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4 Antworten

Mit der Sexuellen Selektion erklärt Charles Darwin, wieso es bestimmte äußere Merkmale, die im Sinne der natürlichen Selektion eigentlich von Nachteil wären, trotzdem gibt.

Das Prinzip der natürlichen Selektion basiert auf dem Prinzip "survival of the fittest", d.h. dem Individiuum, das am angepasstesten ist.

Beispiel: Federkleid des Pfau

Im Sinne der natürlichen Selektion wäre dies eindeutig ein Nachteil, da das Federkleid sehr auffällig ist und dadurch auch leichter von Feinden wahrgenommen wird.

Allerdings spielt das Federkleid eine wichtige Rolle bei der Balz. Je prächtigere Farben ein Männchen hat, desto eher entscheidet sich ein Weibchen für sie und damit seine Gene in die nächste Generation.

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Das ist wirklich eine interessante Frage... Eigentlich stellen einige Merkmale eher eine Behinderung dar die Weibchen bevorzugen. Dies kann daran liegen das ein Männchen, zum Beispiel ein Pfau, der sehr auffallend ist sich enorm gut verteidigen können muss eben weil er so ein leichtes Ziel ist und durch seine Existenz beweist er dass er dies kann und somit ein starker Vertreter seiner Art ist. Starke Männchen finden Weibchen gut... Das ist ja fast immer so. 

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Die sexuelle Selektion funktioniert innerartlich, die übrige Selektion zwischenartlich.

Innerhalb der Art kommt es zu einem ständigen Genaustausch, zwischenartlich nicht.

Werden jetzt bei der sex. Sel. negative Merkmale selektiert, ist das innerartlich egal, es verteilt sich in der Art, bei der nichtsex. bekommt dagegen eine Art einen Vorteil gegenüber der anderen und kann sie verdrängen.

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