

Aber es kann immer sein das du die Oberfläche nach der Behandlung mit einem Mittel für die Oberfläche nachbehandeln musst weil sie dir zu rau geworden ist.

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Buche ist ein feinboriges Hartholz. Daher braucht es, um eine gute Deckkraft zu erzielen, mehrere Durchgaenge. Eigentlich egal was man nimmt.

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Kommentar von HorstBayerV
19.06.2016, 10:57

Wenn die Teile nur gefraest sind, ist die Oberflaeche auch sehr glatt. Wenn es die Beize besser aufnehmen soll, ist es besser zu schleifen (etwa 160er Koernung), aber vorher waessern. Also mit einem feuchten Tuch drueber, trocknen lassen, und dann schleifen. Auch nach jedem Beizgang nochmal zwischenschleifen, etwa mit 220 bis 280er Papier. Immer Probestuecke machen!

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Vor einem Tipp im Detail, eines vorweg: "Buche ist alles andere als grobporig!"

Buche ist, wie Eiche, Elsbeere, Robinie, Bergahorn, Bongossi ein ausgesprochenes Hartholz!
Das heißt, dass diese genannten Hölzer äußerst dicht und dementsprechend schwer sind; Eigenschaften die mit Grobporigkeit im Widerspruch stehen.

Wie sinnvoll welche Art von Beize ist, bleibt ein Geheimnis, solange hier niemand erfährt, was sie womit vorhaben und ob das Holz, von dem Sie annehmen, es sei grobporig, wirklich Buche ist.

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1. ist Buche nicht Grobporig, und lässt sich auf alle Arten gut Beizen, am besten geht es mit der Wasserbasis, weil die sich nach dem gewünschte Ton ansetzen kann, nur die Vorarbeit ist etwas aufwendiger (wässern,schleifen,wässern,schleifen,beizen,grundieren,schleifen,wachsen))

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Kommentar von SalomonKane1980
19.06.2016, 12:06

Also soweit ich weiß ist Buche Grobporig und nicht Fein Porig und saugt wie ein Schwamm, wie gesagt die Teile sollen mit sowenig Aufwand wie möglich Gebeizt werden, der Aufwand mit Wässern, Schleifen ist viel zu groß bei der hohen Stückzahl und den eher kleineren Teilen, die zudem viele Rundungen und Kanten haben. Am Besten wäre es die Beize ohne Schleifen und im Spritzverfahren Aufzutragen, daher dachte ich an die Lösemittel Beize und wollte Wissen ob jemand damit bereits Erfahrungen hat.

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