Suche DRINGEND eine Anleitung für "Kristalle züchten" von Kosmos

2 Antworten

Im Ebay habe ich auch mal eine Spielanleitung gefunden, obwohl ich nie gedacht hätte, so was Ausgefallenes zu finden. Das ist allemal einen Versuch wert.

Das brauchst du

  • ein sauberes Glas

  • Wollfaden und Unterlegscheibe

  • 200 ml Wasser

  • 40 g Kochsalz

1 Die Lösung ansetzen

In heißem Wasser löst sich mehr Salz als in kaltem. Deshalb zunächst das Wasser in einen kleinen Topf gießen und auf dem Herd erhitzen. Achtung: Den Herd nur zusammen mit einem Erwachsenen bedienen! Wenn das Wasser kocht, den Topf vom Herd nehmen und das Salz vorsichtig einrühren, bis es sich vollständig gelöst hat. Nun die Lösung ins Glas zurückschütten. Den Wollfaden an der Unterlegscheibe festbinden, die Scheibe in das Salzwasser legen und den Faden am Rand festbinden. Dadurch bleibt der Faden an der gleichen Stelle, auch wenn das Wasser verdunstet. Das Glas offen stehen lassen.

2 Das Salz taucht wieder auf ...

Das Salz hat sich im Wasser aufgelöst – aber verschwunden ist es nicht. Das zeigt ein kleiner Test: Das Wasser schmeckt salzig. Denn Salz besteht, wie alles um uns herum, aus unsichtbar kleinen Bausteinen, die durch Anziehungskräfte zusammengehalten werden. Das Wasser trennt diese Teilchen jedoch voneinander und löst so die sichtbaren Salzkörner auf. Zurück bleiben unsichtbar winzige Salzteilchen. Wenn das Wasser aber kalt wird und anschließend verdunstet, passen weniger Salzbausteine in die Lösung. Deshalb lagern sich die Salzteilchen wieder zusammen und bilden neue Kristalle. Diese wachsen, bis sie schon nach zwei bis drei Tagen auf der Unterlegscheibe zu sehen sind.

3 ... und wächst zu Kristallbergen

Wenn das Wasser nun nach und nach verdunstet, bleiben die gelösten Salzteilchen zurück. Sie lagern sich immer weiter an die bereits vorhandenen Kristalle an und bilden dabei einen festen Klumpen. Wenn das Wasser größtenteils verdunstet ist, kann man unter der selbst gezüchteten Kristallkruste die Unterlegscheibe kaum noch erkennen. Übrigens: Während Schneeflocken sechseckig sind, beziehungsweise sechs Strahlen haben, setzen sich Salzkristalle aus winzigen Würfeln zusammen (siehe Bild 2). Und je langsamer das Wasser abkühlt und verdunstet, umso größer werden die einzelnen Kristalle – umso länger dauert das Experiment aber auch.

Für Ungeduldige

Möglichst unberührt sollte das Glas mit der Salzlösung stehen bleiben, damit die Kristalle in Ruhe wachsen können. Wer ungeduldig ist, erlebt eine Überraschung: Wenn das Glas bewegt wird, schwappt dasSalzwasser an der Innenwand des Glases hoch. Die Kristalle wachsen dann nicht nur am Faden und an der Unterlegscheibe, sondern auch an der Glaswand und am oberen Rand.

Falls das nicht reicht, google mal, da wirst sicher noch was finden!

Oder ruf direkt bei KOSMOS an die werden dir die Passende Anleitung dann zuschicken ;)

danke für deine Antwort du hast mir ziemlich weitergeholfen weißt du vielleicht noch , aus welchen Stoffen man noch kristalle herstellen kann ....

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Sind Kaliumaluminiumsulfat und Kaliumhexacyanoferrat (III) gefährlich?

Mein Bruder hat sich heute einen Experimentierkasten von Kosmos gekauft, mit dem man Kristalle züchten kann. In der Box enthalten sind ein Röhrchen mit Kaliumsulfat und eins mit Kaliumhexacyanofferat. Eigentlich sollte man das "Experiment" in einem Raum durchführen, in dem nicht gegessen und getrunken wird und nur unter Aufsicht eines Erwachsenen.Er hat das Experiment aber ohne meine Eltern oder mich und in unserem Esszimmer gemacht und diesen Satz in der Anleitung nicht gelesen. Auch hat er keine dicke Unterlage verwendet so dass einige Spritzer auf unserem Esstisch waren, die ich allerdings weggewischt habe, als ich nachhause kam und gesehen habe, was er gemacht hat. Beim Experiment mussten beide "Stoffe" die sich im Röhrchen befanden mit ein bisschen Wasser in ein Marmeladenglas gegeben werden und dann in einen Topf gestellt werden. Im Topf befand sich Wasser, dass man zuvor auf dem Herd kochen lassen musste, was er auch getan hat. Auf dieser Seite hier http://www.seilnacht.com/Chemie/ch_kfecn.htm habe ich allerdings diese Sätze gelesen "Die gelben, ungiftigen Kristalle sind in Wasser und in Aceton gut löslich. Oberhalb von 60°C gibt es sein Kristallwasser ab und geht in ein weißes Pulver über. Bei stärkerem Erhitzen zerfällt es, wobei das giftige Kaliumcyanid gebildet werden kann" hat sich bei jetzt bereits bei seinem Experiment Kaliumcyanid gebildet oder nicht? Ich bin so wütend auf ihn gewesen, weil er das Experiment ohne Aufsicht gemacht hat, dass er angefangen hat zu weinen und das Experiment nun nicht mehr beenden will. Ich weiss jetzt aber nicht, was ich mit der Flüssigkeit machen soll, kann man die einfach wegschmeissen?ist das Einatmen der Flüssigkeit giftig und kann man den Topf nacher überhaupt noch brauchen? Es wäre schön, wenn mir jemand helfen könnte, der Erfahrung mit Kaliumsulfat und Kaliumhexacyanofferat oder auch so einen Experimentierkasten hat...

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